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MÄNNERHERZEN

MÄNNERHERZEN

Regie Simon Verhoeven
Kinostart 08.10.2009

Kritiken • MÄNNERHERZEN

08. Oktober 2009 | MÄNNERHERZEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

"Das alles ist amüsant anzusehen und von treffenden Dialogen begleitet. So nimmt man diesem dramaturgisch etwas dürftigen Film denn auch nicht übel, dass ihm – wie so oft bei Episodenstücken der Fall – eigentlich die Ausdifferenzierung der Figuren und der Tiefgang einer fortlaufenden Handlung fehlen."

08. Oktober 2009 | MÄNNERHERZEN • Kritik • Der Freitag

Bemerkenswert an den Film sind für Ines Kappert seine Homophobie und seine Frauenfeindlichkeit. "MÄNNERHERZEN (MÄNNERHERZEN Trailer) macht eine krasse Geschlechterdifferenz auf: schwache Männer hier, starke Frauen da. Dass das nicht gut zusammenpasst, ahnt man von Beginn an. Folgerichtig wird am Ende die weibliche Überlegenheit brachial zerstört. Ihr Zusammenbruch initiiert den unreifen Single zum verantwortungsbewussten Familienvater. ... Darin sind sich in der deutschen Komödie alle einig: Der Heteromann muss in seiner gesellschaftlich zentralen Stellung gestützt werden. Nur dann kommt die Welt wieder in Ordnung. Etwas anderes mag sich keine der Figuren vorstellen. Glasklar zeichnet MÄNNERHERZEN (MÄNNERHERZEN Trailer) die Familie der Zukunft: Doppelverdiener mit Kind."

07. Oktober 2009 | MÄNNERHERZEN • Kritik • Berliner Zeitung

MÄNNERHERZEN (MÄNNERHERZEN Trailer) ist für Philipp Bühler erstaunlich amüsant. "Simon Verhoevens stimmigem Drehbuch folgend geht diese Besetzung wirklich an die Grenzen. Als abgehalfterter Pseudo-Macker wird Til Schweiger immer besser. Justus von Dohnanyi brilliert als schwuler Schlagersänger in einer echten Borderline-Performance, irgendwo zwischen Gunter Gabriel und Klaus Nomi. Und wie sich ein Christian Ulmen im Krokodilbecken macht, wollte man doch schon immer mal sehen. Mit Episodenfilmen ist es manchmal wie mit Männern: Das ganze Konzept ist überholt, einfach nicht ernst zu nehmen; aber im Detail finden sich doch immer wieder Perlen."

07. Oktober 2009 | MÄNNERHERZEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Die deutsche Beziehungskomödie ist zurück, stellt Jan Schulz-Ojala fest. "Alles und noch viel mehr: Für die Macher von MÄNNERHERZEN (MÄNNERHERZEN Trailer) bedeutet das, Zuschauer jedweden Alters und sozialen Status auf das Sorgfältigste mit möglichen Identifikationsfiguren zu bedienen. Für einen Film, dessen erotisches Kraftzentrum eine Muckibude ist und dessen japsende und stöhnende Figuren sich überwiegend mit dem Erwerb von Mausis, Mühlen und Moneten beschäftigen, ist das schon eine Leistung."

06. Oktober 2009 | MÄNNERHERZEN • Kritik • film-dienst 21/2009

Katharina Häger ist völlig enttäuscht. "Til Schweiger schweigt, Christian Ulmen labert und Wotan Wilke Möhring rastet aus – jeder darf bei Simon Verhoeven das machen, was er am besten kann, mehr oder weniger Testosteron versprühen. Dennoch will der Funke nicht überspringen. Das Prinzip Publikumsmagnet mag die Zuschauer ins Kino ziehen, strahlt dafür aber wenig Charme aus. Witz oder Gefühl: Für eine der beiden Richtungen hätte man sich entscheiden müssen. Wenn eine Beziehungskomödie derart selbstbewusst mit ihren Erfolgsgaranten auf zwei Beinen jongliert, statt Herz und Verstand in ihre Episoden- und Problemstruktur fließen zu lassen, verkommt alles zur aussageschwachen Wohlgefälligkeit."

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