Inhalt • HELEN
Helen (
) (Ashley Judd) hat all das wovon viele nur träumen - eine wunderbare Tochter, einen liebevollen Ehemann, sie hat Erfolg im Beruf und steht im Mittelpunkt eines großen Freundeskreises. Doch als sie Depressionen bekommt, droht sie den Halt zu verlieren. Mann, Familie, Freundeskreis, es gibt niemanden, der sie auffangen könnte.
Kritik • HELEN • 27. November 2009 • Berliner Zeitung
HELEN (
) ist das glatte Gegenteil eines Feelgood-Movies, meint Alexandra Seitz. "Ungeschönt und unsentimental schildert die Regisseurin Sandra Nettelbeck darin das klinische Krankheitsbild der Depression und lässt sich dabei nicht von jenem gängigen Missverständnis ablenken, das den lebensgefährlichen Bewusstseinszustand als eine unselige Stimmungseintrübung abtut, der mit etwas Selbstdisziplin schon beizukommen wäre. Nicht verwunderlich ist es daher, dass potenzielle Finanziers vor der Härte des Stoffs immer wieder zurückschreckten und Nettelbeck zehn lange Jahre um die Realisierung ihres Projekts kämpfen musste. Gewidmet ist HELEN (
) einer Freundin der Regisseurin, die 1995 im Alter von 30 Jahren ihren Depressionen schließlich zum Opfer fiel."