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SOLO FüR SANIJE

SOLO FüR SANIJE

Regie Alexandra Czok
Kinostart 10.09.2009

Inhalt • SOLO FüR SANIJE

Sanijes Leben kennen Millionen von Zuschauern, die den legendären Film SOLO SUNNYy von Wolfgang Kohlhaase (Drehbuch) und Konrad Wolf (Regie) gesehen haben. Die Titelfigur ist eine Frau, die versucht ihre Träume mit den Lebensrealitäten der DDR in Einklang zu bringen. Die reale Hauptfigur Sanije Torka, deren Lebensgeschichte als Fundament für einen der international erfolgreichsten DEFA-Filme diente, wurde öffentlich nie erwähnt.

Inzwischen 62, lebt Sanije nach wie vor in Berlin. Nach der Wende wurde sie Langzeitarbeitslose, schließlich zur passionierten und inzwischen rechtskräftig verurteilten Ladendiebin, die zur Zeit eine zweijährige Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt absitzt. Noch immer fällt sie auf und aus der Normalität heraus. Der Film porträtiert eine Widerspenstige. Sanije findet nicht in ein normales Leben - eher ist es stets ein unvollendeter, aufregender Balanceakt.

Jutta Voigt hatte mit Sanije Torka ein Interview geführt, das für Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase zur Inspiration für den Filmstoff wurde. Die Rolle der eigensinnigen Sunny, die sich nicht in das allgemeingültige DDR-Leben integrieren lassen wollte, war ein Affront gegen den Staat und seine Doktrin, unter anderem deshalb war SOLO SUNNYy einer der bestbesuchten Filme des ostdeutschen Kinos. Dieses Interview bekam die Filmemacherin Alexandra Czok von der Autorin. Sie empfand es als ein so ehrliches und spannendes Zeitdokument, dass sie auf die Suche nach Sanije Torka ging, um zu erfahren, was aus dieser widerspenstigen DDR-Künstlerin geworden war.

Copyright: Miriam Pfeiffer

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