Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

EDGE OF LOVE

EDGE OF LOVE

Regie John Maybury
Kinostart 23.07.2009

Kritiken • EDGE OF LOVE

16. Mai 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das emotionale Leben der Figuren wird in ihren Gesichtern studiert, schreibt Deniz Utlu. "Das Zucken von Lippen, das Blinzeln von Augenlidern nimmt die Kamera (Jonathan Freeman) genauso sorgfältig auf wie schon in LOVE IST THE DEVIL (Kamera: John Mathieson) und in THE JACKET (Kamera: Peter Deming). Die Veränderung von Veras Lächeln verrät mehr über ihren Charakter- und Liebeswandel als die gesamte Story, angefangen von der Liebe zu Dylan über Heirat und Schwangerschaft bis hin zur aufrichtigen Liebe zu William: Was unausgesprochen und ungreifbar am Rande der Liebe geschieht, erzählt allein die Mimik der Liebenden. John Maybury gelingt es ein weiteres Mal einzufangen, welche Geschichten in den Gesichtern geschrieben stehen."

02. Juli 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • br-online.de

Die Handschrift des Regisseurs versucht vergeblich, einen erheblichen Mangel zu überpinseln, kritisiert Ronja Dittrich. "Das Drehbuch, verfasst von Keira Knightleys Mutter Sharman MacDonald, vermag leider wenig zu überzeugen. Unentschlossen schwankt der Fokus der Geschichte zwischen den verschiedenen Paarkonstellationen umher, verliert sich dabei zeitweise in der Bedeutungslosigkeit. Zu plakativ wirken die Bilder, Dialoge werden mit einer zu großen Prise Kitsch versalzen. Was ist es dennoch, was titelgebend "von der Liebe bleibt"? Im Fall von
EDGE OF LOVE (EDGE OF LOVE Trailer): ausdrucksstarke Bilder, überzeugende Hauptdarstellerinnen und der betörende Klang von Dylan Thomas' Poesie."

02. Juli 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • programmkino.de

Günter H. Jekubzik lobt die Atmosphäre. "Ästhetisch enthebt John Maybury sowohl Gesichter als auch einzelne Szenen immer wieder der grauen Kriegsrealität. Überstrahlte Farben einer Liebesnacht werden weich gezeichnet und gebrochen im Spiegelkabinett der Schranktüren. Der Titel des Films taucht immer mal wieder als Schriftzug auf Gardinen und anderen Stellen im Film auf. Ebenso erklingen ein paar Original-Sätze von Dylan Thomas, ein paar Zeilen seiner Poesie."

02. Juli 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • programmkino.de

Als größtes Problem des Film bezeichnet Michael Meyns das Drehbuch. "Geschrieben wurde es von Sharman MacDonald, Keira Knightleys Mutter. Ihr gelingt es nicht, der komplexen Geschichte den nötigen Fokus zu geben, die Entscheidung zu fällen, ob Vera und William im Mittelpunkt stehen sollen oder nicht vielleicht doch der zumindest auf dem Papier ungleich faszinierendere Thomas. Statt dessen mäandert der Film arg unbestimmt dahin, unterlegt von Angelo Badalamentis Musik und gefilmt mit oft strapaziöser Kunstbeflissenheit."

02. Juli 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel sah die "Freuden und Enttäuschungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die Höhen und Tiefen, das An-die-Grenze-Stoßen, die Innigkeit wie die Abstürze – hier werden sie in dramaturgisch sehr offener Form, in beinahe improvisatorischer Weise, aber in einem Ambiente, das zeitgemäßer und echter nicht sein könnte, wie spielerisch dargeboten. Die kraftvollen Freundschafts- und Liebesszenen der ersten Hälfte im belebten London, das spätere Verlorensein der vier typischerweise in der schönen, aber schier verlassenen walisischen Landschaft."

01. Juli 2009 | EDGE OF LOVE • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,75467