Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

CORALINE

CORALINE

Regie Henry Selick
Kinostart 13.08.2009

Kritiken • CORALINE

23. Juli 2009 | CORALINE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Ein Feuerwerk an Einfällen sah Thorsten Funke, "die in der 3D-Version des Films besonders schön wirken und keineswegs als schlichte Demonstration der Möglichkeiten dieser neuen alten Technik. Ob es die gelenkeknackenden Kunststücke des Varieté-Virtuosen Mr. Bobinsky sind, die in gefährlich anmutender Isolation lebenden Miss Spink und Miss Forcible, zwei alte Damen mit überraschenden inneren Werten, oder ob es der Garten ist, der in einer furiosen Sequenz zu Leben erwacht – man kann sich kaum sattsehen an dieser überschwänglichen Feier der Animationskunst. Dass auch die reine Schönheit zuweilen Grusel beherbergt, ist eine weitere Lektion, die an CORALINE (CORALINE Trailer) zu lernen ist."

15. November 2010 | CORALINE • Kritik • Coraline

Mehr Trailer und mehr Bilder zu CORALINE (CORALINE Trailer) auf trickfilm-zeit.de

14. November 2010 | CORALINE • Kritik • Coraline

Überblick zum Film auf moviepilot.de

13. August 2009 | CORALINE • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Wahl sagt es unumwunden: Der Film ist ein Erlebnis, aber nicht für Kinder. Der Film "wirkt hier durch das Design der Figuren und Räumlichkeiten stark stilisiert; später wird das Ganze zum verstörenden Horror-Trip, zu einer doppelbödigen Geschichte über die Pubertät, aber auch das Kino. Noch überzeugender wirkt Coraline (Coraline Trailer) in der eigentlich vorgesehenen 3D-Fassung: Da kann Henry Selick eindrucksvoller mit der Raumtiefe und mit Schwindeleffekten arbeiten. Leider wird man diese 3D-Fassung in Berlin nicht überall sehen können: Der Einfallsreichtum der Filmerzähler und -bastler hat die technische Umrüstung hiesiger Kinos längst überholt."

13. August 2009 | CORALINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Sebastian Handke vom Tagesspiegel ist Henry Selick einer der letzten "Großmeister des alten Stop-Motion-Verfahrens, das in diesem Film freilich gar nicht antik wirkt, weil es mit der neuen 3D-Technologie eine ausgesprochen glückliche Verbindung eingeht. Coraline (Coraline Trailer) ist wohl der erste Film, der 3D wie ein Kunstmittel zu nutzen versteht. Selick lässt nicht mehr nur bewegte Bilder an die Wand werfen. Er inszeniert einen Bühnenraum. ... Ein hinreißendes, wenn auch etwas unheimliches Filmkunstwerk."

13. August 2009 | CORALINE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist geradezu euphorisch: Nun ist es also doch passiert, die 3D-Welle hat ihr erstes Meisterwerk hervorgebracht. Natürlich ist dies eine Kindergeschichte. Henry Selick "begegnet den geheimen Wünschen, die Kinder an ihre Eltern richten mögen, mit größtem Feingefühl. Wie nur wenige phantastische Erzähler erschafft er aus einer Wunschvorstellung ein verführerisches Zerrbild, das auch dann nicht aufhört zu faszinieren, wenn es sich als ein Ort des Schreckens entpuppt. ... Die größte Kunst dabei ist freilich, wie er das Traummedium Kino in der Schnittstelle zwischen Schlaf und Halbschlaf erwischt, also genau in jenem Augenblick kurz vor dem Aufwachen, wo man die Träume fast noch anfassen und beim Frühstück wunderbar von ihnen erzählen kann."

12. August 2009 | CORALINE • Kritik • Der Spiegel

Ein erwachsenes Leinwandmärchen von entrückter Schönheit - und wahrhaft großes Kino, sah David Kleingers. "Statt eine simple Moral durchzudrücken - das Leben ist kein Wunschkonzert, Erwachsene sind auch nur Menschen und trau keinem Fremden mit Knopfaugen - lässt der Film viel Raum für unausgesprochene Träume und Ängste. Die Erfahrung von Tod und unwiederbringlichem Verlust existieren in Coralines Welt ebenso wie ein Gefühl völliger Verlorenheit, das Henry Selick durch seine ruhigen, bisweilen melancholischen Erzählduktus eindringlich vermittelt."

11. August 2009 | CORALINE • Kritik • Die Presse

Henry Selicks charmanter 3D-Puppentrickfilm CORALINE (CORALINE Trailer) ist ungewöhnlich – und ein subtiler technischer Triumph, lobt Christoph Huber. "Dass die atmosphärische Schauermär gut funktioniert, verdankt sich schrägem Witz und technischer Raffinesse: Regisseur Henry Selick ist seit seinem Durchbruch mit Tim Burton's Nightmare Before Christmas (Nightmare Before Christmas Trailer) dem Stop-and-go-Puppentrickfilm treu geblieben. Nun hat er sich erstmals in die dritte Dimension gewagt (im Vorspann werden Puppen gefüllt, damit "räumlich"), und es ist ein subtiler Triumph: Die unaufdringlichen, leicht digital unterstützten 3-D-Effekte ermöglichen ein Gefühl von Greifbarkeit und unterschiedliche Perspektiven auf die parallelen Puppenwelten. Auch in der Hinsicht ist Coraline ein ungewöhnliches Vergnügen."

02. August 2009 | CORALINE • Kritik • programmkino.de

Henry Selick hat sich einmal mehr übertroffen, lobt Marcus Wessel. "Skurrile Erscheinungen wie Coralines exaltierter Nachbar Mr. Bobinsky oder die beiden Terrier-liebenden Opern-Diven aus der Kellerwohnung zeugen von der hohen Schule der Selick’schen Animationskunst. Dabei verleiht die im Zeitalter fotorealistischer CGI-Animationen immer etwas antiquiert anmutende Stop-Motion-Technik dem Film erst seine so charakteristische Plastizität, was sich in der 3D-Version auch in einer zusätzlichen räumlichen Dimension widerspiegelt. Während viele Animationsfilme die zuletzt wieder in Mode gekommene 3D-Technik vorwiegend als nettes Gimmick verstanden, begreift Selick sie als integraler Bestandteil seiner Geschichte, über die er uns immer tiefer in seinen von Kirmes- und Geisterbahnpersonal bevölkerten Kaninchenbau zieht."

01. August 2009 | CORALINE • Kritik • br-online.de

Als höchst unkonventionelles Kinoabenteuer bezeichnet Gebhard Hölzl den Film. "Zuweilen arg düster, gruselig und unheimlich gar und deshalb wohl für die kleinen Filmfans nicht unbedingt geeignet. Alle anderen aber sollten sich an den fantasievollen Puppen erfreuen, an der sensationellen Tricktechnik, am einfallsreichen Design und dem surrealen Universum. Nicht zu vergessen: CORALINE (CORALINE Trailer) wurde auch in einem speziellen 3D-Verfahren realisiert – es lohnt sich also, ein entsprechend ausgerüstetes Kino zu besuchen. Zuletzt ein Hinweis: Den Abspann hindurch gibt’s noch viel zu sehen. Also sitzen bleiben!"

02. Juli 2009 | CORALINE • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Das musikalische Konzept ist hervorragend, ist detailliert auf die jeweiligen Szenen und Figuren abgestimmt erstickende Klangteppiche wurden aus dieser neuen Welt verbannt. Und die Moral, die bei so einer Geschichte natürlich nicht zu kurz kommen darf, kommt mit einem kunstvoll stählernen Finger daher, so dass man sie gerne mit- oder hinnimmt. Mit CORALINE (CORALINE Trailer) beweist 3D-Kino, was momentan alles möglich ist, aber auch die 2D-Fassung wird ähnlich bestechen und faszinieren wie schon NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS (NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS Trailer). Der Ausschuss war von diesem bunten Meisterwerk einhellig begeistert."

01. Juli 2009 | CORALINE • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,48433