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NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE

NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE

Regie Chris Weitz
Kinostart 26.11.2009

Kritiken • NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE

25. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das Filmteam denkt an die Zielgruppe, meint Michael Kienzl. NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) "erzählt wie sein Vorgänger eine typische Coming-of-Age-Geschichte mit Versatzstücken aus dem Horrorgenre. Die düstere Stimmung spiegelt vor allem Bellas gebeutelte Teenager-Seele. Probleme mit der Liebe stehen auch bei Meyer im Zentrum, nur mit dem Unterschied, dass ein Teil der Figuren einer fantastischen Welt entstammt. Dabei vernachlässigt der Film immer wieder die Universalität seiner Erzählung, indem er sich gezielt an ein minderjähriges, überwiegend weibliches Publikum richtet und somit jeden, der nicht dazu gehört, ausschließt. Das zeigt sich etwa an Kleinigkeiten wie Bellas Niedergeschlagenheit, weil sie sich an ihrem 18. Geburtstag viel zu alt fühlt."

27. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Frankfurter Rundschau

NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) wirkt laut Katja Lüthge "wie eine Aneinanderreihung von sehr hübsch arrangierten und fraglos kitschigen menschlichen Stillleben, um die eine Kamera kreist. Gern auch in Zeitlupe: Da können wir dann recht unvermittelt den beeindruckend trainierten Oberkörper von Taylor Lautner bewundern, der als in ganz besonderer Weise an die Natur gebundener Indianerjunge Jacob Black dieses Mal in Konkurrenz zu dem über weite Strecken abwesenden Edward tritt. Wenngleich sich angesichts der tadellos animierten Werwölfe die Frage erhebt, ob die Muskeln ausschließlich im Fitnessstudio entstanden sind."

27. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Alexandra Stäheli ist gar nicht so enttäuscht. "Es ist diese abgründige Schwülstigkeit verirrter und scheinbar verlorener Teenagerseelen, vermischt mit einer tief melancholischen Tragik, die Chris Weitz und Production-Designer David Brisbin in atmosphärische Bilder giessen – Bilder, die auch Erwachsene durch die 130 Filmminuten zu tragen und über kleine Merkwürdigkeiten der Story hinwegzutrösten vermögen: Wie etwa soll ein "seelenloses Monster", wie Edward sich selbst bezeichnet, zu jener grenzenlosen, ewigen Liebe fähig sein, die da heraufbeschworen wird? Aber vielleicht vermag uns ja der bereits abgedrehte dritte Teil der Saga, ECLIPSE - BIS(S) ZUM ABENDROT, ein Stückchen tiefer in die seltsame Physiologie der Vampire einzuführen."

27. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • epd-film

Hier wächst die Prüderie buchstäblich ins Monströse, meint Birgit Glombitza. "Aus dem romantischen Grundmuster –Vampirismus und Unsterblichkeit retten eine Teenagerliebe in die Ewigkeit – ist ein handzahmer Gothic-Themenpark geworden. Ein Kulissenstädtchen, hinter dessen Fensterläden eine höchst fragwürdige bürgerliche Idylle wohnt. Die Unbedingtheit, mit der jedes Hybrid-Geschöpf hier die Jungfräulichkeit zu schützen versucht, trägt durchaus Züge einer fundamentalistischen Moral. Umgekehrt lässt dieses Keuschheitsgelübde nur den Schluss zu, dass die bösen, Menschenblut trinkenden Vampire eine Horde charakterschwacher Konsumgeier sind. Die gibt es in der Verwandtschaft von Edward natürlich auch."

27. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • telepolis.de

Rüdiger Suchsland bringt es auf den Punkt: NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) bietet Mormone statt Hormone. "Allerlei langatmige Morallektionen des Buches wurden für den Film radikal gekürzt oder ganz weggelassen. aber immer noch blieb genug übrig. So erlebt man eine Geschichte der Leerstellen, ein Nihilismus auf Primitivstniveau, in dem alles untot und blutleer geworden ist: Jugendliche wollen keinen Sex, Männer kämpfen nicht mehr, Politiker machen keine Politik, Linke sind nicht mehr links und Liberale nicht liberal - insofern sind die Vampire, die hier kein Blut mehr schlürfen und in der Sonne nicht verbrennen, nichts weiter als ein verdammt durchschnittliches Zeichen unserer Zeit."

25. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Der Spiegel

Zahnloser und blutärmer hat David Kleingers Vampire selten auf der Leinwand gesehen. "Was eine schöne Parabel über die Flüchtigkeit der Jugend, die existentielle Angst vor Alter und Tod sowie das Grundrecht eines jeden Teenagers auf Trotz und Traurigkeit hätte werden können, gerinnt so unter der hilflosen Regie von Chris Weitz zur biederen Telenovela mit Spezialeffekten. Die beiden Galane Bellas messen sich dazu in schwülstigen Liebesbeweisen, die nicht einer unfreiwilligen Komik entbehren. Wenn etwa Jacob übermotiviert sein T-Shirt auszieht, um eine Kopfwunde Bellas abzutupfen, dann ist sein fotogenes Outing als Mitglied des Six-Pack-Stammes reinste Groschenheft-Romantik. Nicht minder penetrant sind die wertkonservativen Suaden Edwards, der in jeder gestanzten Zeile das Zölibat predigt: Kein Biss vor der Ehe, nicht mal Safer Saugen ist bei dem sittenstrengen "True Love Waits"-Verfechter drin."

25. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Berliner Zeitung

Frei von Ironie ist der Film laut Peter Uehling, lobt aber die Hauptdarstellerin. "Die Konzentration auf Robert Pattinson lässt Kristen Stewart, die die Bella spielt, ungerechtfertigt in den Hintergrund treten. Dabei spiegelt ihr erstaunlich wandlungsfähiges Gesicht von enttäuschter, vorzeitig gealterter Leere bis zum dümmsten Teenie-Grinsen alles wider, was in dieser Figur vorgeht. Kristen Stewart, das war schon in Twilight - Biss zum Morgengrauen (Twilight - Biss zum Morgengrauen Trailer) festzustellen, verleiht der Bella eine Würde, die im Roman nicht angelegt ist. Damit vollbringt sie von allen im gesamten Filmteam die größte kreative Leistung."

25. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Der Tagesspiegel

Todessehnsucht, Depressionen – das ist ein düsteres Stimmungsbild, schreibt Christina Tilmann. "Den bleichen Kühlen mit dem blutroten Mund oder den gebräunten Bodybuilder mit dem Wolfsgebiss, welcher soll es sein? So viel jungmännliches Testosteron wird nicht nur für Bella zum Problem. Pech auch, dass der Funke, der im ersten Film offensichtlich zwischen den beiden Protagonisten übersprang, in der Konstellation Bella – Jacob einer netten Kumpanei gewichen. Merke: Nicht immer ist eine Dreieckskonstellation die spannungsvollere Variante. Auch nicht, wenn Vampire und Werwölfe im Spiel sind."

24. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Moll zeigte sich vom Besuch des Films NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) in New York beeindruckt: Vom Film selber bekommt der Zuschauer kaum was mit. Dafür einen Einblick in die Teenie-Hysterie um Robert Pattinson.

24. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Die Presse

Barbara Petsch findet den Film überwältigend albern – aber psychologisch interessant. Im Vergleich zu anderen Vampirfilmen ist dieser "erbärmlicher Kitsch: Kalbsäugige Youngsters, die sich die Liebe beibringen, was gibt es da für charmante Filme von GREASE über AMERICAN GRAFFITI bis HIGHSCHOOL MUSICAL. Selbst dieser jüngste, simpel gestrickte Teenie-Hit wirkt sophisticated im Vergleich zum schweren, faden, witzlosen New Moon. Anscheinend ist der New Yorker Chris Weitz ein Weltmeister in der Banalisierung erfolgreicher und im Fall von DER GOLDENE KOMPASS (DER GOLDENE KOMPASS Trailer) sogar halbwegs intelligenter Bücher. Das Schmalz trieft ungefiltert."

22. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh schreibt über die Verquickung von Teenagerwelt und Fabelwesen. "Regisseur Chris Weitz weicht dieser Passivität der Vorlage nicht aus, sondern stellt sie in den Vordergrund. "Romeo und Julia" ist eine der Referenzen des Films, aber die ewig gleichen Leidensmienen, unterlegt von sanftem Folk und Rock Thom Yorkes oder Bon Ivers, genügen nicht, um hehre Leidenschaften zu beschwören. Sie lassen den Film im emotionalen Zwischenzustand schweben, ohne dass sich große erzählerische Dynamik einstellen würde. Selbst Bellas Versuche, mit selbstmörderischen Aktionen Edwards Beschützerinstinkt zu wecken, wirken mau."

21. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • sennhauser.ch

"Der Film setzt schon ziemlich penetrant auf die Instinkte seiner Zielgruppe. Angstlust und unterdrückte Erotik auf der einen Seite, der latente Flirt mit dem Suizid auf der anderen ("Romeo und Julia" wird ausgiebig zitiert), die Unverstandenheit und Einsamkeit des Teenagers, das alles wird in Endlosschleifen rekombiniert. Während aber Catherine Hardwicke im ersten Film mit einer klaren Deklaration der Elemente eine Offenheit schuf, welche auch der Ironie ihre Rolle zuwies (und mit dem unerreichten Vampir-Baseball-Game-Rockmusik-Clip mitten im Film auch ein Ventil dafür fand), wirkt NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE (NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE Trailer) nun wie die konsequente Umsetzung einer Markt- und Produktanalyse."

20. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • filmsprung.ch

"Schwerfällig wiederholen sich die Hauptfiguren in ihren Liebesgeständnissen, keine Emotion bleibt unausgesprochen. Das ist womöglich auch notwendig, weil Kristen Stewart dauernd so gequält sprechen muss, dass sie durch ihr Spiel kaum noch andere Gefühlsregungen ausdrücken kann. Taylor Lautner und Robert Pattinson ihrerseits liefern sich in erster Linie durch ihre Ausdruckslosigkeit einen Kampf. Irgendwie haben sie vermutlich nicht ganz begriffen, dass nur die von ihnen gespielten Figuren ihre Emotionen unterdrücken müssen, so färbt das eben auch auf die Leistung der Schauspieler ab."

01. November 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • New Moon auf moviepilot

Übersicht zum Film mit Bewertungen, Kommentaren und News.

04. September 2009 | NEW MOON - BISS ZUR MITTAGSSTUNDE • Kritik • filmz.de

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