| Regie | Mark Neveldine |
| Brian Taylor | |
| Kinostart | 07.01.2010 |
Hier ist laut Christoph Huber "alles spätkapitalistisches Spektakel in Extremform (und egal): irgendwie auch wie Weltkrieg, aber es gilt zugleich als Entertainment. Dass in "Slayer" echte Menschen zerfetzt werden, macht nichts: Es sind ja Sträflinge aus der Todeszelle, die sich zum aussichtslosen Spiel ums Überleben bereit erklärt haben."
Der Film schürt die Angst vor den neuen Medien, meint Stefan Höltgen. Eine Tendenz, die sich generell im aktuellen Kino wiederspiegele. "Es verwundert daher kaum, dass GAMER (
) der Presse in Deutschland lieber gar nicht erst vorgestellt wurde, nachdem der Film in den USA eine Bauchlandung hingelegt hat. Auch wenn der Film als Unterhaltungsprodukt für Zuschauer jenseits des 14. Lebensjahres versagt, liefert er doch aber gerade in seiner Patchworkartigkeit und in all den Fehlern, die er enthält einen interessanten Blick auf diesen im Kino recht neuen Aspekt von inszenierter Techno-Angst. Man könnte das Kino mit der Frage verlassen, ob die Apotheose des hyperrealistischen Videospiels vielleicht tatsächlich weniger in der "perfekten virtuellen Simulation" als in der "perfekten realen Virtualisierung" der Lebenswelt liegen könnte. Dann wäre allerdings aus dem Spiel endgültig Ernst geworden."
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J. Berardinelli ist enttäuscht und kann GAMER (
) nicht viel abgewinnen. "Die Regisseure und Drehbuchautoren Mark Neveldine und Brian Taylor, die Männer hinter der CRANK-Reihe, unterwerfen hier jeglichen Inhalt dem visuellen Stil – jedoch ohne den Esprit und die Dreistigkeit, welche die zwei Filme mit Jason Statham auszeichnete. GAMER (
) ist düster und eintönig, sogar die "Katharsis" am Ende ist eingehüllt in Schwermut."
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