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FRIENDSHIP!

FRIENDSHIP!

Regie Markus Goller
Kinostart 14.01.2010

Kritiken • FRIENDSHIP!

28. September 2009 | FRIENDSHIP! • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Maurice Lahde entdeckt nur eine Sequenz, die zu den wenigen Highlights einer größtenteils einfalls- und risikoarmen Inszenierung gehört, "deren Schauplätze – New York, die weiten Highways, das Mittlere-Westen-Kaff, Las Vegas, San Francisco – nahezu musterhaft Amerika-Filmbildern entsprechen, wie man sie schon tausendmal gesehen hat. Mit jeder Etappe arbeitet der Film dabei Schritt für Schritt und recht schematisch das Wachsen und Reifen von Toms und Veits Freundschaft ab, die natürlich auch bald – in einem recht hineingezwungenen Handlungsstrang – von einer Frau auf die Probe gestellt wird."

14. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • Der Tagesspiegel

Bei allen Einwänden gefällt Sebastian Handke FRIENDSHIP! (FRIENDSHIP! Trailer). "Gerade der leichte Tonfall ist Grundlage dafür, dass am Ende, wenn das Geschehen unversehens ins Ernste stürzt, die Wirkung dieser Eintrübung besonders stark ist. Dieser durchaus berührende Schluss, wenn Veit vor einem Postamt in San Francisco auf seinen einst aus der DDR geflohenen Vater wartet und dann auch nicht viel besser wegkommt als Luke mit seinem Darth Vader, ist gut ausgedacht, und die jungen Hauptdarsteller zeigen sich dieser Szene sehr als gewachsen. Schauspieler-Frischling Friedrich Mücke ist eine Entdeckung."

14. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • Berliner Zeitung

Wunderbar wirklichkeitsgesättigt findet Anke Westphal die Buddy-Komödie. Hier "wird ein anderer Ton angeschlagen - oder vielmehr eine andere Sprache gesprochen, nämlich eine, die authentisch ostdeutsch ist bis in die Satzmelodie hinein. Das verleiht den Figuren und ihrer Geschichte sowohl Echtheit als auch Aufrichtigkeit - man hat eben nicht das Gefühl, ach, hier spielt jemand eben mal einen Ossi. Man glaubt sich vielmehr tatsächlich wahr- und ernst genommen. Respekt ist auch eine Frage der Genauigkeit und umgekehrt."

14. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • Der Freitag

Matthias Dell hat etwas mehr erwartet. "FRIENDSHIP! (FRIENDSHIP! Trailer) ist ein Roadmovie, das sich schnell mit werbespothaften Wohlfühlszenen zufrieden gibt, in denen zwei Jungen jauchzend über leere Straßen in Richtung des unendlich fern scheinenden Horizonts düsen. Nebenher erzählt das Durchschlagen bis zum Sehnsuchtsort San Francisco (an dem sich eine unausgegorene Vatersuche in eine merkwürdiges Stasi-Schauspiel verwandelt) im Schnelldurchlauf die Geschichte der Ökonomisierung, wie sie in der DDR nach ihrem Ende geschrieben wurde."

14. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Warum muss immer alles so schrecklich erwartbar sein, fragt sich Daniel Kothenschulte. "Natürlich haben die beiden, Friedrich Mücke und Matthias Schweighöfer, genügend Un-Gemeinsamkeiten, um sie zwischen der Ost- und der Westküste der USA auch gründlich abzuarbeiten. Dass sie - in Unkenntnis des dazugehörigen Films - ein Darth-Vader-Kostüm mit sich herumschleppen, ist allerdings nur aufgesetzte Symbolik: Der Rucksack-Skywalker mit dem unbekannten Vater im Nacken, darauf muss man erst einmal kommen. Doch ehe es zur finalen Abarbeitung kommt, ist man als Zuschauer vielleicht schon republikflüchtig geworden."

12. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • schnitt.de

Cornelis Hähnel sieht einen Pluspunkt: Der Film will eine Post-Wende-Komödie ohne Ostalgie sein. "Daß die Protagonisten mit einer gehörigen Portion Naivität ausgestattet sind, ist der genrebedingt stereotypisierten Überzeichnung geschuldet und somit vernachlässigbar. Routiniert wird das Staunen über die neue grenzenlose Freiheit visualisiert, mit allem, was dazu gehört ... Gekonnt reihen sich Albernheit und Sentimentalität aneinander, ohne Überraschungen – aber eben auch ohne Langeweile. Letztlich ist FRIENDSHIP! (FRIENDSHIP! Trailer) ein harmloser Film, aber besser als befürchtet."

10. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • br-online.de

Deftiger Humor mit einigen Glanzszenen zu sein, bescheinigt Margret Köhler der Komödie FRIENDSHIP! (FRIENDSHIP! Trailer). "Zwischen Buddy-Komödie und Drama um die Vatersuche kann sich Regisseur Markus Goller nicht so richtig entscheiden. Er vermeidet Reibungsflächen, und nur manchmal blitzen berührende Momente auf, zeigt die fröhliche Fassade Brüche. In diesem "Kessel Buntes" aus Nostalgie, Chuzpe und Aufbruchslust machen der draufgängerische Matthias Schweighöfer als Tom und der zurückhaltende Friedrich Mücke als Veit das Beste aus der Sache. Die beiden Jungschauspieler retten den Film mit Bravour."

10. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • film-dienst

Rüdiger Suchsland entdeckt die Werbevergangenheit des Regisseurs: "An seiner professionellen Machart, am schnellen Schnitt und der Fähigkeit, in kurzen, einprägsamen Bildern zu erzählen, aber auch in der Glätte des Ganzen und den Stil-Mätzchen; so braust die Kamera mittels Hubschrauber öfters mal von rechts oder von links über den Highway, während unten ein Auto Richtung Westen saust. Die Inszenierung wirkt deshalb vielleicht doch etwas zu muskelbepackt, als das man dem Film die Leichtigkeit und Nettigkeit, die er vor sich her trägt, so ganz abnehmen könnte. Dem Ergebnis dieses Aufwandes, das am Ende mit lange vorbereiteten Überraschungen aufwartet, sieht man bei aller Gutgelauntheit eine gewisse Unausgewogenheit an."

10. Januar 2010 | FRIENDSHIP! • Kritik • hr-online.de

Nicole Rodriguez lobt besonders die Darsteller. "Mit seinen beiden Hauptdarstellern hat Markus Goller einen guten Griff getan. Sie sind voll bei der Sache, mit hinreißender Spiellaune, die herüber kommt und ansteckend wirkt. Matthias Schweighöfer, schon einer der Routiniers unter den jungen deutschen Schauspielern, spielt Tom rotzig, trotzig, frech mit dem Herzen am rechten Fleck. Friedrich Mücke ist ein Newcomer, der dem stillen, introvertierten Tom Tiefgang verleiht und sich von Schweighöfer nicht an die Wand spielen lässt."

01. Dezember 2009 | FRIENDSHIP! • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel hat mehr erwartet. "Im Ergebnis kann FRIENDSHIP! (FRIENDSHIP! Trailer) keines seiner zahlreichen Versprechen wirklich überzeugend einlösen. Wende-Reflexion, Freundschaftsstudie, Vatergeschichte, Road Movie, Markus Goller und sein Autor Oliver Ziegenbalg, der bereits das Drehbuch zu Til Schweigers Mittelalter-Klamotte 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE (1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE Trailer) zu verantworten hat, probieren alles einmal aus. Letztendlich ist ihr Film vor allem brave, auf Konsens bedachte Unterhaltung, die von ihren sympathischen Darstellern – allen voran Neuentdeckung Friedrich Mücke – am Leben gehalten wird."

10. September 2009 | FRIENDSHIP! • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film

29. August 2009 | FRIENDSHIP! • Kritik • kinofenster

Laut Martin Ganguly werden hinter "der unterhaltsamen Abenteuerhandlung werden soziale Prägungen und die Abhängigkeit des Einzelmenschen von Politik und Geschichte deutlich sichtbar. Die Off-Kommentare des Protagonisten Tom zu einzelnen Sequenzen verschärfen den Blick auf den Staat DDR und den Mauerfall in künstlerisch wohldosierter und gekonnter Form. Dabei wird auch das Medium Film in liebevoller Weise als inhaltliches und als gestalterisches Element genutzt. Neben den vielen komödiantischen Szenen, die an keiner Stelle ins Banale kippen, bietet der Film auch besinnliche Momente, die zu Herzen gehen. Die schauspielerische Leistung der beiden Protagonisten Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke sind von besonderer Tragkraft und Intensität, die die Darstellung dieser Freundschaft besonders anrührend macht und dabei durchaus authentisch wirkt."

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