| Regie | Ali Samadi Ahadi |
| Kinostart | 23.07.2009 |
Hier gibt es keine stilistischen Grenzen, schreibt Marcus Wessel. "Egal ob orientalische Musik- und Tanzeinlagen, Märchenreflexionen, Klamauk, Slapstick oder animierte Wollfiguren, als Zuschauer muss man im Verlauf dieser 102 Minuten einfach auf alles gefasst sein. Die ungebremste Lust am Experiment ist dann auch die größte Stärke eines Films, der in seiner überdrehten Rastlosigkeit bisweilen die eigentliche Geschichte aus den Augen verliert. Dass diese praktisch im Autopilot-Modus auf ein absehbares Über-Happy-End zusteuert, das kann SALAMI ALEIKUM (
) letztlich mit keinem noch so ausgefallenen inszenatorischen Gimmick kaschieren."
Ein gewisser Anspruch ist durchaus vorhanden, meint Thomas Engel. "Denn der Film hat auch eine ideelle Seite, bei der es neben der Suche nach einem neuen Lebensanfang darum geht, dass Einheimische und Fremde, Wessis und Ossis, Perser und Polen und all die anderen sich vertragen müssen und dies letztlich auch tun. Die Darsteller fanden sich exzellent in die Charakteristika ihrer Rollen hinein: Navid Akhavan als Mohsen, Anna Böger als Bergheim-Tochter, Wolfgang Stumph als Vater Bergheim und Michael Niavarani als Vater Taheri – beide besonders gut – sowie Proschat Madani als Mutter Taheri und Eva Maria Radoy als Mutter Bergheim."
Linksammlung zum Film.