Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SOLO FÜR SANIJE

SOLO FÜR SANIJE

Regie Alexandra Czok
Kinostart 10.09.2009

Kritiken • SOLO FÜR SANIJE

07. September 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke "kommt kaum umhin, die in den Ausschnitten immer wieder sichtbare Filmfigur in eins zu setzen mit der lebhaft erzählenden, älteren und dickeren Frau, die da am Tisch ihres kleinen Zimmers sitzt, die Zigarettenpackung neben sich, im Hintergrund am Regal ein Künstlerfoto aus früherer Zeit angepinnt, eins, auf dem sie jung ist und begehrenswert aussieht und selbstbewusst. Dieser unangemessene Drang zur Kongruenz irritiert inmitten einer ganz und gar nicht auf Irritation angelegten erzählerischen Struktur. Die Frage, was genau aus dem Spielfilm nun authentisch ist, ob er größtenteils er- oder größtenteils gefunden ist, wird nicht beantwortet."

10. September 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • Berliner Zeitung

Für Ralf Schenk "gerät der Film allerdings kleiner, als er sein müsste: Zum philosophischen Gleichnis auf einen Menschen, der früh zur Einsamkeit verurteilt war und ein Leben lang stets neu daran zerbricht, schwingt sich SOLO FÜR SANIJE kaum empor: Die dramaturgische Form, die Entscheidung, nur zu beobachten, aber nicht zu insistieren, ist dafür letztlich zu eindimensional. Hinzu kommt, dass die Alltagsszenen des Gefängnisses zunehmend eintönig wirken. Der vom Bild transportierten Behauptung, dass Sanije in den bisweilen tanzenden und singenden Frauen um sie herum womöglich eine Art Ersatzfamilie gefunden haben könnte, fehlt jeder Beweis."

10. September 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • Neues Deutschland

Martin Mund ist enttäuscht. Gerade durch manche "Details wäre womöglich die grundsätzliche Tragik ihres Lebens gleichnishaft deutbar gewesen: Sie, die als "heimliches" Kind von "Ostarbeitern" im vorletzten Kriegsjahr von Vater und Mutter ausgesetzt wurde und in Heimen aufwuchs, sehnte sich stets nach einem Halt, einer Familie, einem Zuhause, in das sie immer wieder zurückkehren könnte – und war doch nicht dazu fähig, diese Wurzeln auch zu schlagen. Dass Sanijes Odyssee eine solche Dimension besitzt, ahnt der Zuschauer zwar, aber der Film vermag sie kaum in eine angemessene Form zu bringen."

02. September 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • kino-zeit.de

Laut Joachim Kurz hat es die Filmemacherin "geschafft, dass diese Vertrauen zu ihr fasste. In ausführlichen Gesprächen, die von kleinen Impressionen des Gefängnisalltags der Sängerin unterbrochen werden, kommen wir so einem Leben auf die Spur, das zur Inspiration für einen berühmten Film wurde. Und es wäre durchaus von großem Reiz, sich diesen Film heute noch einmal anzuschauen, nachdem wir wissen, welche reale Geschichte sich dahinter verbirgt. Nach 79 Minuten ist dieser Film bereits zu Ende. Und man verlässt das Kino mit dem Gefühl, dass längst noch nicht alle Geschichten aus dem Leben Sanijes erzählt sind."

01. August 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

25. Juli 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist der Regisseurin Alexandra Czok begegnet.

25. Juni 2009 | SOLO FÜR SANIJE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal beleuchtet das Leben von Sanije Torka und des Films.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,39312