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AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL

AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL

Regie Ulrich Miller
Andrea Lammers
Kinostart 03.09.2009

Kritiken • AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL

02. September 2009 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Deniz Utlu nutzen die Filmemacher "alle gegebenen Mittel: Fernsehaufnahmen, Interviewmaterial, Handkameras, um der Geschichte auf den Grund zu gehen. Dass darunter die Bildqualität teilweise leiden muss, ist verständlich und stört keineswegs. Wünschenswert wären Hinweise auf die globalen Bezüge, auf die signifikante Rolle der USA in der guatemaltekischen Geschichte. Das Leid dieser Menschen kann nicht losgelöst von diesem Kontext erzählt werden. Dem Film allerdings geht es nur peripher um ihr Leid. Es geht um ihren Erfolg und ihre Entschlossenheit, um ihren Kampf und Trotz – das ist das Besondere an Auf halbem Weg zum Himmel. Diesen Kampf führt das Dorf mit dem Namen "Die Morgenröte des 8. Oktober" in der Tat allein und losgelöst vom globalen Kontext. Der Kampf ums Recht ist auch hier asymmetrisch."

03. September 2009 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • Berliner Zeitung

Die Geschichte des Massakers und des Prozesses ist sicher ein wichtiges Sujet, stellt Michaela Schlagenwerth fest. Nur ist den Filmemachern, "für beide ist es die erste Regiearbeit, in der langen Zeit offenbar die Perspektive abhanden gekommen, aus der sie diese Geschichte überhaupt erzählen können. Irgendwo in diesem Dschungel der Ereignisse sind die beiden Regisseure stecken geblieben. Dass sich ein Massaker ereignet hat, allerdings schon vor längerer Zeit, dass überhaupt der Prozess der eigentliche Gegenstand des Films ist, das begreift der Zuschauer nur mühsam und viel zu spät."

03. September 2009 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Philipp Lichterbeck tadelt die Filmemacher. "Die Elemente bremsen sich gegenseitig aus. Immer wieder werden etwa pittoreske Dorfszenen eingestreut – viel zu lange hält die Kamera etwa auf Dorfbewohner mit Macheten im Abendlicht. So sind die Originalaufnahmen aus dem Gericht die bemerkenswertesten. Zwar ist die Bildqualität erbärmlich, doch wenn der Verteidiger den Indios die Schuld für das Massaker in die Schuhe schiebt, während hinter ihm die Soldaten feixen, erzählt das mehr über Macht in Zentralamerika als stimmungsvolle Aufnahmen von Bäumen und Wolken zu avantgardistischer Musik."

26. August 2009 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Resch lobt die Regisseure. "Gelungen ist ihnen die Montage der Bilder, die die Dorfbewohner nach dem Massaker zeigen, mit jenen - zumeist von ausländischen Fernsehteams aufgenommenen -, die den Verlauf des Prozesses dokumentieren. Wie in einem Gerichtsthriller funktioniert der Sog in die Ereignisse. Man will erfahren, wie es weitergeht, ob letztendlich Gerechtigkeit über Korruption und Willkür triumphieren kann. Man sieht Menschen, die fassungslos am Tatort stehen und erzählen, wie Angehörige vor ihren Augen erschossen wurden, Soldaten, die vor Gericht jede Schuld abstreiten."

01. August 2009 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

15. September 2008 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • Wiener Zeitung

Klaus Höfler schreibt über die Hintergründe des Massakers und der Aktion der Überlebenden.

25. Februar 2008 | AUF HALBEM WEG ZUM HIMMEL • Kritik • kreuzer online.de

Jörn Seidel berichtet von dem Projekt. Der Film "erzählt vom langwierigen Kampf der Dörfler mit der Justiz, die die Täter des Massakers verurteilt sehen wollen. Die Rechtssprechung wechselt je nach politischer Wetterlage, bis am Ende doch so etwas wie Gerechtigkeit herrscht. Ähnlich langwierig und kompliziert entwickelte sich das Filmprojekt. Denn die Geschichte nahm immer neue Wendungen, und beide Filmemacher mussten sich als Autodidakten beweisen."

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