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ORPHAN

ORPHAN

Regie Jaume Collet-Serra
Kinostart 22.10.2009

Kritiken • ORPHAN

14. September 2009 | ORPHAN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Tobias Haupts findet die schauspielerischen Leistungen überraschend gut. Außerdem ist ORPHAN (ORPHAN Trailer) "ist ein ruhig beginnender Film, der seine Spannungskurve erst langsam aufbaut, um dann schnell vom leisen Horror ins nackte Grauen zu wechseln (und nebenbei auch den seit den Filmen M. Night Shyamalan nötigen und hier deutlich überzeugenden Twist aufweist). Dass Esthers Irrsinn dabei an manchen Stellen ein wenig holzhammerartig wirkt, mag durchaus zu verzeihen."

22. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert bezeichnet den Film als äußerst durchtriebene Traditionspflege. "Doch bei aller Genretreue fehlt dem ehemaligen Werbefilmer Jaume Collet-Serra das Gespür für dramaturgische Effizienz. Die überschaubare Story bewegt sich im ersten Drittel leider nicht mit schleichendem Suspense, sondern mit kriechender Trägheit fort. Das Grauen im Kino ist schnell verderblich – und mit 122 Filmminuten hat ORPHAN (ORPHAN Trailer) sein Verfallsdatum bald deutlich überschritten."

22. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • Kölner Stadtanzeiger

Martin Boldt lobt die kleine Hauptdarstellerin. "Als Meisterin der Manipulation gelingt es ihr, die Geschwister für ihre düstereren Pläne einzusetzen und Vater John gegen die Ehefrau aufzuhetzen. Isabelle Fuhrman entfesselt dabei eine Angst einflößende Schauspielleistung, was die Zwölfjährige zur Neuentdeckung des Jahres macht. Das Thriller-Kleinod punktet zudem damit, dass Regisseur Jaume Collet-Serra bis zum Schluss auf Spannung statt auf den mystischen Holzhammer setzt."

21. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Drei Mal gibt der Regisseur laut Michael Kohler falschen Alarm und hat beinahe schon alles erzählt. Er reiht sich "mit ORPHAN (ORPHAN Trailer) aber unter die talentiertesten Horrorfilmregisseure ein. Bei ihm wird eine Kletterburg zum Spukhaus und aus dem bürgerlichen Heim ein Hort psychologischer Kriegsführung. Besonders perfide spielt Jaume Collet-Serra der Mutter mit, die in guter alter Gruseltradition das böse Ende ahnt, aber weder bei Psychotherapeutin noch Ehemann Gehör findet. Esther wickelt sie alle um den kleinen Finger und beweist, dass Kinder in brüchigen Beziehungen als Spaltpilz wirken können."

21. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • frombeyond

Der Regisseur stellt sich "wieder auf die ideologischen Grundfeste des Genres stützt und die Familie als jeden Schrecken bewältigende Kraft ausweist, ist da nur selbstverständlich: Es ist ein im Kern reaktionäres Genre, das entsprechend gefüttert werden will. ORPHAN (ORPHAN Trailer) ist immerhin sehr ambitioniert darin, die Schwachstellen einer solchen Familie – eine furchtbare Fehlgeburt, die Alkoholsucht der Frau, das Fremdgehen des liebevollen Ehemannes – besonders auszuschmücken, damit es intrigante kleine Biester wie Esther auch umso einfacher haben, in sie einzudringen: Ja, ein wunderbarer Film."

21. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • schnitt.de

Stefan Höltgen sucht Hintergründe. Es gibt "Beispiele für Subversionshorror, bei dem die kommunistische Bedrohung als Unterwanderung der US-amerikanischen Wertvorstellungen kodiert wird. Auch hier findet ein Angriff auf die Keimzelle der Gesellschaft statt, die Familie, in der diese Werte tradiert werden. Wenn ORPHAN (ORPHAN Trailer) heute, lange nach dem Ende des Kalten Krieges und eben jener ideologischen Paranoia, noch einmal und so besonders erfolgreich auf dieses Motiv zurückgreift, muß das andere Gründe haben. Die wären vielleicht darin zu suchen, daß selbst diese alten Angst-Gegenstände ein Gefühl von Sicherheit und Heimat vermitteln, welches in Zeiten der Verunsicherung und vermeintlichen Bedrohung durch einen diffusen 'internationalen Terrorismus' abhanden gekommen ist."

20. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • film-dienst

Mike Beilfuß hat mehr erwartet. "Lange wird hier auf die sonst üblichen schnellen Schnitte und Ton-Musik-Collagen verzichtet, und auch die Handlung wird kaum hinter oberflächlichem Firlefanz versteckt. Überhöhte Andeutungen bleiben zum Glück aus, was den Akteuren ein gesundes Maß an Glaubwürdigkeit verleiht. So gelingt der Spagat zwischen Horror und Drama tatsächlich weitgehend – mit Zurückhaltung und betonter Realitätsnähe auf filmischer und interessanten Figuren auf inhaltlicher Ebene. Einzig im überdrehten Finale trägt der Film etwas zu dick auf. Die Erklärungsansätze wirken hier klischeehaft und unbefriedigend. Dennoch ist ORPHAN (ORPHAN Trailer) ein kleiner Lichtschimmer im Dunkel der momentanen Horrorfilmwelle."

20. Oktober 2009 | ORPHAN • Kritik • br-online.de

Zoran Gojic hat das alles schon irgendwo anders gesehen. "Auch wenn ORPHAN (ORPHAN Trailer) letztlich nichts zeigt, was man woanders nicht schon einmal gesehen hätte, ist er einer der besseren Psycho-Thriller der letzten Zeit. Es ist sozusagen eine Neuauflage von THE RING (der in der letzten Szene auch ironisch zitiert wird), nur ohne jede Esoterik. Ein cleveres Drehbuch, die handwerklich solide (wenn auch nicht übertrieben einfallsreiche) Inszenierung und hervorragende Darsteller machen ORPHAN (ORPHAN Trailer) zu einem lohnenswerten Film für alle, die sich im Kino gerne Angst machen lassen."

01. September 2009 | ORPHAN • Kritik • Chilli.cc

Orphan (Orphan Trailer) ist ein relativ einfacher und konventioneller Thriller. Von Horror ist hier keine Spur zu finden und auch die Geschichte baut sich nur mit mäßiger Spannung auf." merkt Alexandra Toth an fügt jedoch noch einige PROs hinzu.

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