Inhalt • MÄNNERHERZEN
Fünf Prototypen des "starken Geschlechts" auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, ein Mann zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der sympathische Chaot Philipp (Maxim Mehmet) steht beruflich vor dem Aus, als ihm Gelegenheitsfreundin Nina (Jana Pallaske) eröffnet, dass er Vater wird. Seinem Freund Niklas (Florian David Fitz) dagegen, einem erfolgreichen Werber, scheint alles zu gelingen, Ehe und Eigenheim warten. Wenn da nicht diese Panik wäre, sich festzulegen...
Kritik • MÄNNERHERZEN • 08. Oktober 2009 • Der Freitag
Bemerkenswert an den Film sind für Ines Kappert seine Homophobie und seine Frauenfeindlichkeit. "MÄNNERHERZEN (
) macht eine krasse Geschlechterdifferenz auf: schwache Männer hier, starke Frauen da. Dass das nicht gut zusammenpasst, ahnt man von Beginn an. Folgerichtig wird am Ende die weibliche Überlegenheit brachial zerstört. Ihr Zusammenbruch initiiert den unreifen Single zum verantwortungsbewussten Familienvater. ... Darin sind sich in der deutschen Komödie alle einig: Der Heteromann muss in seiner gesellschaftlich zentralen Stellung gestützt werden. Nur dann kommt die Welt wieder in Ordnung. Etwas anderes mag sich keine der Figuren vorstellen. Glasklar zeichnet MÄNNERHERZEN (
) die Familie der Zukunft: Doppelverdiener mit Kind."