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ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN

ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN

Regie Agnes Jaoui
Kinostart 30.07.2009

Kritiken • ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN

16. Juli 2009 | ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nicht didaktisch, sondern feinfühlig und unterhaltsam erzählt laut Almut Steinlein die Filmemacherin. "Aber manchmal stört man sich dennoch an der allzu intellektuellen, bildungsbürgerlichen Attitüde, die der Film mit seinen Protagonisten teilt. Trotz aller Lebenskrisen ihrer Figuren bleibt die verregnete Komödie leichtfüßig, vielleicht sogar ein bisschen zu leicht verdaulich. Viel hat sich schließlich nicht getan zwischen dem Anfang und dem Ende der Geschichte, an dem sich jede Figur wieder in ihrem Leben einrichtet. Und ihre Krisen wirken in der Rückschau nur noch wie ein kurzes Sommergewitter, nach dem die Sonne wieder scheint."

02. Juli 2009 | ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN • Kritik • br-online.de

Die Regisseurin ist laut Kirsten Liese "gut beraten, die festgefahrenen unterschiedlichen Wertevorstellungen und Sichtweisen unkommentiert in den Raum zu stellen. ... Die Dialoge kommen in ihrem jüngsten Gemeinschaftswerk zwar nicht durchweg so spritzig und pointenreich daher wie in ihren früheren Gesellschaftskomödien. Mitunter wird es sogar etwas trivial und albern, wenn etwa die Heldin und ihre Filmcrew an ungünstiger Location vor einer blökenden Schafherde kapitulieren und wie aufgescheuchte Hühner das Feld räumen. Aber solche kleineren Schwächen verkraftet dieser Film, der keineswegs verbissen, sondern souverän, unverkrampft und selbstironisch den Geschlechterkampf reflektiert."

02. Juli 2009 | ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel findet den Humor "wesentlich direkter, vorherrschender aber auch trivialer. Nicht selten zieht der Film gerade aus der Überzeichnung bestimmter Klischees wie die des wortkargen Bauers seinen Witz. Selbst für harmlose Albernheiten (Stichwort: Kiffen) zeigen sich Agnes Jaoui und Jean-Pierre Bacri empfänglich. Wieder aufgewogen werden solch eher zweifelhaften Entscheidungen von den treffsicheren, verspielten Dialogen, die zumeist souverän zwischen Selbstironie und Zynismus variieren. Dass im Hintergrund derweil komplexe, ernste Themen verhandelt werden – unter anderem werden einseitige Abhängigkeiten, angstbesetzte Lebensentwürfe und tief sitzende Vorurteile seziert – fällt so richtig erst viel später auf."

02. Juli 2009 | ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel lobt den Film. "Das Ganze ist leichtfüßig, dramaturgisch eingängig, mit Tempo und ganz schön lebensnah inszeniert, so dass man sich angenehm unterhalten kann – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Sie hat Mitdarsteller gecastet, die Farbe in die Bude bringen: Jean-Pierre Bacri beispielsweise als unbeholfener Michel, Jamel Debouze als einem Traum nachhängender Hotelportier und Filmemacher Karim, Pascale Arbillot als zwischen Pflicht und Leidenschaft hin und her gerissene Florence oder Florence Loiret-Caille als Möchtegern-Liebhaberin Aurélie."

01. Juni 2009 | ERZÄHL MIR WAS VOM REGEN • Kritik • filmz.de

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