Inhalt • MEMELLAND
Mit dem Film MEMELLAND bereist Volker Koepp das litauische Ufer des großen östlichen Stroms. Die Menschen im Film nennen ihre Gegend auch "Klein-Litauen". Sie erzählen von ihrem Leben in dieser Grenzregion, vom Ende des Krieges und der Zeit, in der Litauen zur Sowjetunion gehörte, und von der Gegenwart. Und sie berichten von der einzigartigen Natur, die sie umgibt, am Strom und am Haff.
Crew • MEMELLAND
Regie: Volker Koepp
Verleih/Copyright: Salzgeber
Kritik • MEMELLAND • 20. August 2009 • critic.de
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Daniel Nehm ist begeistert. "Während der Kamerablick über die in silbergraues Licht getauchten Seen, Flüsse und Wälder Klein-Litauens wandert, sie förmlich abtastet, sind es die Geräuschlandschaften, die den eigentlichen Raum des Films bilden. Je nach Material – Weidenblätter, Schilf – klingt der Wind anders. Nur selten wird dieser Raum von einem Off-Kommentar gerahmt. Volker Koepp selbst spricht nur kurz, mit einem historischen Abriss über die Geschichte der Region, eine spröde, unausgebildete Stimme, die ganz anders als die körperlosen und anonymen Schauspielerstimmen, die gewöhnlich Dokumentarfilm-Bilderwelten überlagern, von einem persönlichen Blickwinkel erzählt."