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LOL - LAUGHING OUT LOUD

LOL - LAUGHING OUT LOUD

Regie Lisa Azuelos
Kinostart 27.08.2009

Kritiken • LOL - LAUGHING OUT LOUD

22. Juli 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

In seinem Herzen ist der Film ein klassischer Mutter-Tochter Film, meint Nino Klingler. "Und ein leidlich unterhaltsamer obendrein. Denn obschon Lisa Azuelos up-to-date ist mit den Kommunikationsformen der bourgeoisen Jugend, fehlt jedwede analytische Dimension. Sie bildet einfach ab, erzählt jedoch unter der hippen Oberfläche eine Geschichte, die mehr auf Kontinuität mit der Vergangenheit als auf Bruch setzt. So lernt Anne über die Erlebnisse ihrer Tochter mit Sex, Drogen und Freundschaft ganz klassisch durch eine heimliche Lektüre deren Tagebuches, und ist schockiert, wie es Eltern seit eh und je sind. Solch leicht abgenutzten Konventionen des seichten Melodrams begegnet man in LOL zuhauf."

27. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film gibt sich laut Gerhard Midding entschieden modern und gegenwärtig. "Er spielt in einem Paris, in dem die Kommunikationsmittel schneller und die Schulklassen auch in den wohlhabenden Vierteln multikulturell geworden sind. Die zweite Regiearbeit von Lisa Azuelos ist freilich auch deshalb zum erfolgreichsten französischen Film des Jahres geworden, weil er das atemlos Neue und das gediegen Bewährte versöhnt. Lisa Azuelos stellt ein generationenübergreifendes Phänomen dar: Ohne verlogen zu sein, zeigt ihre Komödie Schüler und ihre Eltern so, wie sie sich gern im Kino repräsentiert sehen möchten."

27. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • Der Tagesspiegel

Generationsübergreifend ist der Film für Lea Hampel. "Dass LOL - LAUGHING OUT LOUD (LOL - LAUGHING OUT LOUD Trailer) trotz des gewollt jugendlichen Titels, der sich auf die in SMS-Mitteilungen verwendete Abkürzung für "laughing out loud" bezieht, auch für Menschen jenseits der Zwanzig interessant ist, liegt daran, dass es in LOL - LAUGHING OUT LOUD (LOL - LAUGHING OUT LOUD Trailer) mindestens so sehr um die Eltern geht. Alle haben sie Erwartungen gegenüber ihren Kindern, denen sie selbst nicht gerecht werden. Ihre Kinder zwingen sie, ihr eigenes Wertesystem infrage zu stellen."

25. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • film-dienst 18/2009

Für Michael Ranze reiht sich der Film mit seiner charmanten Leichtigkeit nahtlos in eine aktuelle Riege ähnlicher Filme ein: "Filme, die mit liebevoll beobachteten Charakteren und glaubwürdig entwickelten Konflikten aufwarten, die ihnen Farbe und Lebendigkeit verleihen. Einiges geriet Azuelos aber zu gewollt: Da gibt es einen autoritären Vater, der wutentbrannt die Gitarre seines Sohns zerstört, um ihn von seinen musikalischen Zukunftsplänen abzubringen, die England-Reise gleitet mit ihren auf die Spitze getriebenen Klischees von britischer Geschmack- und Kulturlosigkeit häufig in Klamauk ab, der fingierte Online-Sex streift die Grenze zur Vulgarität – kleine Schwächen in einer ansonsten sympathischen Sommerkomödie."

20. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • epd-film 08/2009

Ohne verlogen zu sein, zeigt diese Komödie Teenager und ihre Eltern so, wie sie sich gern im Kino repräsentiert sehen möchten, lobt Gerhard Midding. "Flott führt die comédie dramatique die Liebesabenteuer eines ­ausgreifenden Figurenensembles parallel ­zueinander, wobei die Regisseurin Lisa Azuelos ihre Aufmerksamkeit großzügig, wenn auch nicht streng proporzhaft auf Lolas Altersgenossen und die Elterngeneration verteilt. Die Ahnungslosigkeit und Doppelmoral der Eltern ist zwar eine bevorzugte Quelle der Komik, aber eigentlich möchte der Film nicht über, sondern mit jeder Figur lachen."

14. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter ist amüsiert: "Hier gibt es komische, heitere Elemente, die Azuelos mit Feingefühl und einer sensiblen Schauspielerführung gestaltet. Vor allem Sophie Marceau in ihrer neuen Rolle als Filmmutter ist überzeugend. Wir werden uns daher, ob wir nun jung sind oder alt, in dieser Geschichte sicher irgendwo wieder finden. Aber der Film bleibt dennoch ein bisschen banal. Es gibt, wenn man erwachsen ist, wichtigere Dinge als Kiffen, Partys und das erste Mal. Aber man kann "LOL" als spielerische Anleitung dafür nehmen, wie Probleme mit heranwachsenden Kindern möglicherweise zu meistern sind."

02. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist begeistert. "Das Schöne ist nun, dass Lisa Azuelos diese Widersprüche nicht zur Entlarvung von Scheinheiligkeit und Doppelmoral benutzt. Sie fällt kein moralisches Urteil über das Verhalten von Eltern und Jugendlichen, wie es vergleichbare Hollywood-Filme oftmals tun. Ebenso wie die technologische Entwicklung kaum einen Einfluss auf die Liebeswirren gehabt hat, verändert auch das Älterwerden wenig. Ein bisschen weiser sind die Erwachsenen vielleicht geworden, durch Erfahrungen etwas gelassener, letztlich aber agieren sie noch ganz ähnlich wie ihre Kinder. Dank der leichten Regie, den hübschen Einfällen (besonders ein Schulausflug nach England wird dazu genutzt, sämtliche Vorurteile gegenüber den vermeintlich hinterwäldlerischen Inselbewohnern vollkommen übersteigert darzustellen) und den sympathischen Schauspielern beider Generationen ist das weder resignativ noch ernüchternd, sondern einfach nur amüsant anzusehen."

01. August 2009 | LOL - LAUGHING OUT LOUD • Kritik • filmz.de

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