Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SUPER ART MARKET

SUPER ART MARKET

Regie Zoran Solomun
Kinostart 02.07.2009

Kritiken • SUPER ART MARKET

02. Juli 2009 | SUPER ART MARKET • Kritik • Berliner Zeitung

Monika Konigorski hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Solomun beleuchtet kommentarlos die Rolle der Galeristen aus den verschiedenen Perspektiven. Dabei kommen dreizehn Protagonisten zum Teil wiederkehrend zu Wort, an mindestens fünfzehn Schauplätzen. Auf ein paar von ihnen zu verzichten, hätte dem Film gut getan. ... Lange Kameraeinstellungen lassen den Protagonisten Zeit, ihre Gedanken zu entwickeln: humorig, kreativ bis absurd. Leider begnügt sich der Kamerablick ermüdend oft mit ihrer selbstverliebten Vorstellung."

02. Juli 2009 | SUPER ART MARKET • Kritik • Junge Welt

Thomas Dierkes ist enttäuscht. "Das kann man subversiv deuten oder zumindest konsumkritisch. Den Besuchern wird etwas zum Kauf angeboten – Kunst – was eigentlich gar nichts ist. Nur leere Hülle. Eine Behauptung. Am Ende interessiert eigentlich nicht, was Kunst ist oder ob etwas Kunst ist, sondern ob es sich verkauft. Ob in der Pornobranche oder auf dem Kunstmarkt."

30. Juni 2009 | SUPER ART MARKET • Kritik • film-dienst 14/2009

Esther Buss hat anderes erwartet. "Die Künstler selbst spielen in SUPER ART MARKET nur eine marginale Rolle. Tony Matelli tappt seinem Galeristen Leo König etwas unbedarft in einem Laden hinterher, darf sich einen Fernseher aussuchen, als Tausch für eine Arbeit, die er (oder der Galerist) einem Sammler geschenkt hat. Der Filmemacher hält die Künstler im Hintergrund, ihm geht es um die Rolle der Galeristen als Businessmen, als Manager und „Macher“ von Karrieren, auch wenn er nicht deren Abhängigkeit von Sammlern, Auktionshäusern und Messe-Jurys außer Acht lässt."

25. Juni 2009 | SUPER ART MARKET • Kritik • Die Tageszeitung

Es geht um Geld, nicht um Positionen, stellt Jan Kedves fest. "Kaum überraschend, dass die Porträtierten fast ausschließlich mit anlagefreundlicher Kitschmalerei oder villenkompatiblen Skulpturen handeln. Was in Zeiten wie diesen mit sperrigeren Ideen - ortsspezifischen Performances zum Beispiel - passiert, fragt sich als einzige Protagonistin die Londoner Galeristin Laura Bartlett. Sie schwärmt von einer japanischen Künstlerin, die ohne Unterlass weißes Papier schneidet, bis der ganze Raum voll mit Schnipseln ist."

01. Juni 2009 | SUPER ART MARKET • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35765