Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

WHISKY MIT WODKA

WHISKY MIT WODKA

Regie Andreas Dresen
Kinostart 03.09.2009

Kritiken • WHISKY MIT WODKA

05. August 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Verena Gröbmayr ist durchaus angetan. "Andreas Dresen und sein Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase lehnen sich an Truffauts humorvolle Leichtigkeit an und schaffen eine Tragikomödie par excellence, bei der die zweite Komponente jedoch stets die Oberhand behält. Wo Francois Truffauts Melancholie schmerzt, wird die Nostalgie bei Whisky mit Wodka (Whisky mit Wodka Trailer) immer wieder, gerne auch zotenhaft, gebrochen. Kohlhaases Oneliner und wohl dosierte spitze Pointen provozieren unzählige Lacher, ohne dass die Charaktere mittels ihrer menschlichen Fehler ins Lächerliche gezogen würden. Durch dieses liebevolle Einfühlen und die gelungene Balance aus Tragik und Komik zollt Dresen seinen Kollegen und Schauspielern Respekt."

31. Mai 2011 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • wieistderfilm.de

"Alles in allem ist das Ganze eine leicht absurde, mit simplen Metaphern gespickte Schmunzel-Dramödie über das Film-Leben im mehrfachen Sinne. Fühlt sich an wie eine Art Synecdoche, New York für Anfänger, oder auch ein Lückenfüller in der Karriere eines vielversprechenden Filmemachers, ist zumindest aber solide unterhaltend und nicht auf den Kopf gefallen."

04. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Die Zeit

Birgit Glombitza sah eine wunderschöne, melancholisch verhangene Komödie. "Es ist erstaunlich, wie gut Dresens liebevoller Realismus und sein Sinn für das Alltägliche ausgerechnet auf einem Filmset mit all seiner Hysterie und Kulissenhaftigkeit funktionieren. Die Welt der Illusionen, der großen Gesten und falschen Wimpern stutzt er auf die wirtschaftlichen Zwänge, die Schwierigkeiten mit Drehzeiten und Schauspielerseelen herunter. Sein Film verhandelt nicht die Eitelkeiten der Branche oder gar künstlerische Krisen, sondern schlichte menschliche Miseren. Es geht um die Angst vor dem Alter, vor dem Verschwinden und dem Vergessenwerden."

03. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk beleuchtet die Hintergründe, weil es eine wahre Geschichte zu dem Film gibt.

03. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Das ist mehr, als Michael Kohler gewöhnlich vom deutschen Film erwartet. Hier "entsteht eine Geschichte, die sowohl vom Anekdotenschatz des deutschen Filmbetriebs zehrt wie auch von menschlichen Gefühlen. Beides hat Wolfgang Kohlhaase souverän arrangiert und mit hübschen Einzeilern gespickt, während Andreas Dresen seinen Schauspielern (u.a. Henry Hübchen, Corinna Harfouch, Sylvester Groth) durchweg gute Leistungen entlockt und sich vom "Hineinkriechen in die Realität" (Andreas Dresen) zugunsten des aufrechten Unterhaltungsgangs verabschiedet."

02. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Die Tageszeitung

Hier geraten laut Barbara Schweizerhof die Selbstbilder ins Wanken. Andreas Dresens "große Kunst besteht nun darin, diese alltägliche Glanzlosigkeit der deutschen Filmarbeit als Hintergrund zu nehmen, vor dem die aktuelle Gegenwart, dieses schwer zu fassende, flüchtige Ding, mit ihrer zwiespältigen Stimmungslage umso heller aufscheint. Trotz gegenteiliger Beteuerungen nämlich beginnen Otto und sein Rivale Arno einen Kampf auszufechten, der umso unerbittlicher wird, je weniger sich hier jemand dazu bekennt zu kämpfen. Beiden sitzt gleichermaßen die Angst im Nacken, absolut ersetzbar zu sein."

02. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Der Freitag

Der Regisseur liebäugelt mit dem Leichten, gibt ihm dann aber zu viel Schwere, kritisiert Matthias Dell. "Mit Reflektionen über das Alter und dem Tod von Ottos Vater, den der große Fritz Marquardt gibt. Am Anfang sieht der Film – inklusive der Titel und der Jazzmusik – aus wie Woody Allen, und das wäre ein Lob für Andreas Dresens Fähigkeit, dem Komischen Raum zu geben. Aber je länger der Film dauert, desto deutlicher wird, dass er nicht recht weiß, was er eigentlich sein will."

01. September 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Der Spiegel

Laut Christian Buß entpuppt sich WHISKY MIT WODKA (WHISKY MIT WODKA Trailer) als universale Reflexion über die Kunst des Illusionismus. "Beim Filmemachen, so wie es Andreas Dresen und Wolfgang Kohlhaase sehen, ist es so: Jeder agiert hier gegen jeden, und alle zusammen begehren gegen die Wirklichkeit auf. In seinen besten Momenten erinnert WHISKY MIT WODKA (WHISKY MIT WODKA Trailer) an Francois Truffauts Amerikanische Nacht, den vielleicht reinsten und wahrsten Film über das Kino. Wie der Franzose verdichten auch die Deutschen jede kleine Vögelei und Narretei zum großen kreativen Kampf, wie im Klassiker haben auch die amourösen Verstrickungen vor der Kamera Auswirkungen auf die dahinter."

31. August 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Berliner Zeitung

Selten hat Anke Westphal das Schimpfwort "Arschloch" schärfer akzentuiert gehört als hier. "Die Verhältnisse sind in WHISKY MIT WODKA (WHISKY MIT WODKA Trailer) so kompliziert wie die Menschen nun mal überhaupt. Man könnte einwenden, dass Andreas Dresens neuem Film dieses Gewusel aus Episoden und Personen nicht immer gut tut, dass ihm eine größere Konzentration auf weniger Figuren und übersichtlichere Handlungsstränge vielleicht zuträglicher gewesen wären. Aber dann hätte man auch auf all die kleinen Randbegebenheiten verzichten müssen, die diesen Kosmos der Enttäuschungen und Missgunst, Hoffnungen und Zuwendung erst vervollständigen."

31. August 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz und Rüdiger Schaper haben ein Schauspieler-Gespräch mit Corinna Harfouch und Henry Hübchen geführt.

31. August 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann sah einen Film über das Altern – und das Filmemachen. Hier sind die Schauspieler "in Höchstform, eine überragende Corinna Harfouch als Ottos Ex-Geliebte Bettina, die Henry Hübchen locker an die Wand spielt, mit ihrer herben Schönheit und spürbaren Resignation – wenn sich einer wie Henry Hübchen denn an die Wand spielen ließe, dieses Theatertier mit Instinkt für die große Szene. Und doch ist das alles einen Tick zu eingängig, zu gefällig, lässt man sich etwas zu leicht hineinsinken in das Spiel mit dem Tod und der Melancholie, das jede gute Komödie grundiert."

29. August 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur Andreas Dresen gibt seine Figuren nicht preis, fühlt sich als Christ, obwohl er Atheist ist, findet im Umgang mit der DDR zu wenig Zwischentöne und redet mit seiner Freundin nur ganz selten über Filme. Ein Gespräch führen Anke Westphal und Ralf Schenk.

30. Juni 2009 | WHISKY MIT WODKA • Kritik • artechock.de

Laut Pascal Averwerser fragt der Film "nicht nur nach (u.a. sexueller) Verfügbarkeit, sondern auch nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion – besonders unübersichtlich wird es etwa beim Abspann, wo man oft nicht weiß, wer etwa der echte Kameramann und wer der Kameramann für den Film-im-Film ist -, sowie nach dem Einfluss von Filmen und Filmzitaten auf unsere Realität."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,88755