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SHERLOCK HOLMES

SHERLOCK HOLMES

Regie Guy Ritchie
Kinostart 28.01.2010

Kritiken • SHERLOCK HOLMES

27. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Felix Frieler hat mehr erwartet. "Die jüngste Sherlock-Holmes-Adaption an Arthur Conan Doyles Romanen zu messen oder ihn mit früheren Verfilmungen zu vergleichen würde Guy Ritchies Film nicht gerecht, denn er hat schlichtweg etwas ganz anderes im Sinn. Auf Sherlock Holmes’ Oberfläche prangt zwar das Label SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer), aber Guy Ritchie verortet sich seit ROCKNROLLA (ROCKNROLLA Trailer) ohnehin wieder eher im Actionkino als im Kriminalfilm. Dass er aus SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer), dem Krimistoff par excellence, eine in jeder Szene konventionellen Actionkomödie macht, ist bezeichnend."

29. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Die Tageszeitung

Die Glaubwürdigkeit von Sherlock Homes bleibt auf der Strecke, kritisiert Dirk Knipphals. "Der strategische Fehler dieser Produktion bestand darin, Guy Ritchie als Regisseur einzusetzen. Guy Ritchie kann, für sich genommen, sehr beeindruckende Szenen basteln. Er hat eine große Freude an Superzeitlupen, die zum Beispiel die Verformungen des Gesichtsfleisches während Boxkämpfen großartig einfangen können. Gerne demonstriert Guy Ritchie auch diese mit einem Ratschen unterlegten Reißschwenks, mit denen man Zeitsprünge gut visualisieren kann. Aber das hat alles in diesem Film keine nachvollziehbare innere Ökonomie. Mit einem beim Zusehen ermüdenden Ergebnis: Es gibt viele beeindruckende Szenen, aber die Geschichte hebt nicht ab."

29. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • telepolis.de

Der Film ist keineswegs doof und macht Rüdiger Suchsland überraschend viel Spaß. "Im Grunde, das ist der eine Wermutstropfen, hätte man daraus noch viel viel mehr machen können. Dieser Film gehört - wie manches von Tim Burton; wie V WIE Vendetta, wie From Hell - von seinem Aroma her ins Zeitalter der Massen, in die Hochmoderne zwischen 1880 und 1930. Der zweite Wermutstropfen ist der, dass dieser Holmes zwar sehr sehr unterhaltsam und spannend ist, aber irgendwie auch wirkt wie ein James Bond des 19. Jahrhunderts. Immerhin darf Robert Downey jr. den jetzt auf diese Weise spielen und ist hier streckenweise fast zu gut für den ganzen Film. Gründe also sich auf diesen Holmes zu freuen und auf seine bereits sicheren Fortsetzungen."

29. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • 5Filmfreunde.de

"In SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer) geht es, worum es in allen Guy Ritchie-Filmen geht: Um lustige Späße mit lustigen Kerlen. Dieses Mal in einem vergangenen Jahrhundert, aber immer noch in England und immer noch mit viel unverständlichem Gebrabbel. Der Film pflegt, selbstverständlich und erwartungsgemäß und auch leider, mit der eigentlichen Holmes-Figur nur noch eine Namensverwandtschaft, die eigentlichen Wesenszüge des analytischen Ermittlersnobs, der, wenn ihm die Kultiviertheit zu Kopfe zu steigen droht, gern zur Geige greift, werden massenkompatibel und drastisch reduziert."

28. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte sah keinen guten Film, aber Robert Downey jr. macht eine gute Figur. Er "schafft diesen schauspielerischen Spagat zwischen Zicke und Zampano mit einer clownesken Nonchalance, die begeistert. Seit seinem furiosen Comeback mit ZODIAC (ZODIAC Trailer) und IRON MAN (IRON MAN Trailer) läuft der ehemalige Drogenjunkie zur schauspielerischen Form seines Lebens auf. In Jude Law, der Watson mit großer Konzentration und markanten Akzenten gekonnt unterspielt, hat Robert Downey jr. zudem einen ebenbürtigen Mitspieler."

28. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Frankfurter Rundschau

Hektik statt Scharfsinn entdeckt Daniel Kothenschulte. "Zwar sieht das London des 19. Jahrhunderts dank moderner CGI-Animationen besser aus als in Roman Polanskis Verfilmung von OLIVER TWIST. Doch vernebeln ein Übermaß an Absurdem und eine höchst un-sherlockianische Hektik das Geschehen. Gut möglich, dass dieser Film tatsächlich ein neues Publikum dazu bringt, im Buchladen nach den Vorlagen zu fragen. Nur könnte die Enttäuschung groß sein darüber, dass es sich dabei nicht um Comichefte handelt."

28. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Befremdlich findet Susanne Ostwald die Neuinterpretation. "Conan Doyle hatte Holmes einst wiederauferstehen lassen, durch Einsatz einer Kampfkunst namens Bartitsu, die sich aus Boxen, Ringen, Kampf mit Stöcken und asiatischen Martial-Arts-Elementen zusammensetzt. Guy Ritchie stellt diese Verlegenheitslösung des Autors, die dieser lediglich ersonnen hat, um die Geschichten fortsetzen zu können, nun in den Vordergrund und interpretiert den analytisch-rationalen Holmes nachgerade zu einer Kampfmaschine um, weswegen der Film viele brutale Sequenzen enthält. Diese hat Guy Ritchie effekthascherisch in Slow Motion und mit knalligen Soundeffekten inszeniert."

27. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Der Tagesanzeiger

SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer) ist in Amerika ein Publikumserfolg. Mit Recht: Guy Ritchies preisgekrönte Neuerfindung des englischen Meisterdetektivs ist tolles Popcornkino mit viktorianischer Materialvernichtung, schreibt Simone Meier. "Man sieht Regie und Kamera an, dass die ausführenden Jungs jetzt endlich mal so richtig die Hightech-Sau durchs Dorf jagen wollten. Die Probleme ihrer Helden bleiben dabei von ganz bodenständiger Machart, historisch korrekt eben, und der Clash zwischen antikem Inhalt und avancierter Verpackung zeitigt ganz wundervollen Unterhaltungsbombast."

27. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Der Standard

Den comichaften Würgegriff von Regisseur Guy Ritchie übersteht nur Robert Downey jr. unbeschadet, kritisiert Dominik Kamalzadeh. "Wenig gäbe es gegen eine comichafte Überhöhung der Helden zu sagen, hätte man auch ihrer Welt und Fabel mehr Sorgfalt gewidmet. Wenn Holmes auf der noch unvollendeten Tower-Bridge auf ein digital animiertes historisches London blickt, sieht er aber bloß Attrappen, zu denen er keine Beziehung hat. Die schnöden Antriebe seiner Schöpfer würde er allerdings wohl ganz schnell durchschauen."

26. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist von der Modernisierung des Stoffes nicht besonders angetan. Guy Ritchie tut "alles, um das Image von Sherlock Holmes bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. Das gibt er dann als Modernisierung aus. Dabei weiß man doch längst, dass die Mehrzahl dieser Modernisierungen überflüssig oder sogar schädlich ist. Kurzum: Guy Ritchie macht aus einer exzentrischen Ausnahmefigur einen ulkigen Mann, der zwar immer noch ganz gut kombinieren kann, ansonsten aber wie ein rechter Trottel von einer peinlichen Situation in die nächste stolpert. Das soll dann nämlich lustig sein. Haha."

25. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Der Tagesspiegel

Guy Ritchie lässt SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer) als Action-Star auferstehen. Über den fulminanten Neustart des Meisterdetektivs schreibt Julian Hanich. "Dieser Holmes ist kein affektloser Rationalist, kein manierierter Gentlemanästhet und kein gelangweilter Misanthrop, wie in älteren Filminterpretationen. Vielmehr begegnen wir einem Clown, der mit lustvollem Staunen auf die verrucht-verrückte viktorianische Welt reagiert. Angesichts eines Einspielergebnisses von knapp 200 Millionen Dollar in den USA darf festgehalten werden: Die Prognosen über das "Ende der Ironie" waren verfrüht."

25. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Die Presse

Für seine Rolle als Sherlock Holmes erhielt Robert Downey jr. eben den Golden Globe: Er übersteht auch als einziger unbeschadet ein Spektakeldebakel, wie Christoph Huber findet. Das, "weil er allen Schwachsinn gelassen-ironisch ignoriert. Eine angemessene Reaktion bei einem Film, dessen bleibendste Anspielung auf den originalen Holmes unfreiwillig ist: Die paar Zitate der Dialogstellen von Conan Doyle oder Szenen alter Filme – wie Rathbone untersucht Robert Downey jr. mit der Geige den Einfluss von Tonleitern auf die Bewegung von Fliegen, und von Mord an der Themse ist nicht nur der Abgang des Bösewichts entlehnt – wirken wie postmoderne Lippenbekenntnisse."

19. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • outnow.ch

"SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer) ist bestes Unterhaltungskino, das aber trotzdem den typischen Stil von Guy Ritchies Unterweltballaden einatmet. Deren Stil überträgt er ohne Mühe auf die im viktorianischen England angesiedelte Handlung, ohne dabei zu hip zu wirken. Sicherlich trägt Neo-Golden-Globe-Gewinner Robert Downey jr. viel zum Gelingen des Films bei. Selten strahlte eine (angestaubte) Romanfigur so viel Coolness und Nonchalance aus wie Robert Downey jr.s Sherlock Holmes."

15. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • filmsprung.ch

"SHERLOCK HOLMES (SHERLOCK HOLMES Trailer) mag nicht mehr viel mit DER HUND VON BASKERVILLE und den übrigen Verfilmungen mit Basil Rathbone und Nigel Bruce gemein haben, doch irgendwie fühlt sich der Film von Guy Ritchie dennoch wie ein würdiger Vertreter an. Einige Szenen sind zwar ein wenig zu brachial inszeniert, und die visuellen Effekte werden zwischendurch leicht überstrapaziert. Besonders beim Kampf mit dem Riesen im Schiffdock stimmen nicht alle Grössenverhältnisse. Doch Ritchie und seinem Team ist es dennoch vorzüglich gelungen, die Stimmung gegen Ende des 19. Jahrhunderts einzufangen."

13. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet von der Deutschlandpremiere am Potsdamer Platz.

13. Januar 2010 | SHERLOCK HOLMES • Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad war bei der Deutschlandpremiere.

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