Inhalt • A SINGLE MAN
Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert.
Kritik • A SINGLE MAN • 22. Februar 2010 • critic.de
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Felix von Boehm ist enttäuscht. Die Filmemacher sparen "nicht an gefühlsschwangerer Musik, weichgespülten Großaufnahmen von blauen Knabenaugen und roten Frauenlippen und bunt gefärbten Rückblenden, in denen der adonisgleiche Jim im knappen Matrosenhemd am Tresen einer kalifornischen Bar steht oder ganz ohne Hemd zurückgestreckt auf Felsenklippen schläft. Bei aller fotografischen Pointiertheit und der recherchierten Arbeit des Kostüm- und Ausstattungsdepartments bleiben diese gemäldegleichen Bilder leer und bedeutungslos, denn die Geschichte, die A SINGLE MAN (
) eigentlich erzählen könnte, gerät darüber in Vergessenheit."