KüSS DEN FROSCH

film-zeit Film: KüSS DEN FROSCH
Regie John Musker
Ron Clements
Kinostart 10.12.2009
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Inhalt • KüSS DEN FROSCH

New Orleans während der Zeit, in der die Stadt in Louisiana weltweite Jazzgrößen anzog. Prinzessin Tiana ist eine Südstaatenschönheit, die im vornehmen französischen Viertel aufwächst und irgendwann ihren Frosch findet. Wird sie ihn küssen? Und wenn ja: Was passiert dann? Ein versoffenes Glühwürmchen und ein singendes Krokodil unterstützen sie tatkräftig, die Liebe ihres Lebens zu finden.

Pressespiegel • KüSS DEN FROSCH

29. November 2009 | critic.de Partner von film-zeit

KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) ist für Tobias Haupts gesungener Schmalz, der einen besorgt an den eigenen Insulinspiegel denken lässt. "Der Film ist dabei nun ein seltsames Werk, eine Mischung aus Puderzucker, Musical und Palimpsest. Er bietet alles, um den Zuschauer in einer Melancholie aufgehen zu lassen, die einen zurückbringt zur eigenen Disneysozialisation ... Und tatsächlich ist der Film ein richtiges Potpourri des Disney-Werkes (ohne damit gleich als postmodern zu gelten) und führt so zurück in die eigene Disney-Vergangenheit, der früheren Filme und Seherfahrung."

10. Dezember 2009 | Der Tagesspiegel

Das ist laut Sebastian Handke kein Feelgood-Disney. "Alles neu, behauptet Disney. Und auch: alles alt. Mit KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) soll die handgezeichnete Animation aus Disneys goldenen Zeiten neu belebt werden. Die Mühe, die man sich dabei gab, ist immer spürbar. Vor allem während der herrlich animierten Musiknummern: Randy Newmans Lieder sind es, die dem Film jene Herzenswärme verleihen, die so schwer zu haben ist. Aber ja, es gab mal Zeiten, da Musical-Songs schön waren, mitreißend und raffiniert."

10. Dezember 2009 | Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist begeistert. "Rettung verspricht allein eine merkwürdige Voodoo-Hexe, ein unförmiges Mischwesen aus Monster und Übermutter, animiert von Andreas Deja, dem aus Deutschland stammenden Meisteranimator bei Disney. Kein Animator genießt mittlerweile höheres Ansehen in seiner Zunft, und diese überaus originelle Figur, die entfernt an die Schöpfungen des Japaners Hayao Miyazaki denken lässt, ist ein Meisterstück. Aber es gibt noch viel mehr Zauber, wenn dieser Film endlich zu sich selbst gefunden hat - und zu seinem Status als erster würdiger Disney-Cartoon seit DER KÖNIG DER LÖWEN."

10. Dezember 2009 | Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald ist dem Disney-Zeichner Andreas Deja begegnet.

10. Dezember 2009 | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Überaus angetan ist Andreas Platthaus. "Der Film glänzt in einem Farben- und Formenwirbel, den man seit den fünfziger Jahren in Disneyfilmen nicht mehr gesehen hat; er bietet Witz, Tempo, und wäre die nach dem Kuss selbst in einen Frosch verwandelte Tiana (denn sie ist ja keine Prinzessin) als Amphibie nicht so aseptisch gezeichnet, wäre auch das Figurenarsenal maßstabsetzend. Besonders hervorzuheben ist das Glühwürmchen Raymond, das sich unsterblich in den Abendstern verliebt hat, den er für ein weit entfernt fliegendes anderes Glühwürmchen hält. Aus diesem Gefühlsdrama entstehen die schönsten Szenen."

09. Dezember 2009 | Berliner Zeitung

Der neue Disney-Film KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) ist laut Jens Balzer konservativ emanzipiert. "Die einzige afroamerikanische Figur, die den Film ohne Froschverwandlung beherrscht, ist hingegen negativ-sinister besetzt: Der Voodoo-Priester Dr. Facilier erscheint mit kantigen Zügen, glühenden Augen und dem unablässig erzeugten Schadenzauber wie der Prototyp des animalisch-gefährlichen schwarzen Mannes. Noch im ausdrücklichen Versuch, einen emanzipatorischen Familienfilm abzuliefern, fallen die Disney-Drehbuchautoren also wieder in die alten rassistischen Stereotype zurück. Vielleicht sollten sie sich beim nächsten Mal lieber ganz auf lustige Alligatoren mit Trompeten beschränken."

09. Dezember 2009 | Die Tageszeitung

Hätten es die Filmemacher allen recht machen wollen, wäre kein politisch korrekter Disney-Film herausgekommen, meint Jan Kedves. " Gemäß C. G. Jungs Interpretation des Grimm-Originals, nach der Brunnen und Wald, sprich: das Dunkle und Nasse, für das Unbewusste stehen, erkennt Tiana in den Sümpfen, dass die Zielstrebigkeit, mit der sie bislang ihren Traum vom eigenen Restaurant verfolgte, allein nicht reicht. Eine Prinzessin, die karrierefähig sein will, muss auch heiratsfähig sein. Wenn Dr. Facilier seine "Freunde auf der dunklen Seite" ruft, bricht eine in fluoreszierenden Farben gepinselte Voodoohölle los, und es sausen in Epilepsie-förderndem Stakkato-Rausch schreiende Schatten durchs Bild. Schwer vorstellbar, wie Kleinkinder dies untraumatisiert überstehen sollen."

09. Dezember 2009 | Die Welt

Für Tim Ackermann ist der Animationsfilm "ein witziger und temporeicher Film geworden - eine gekonnt verdrehte Märchenadaption, erzählt im Stil der großen Disney-Musicals. Bevor dem Schurken Facilier das Handwerk gelegt wird, Tiana neben der Arbeitswut endlich die Liebe entdeckt und alles auf die unvermeidliche Hochzeit zusteuert, fließen noch ein paar schöne Jazz-, Blues- und Gospelnummern den Mississippi hinunter. Charmant wirkt zudem die Verbeugung vor den großen Disney-Klassikern - die humorvollen Verweise auf DAS DSCHUNGELBUCH oder die Anleihen beim altmodischen Stil von BAMBI oder SUSI UND DER STROLCH."

08. Dezember 2009 | Der Tagesspiegel

Martin Schwickert besuchte das Disney-Studio. Er sieht KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) "an, dass die Zeichner um die Wiederanerkennung ihrer Kunstform kämpfen. Die Hintergrundmalereien erstrahlen in einer Farbenpracht und Expressivität, die nur mit dem Pinsel herstellbar ist. Die kunstvoll stilisierten Figuren entwickeln eine charakterliche Originalität, wie man sie bei Disney lange nicht gesehen hat."

08. Dezember 2009 | Die Süddeutsche Zeitung

Als famos bezeichnet Fritz Göttler den Film. "John Lasseter, der mächtige Pixar-Chef, schwört auf die alte Technik, gewisse Sachen, erklärt er, gehen mit Computer gar nicht. Er meint die Flüssigkeit der Bilder, den Jazz in den Bewegungen. ... Der klassische Disney-Stil, das ist die Aura romantischer Malerei, der Drive im Innern aber ist reiner Impressionismus. In den Voodoo-Momenten mit dem finsteren "Shadowman" und seinem Schattengefolge kommt der KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH)-Film ganz nah an die unbewussten Lüste und Triebe - ein Triumph der alten Technik."

07. Dezember 2009 | Die Presse

Entzückt - und befremdet ist Barbara Petsch von KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH). "Irritierend ist die Darstellung der Schwarzen und Weißen. Die Weißen sind reich und mächtig, die Schwarzen arm und liebenswürdig. In den USA wird über diese Stereotypen diskutiert, da es – notabene – Disney-Filme aus den Vierzigern des letzten Jahrhunderts geben soll, die unter Verschluss gehalten werden, weil sie als rassistisch gelten. Mancherlei Einwänden zum Trotz ist das neue Disney-Mainstream-Musical insgesamt aber sehr charmant geraten."

15. November 2009 | Filmbewertungsstelle Wiesbaden

"Stets folgt der Zuschauer mit größtem Vergnügen den Irrungen und Wirrungen der beiden Frösche. Dass dabei alte Bekannte aus anderen Disney-Filmen ihren Weg kreuzen oder sie begleiten, macht das Vergnügen vor allem für erwachsene Zuschauer noch größer. Dass gerade die US-Amerikaner die Kunst des Sidekicks beherrschen, wird auch hier wieder durch sympathische Geschöpfe wie beispielsweise das Glühwürmchen eindrucksvoll bewiesen. Für Vorschulkinder dürfte die Story zwar noch etwas zu anspruchsvoll und die Voodooelemente streckenweise zu finster geraten sein, jenseits dessen ist KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) aber ein heiterer, kurzweiliger und optisch opulenter Spaß für die ganze Familie."

15. November 2009 | ultimo.de

Martin Schwickert lobt Disney für KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH). "Die kunstvoll stilisierten Figuren vom Bösewicht "Schattenmann" bis hin zum selbstlosen Helden in Form eines Glühwürmchens entwickeln eine charakterliche und animatorische Originalität, wie man sie in einem Disney-Film lange nicht mehr gesehen hat. Der Kitschfaktor wurde hier zugunsten von Humor und Action deutlich heruntergedimmt, ohne den Märchencharakter der Geschichte zu verraten. KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) verbindet die Tradition alter Disney-Filme mit der kreativen Freiheit der Pixar-Produktionen - ein äußerst gelungenes Comeback für die kriselnde Animationsschmiede."

14. November 2009 | programmkino.de

Michael Meyns ist begeistert. "Statt Anspielungen an die Popkultur finden sich Bezüge zu Tennessee Williams, statt neunmalkluger Tiere, liebevolle Krokodile und Glühwürmchen, nur die Moral unterscheidet sich nicht wesentlich. Auch in KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) werden die klassischen Disney-Familienwerte hochgehalten, wird die Familie über den persönlichen Traum gestellt, ist die Hochzeit mit dem Traumprinzen der einzig wahre Weg zum Glück. Das ist in jeder Hinsicht so altmodisch wie mitreißend, vor allem aber eine willkommene Abwechslung von den zahllosen überproduzierten Computeranimationsfilmen der letzten Jahre."

01. November 2009 | filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. September 2009 | moviepilot.de

News zum Film.

13. Juli 2009 | Die Tageszeitung

Schon lange vor seinem Starttermin im Dezember löst ein Animationsfilm KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) des Disney-Studios unter Kritikern eine Kontroverse aus. Biance Schroeder berichtet.

13. Juli 2009 | Die Tageszeitung

Bianca Schröder beschäftigt sich mit der Kritik an der schwarzen Prinzessin.

15. Juni 2009 | Frankfurter Rundschau

KÜSS DEN FROSCH (film-zeit Trailer: KÜSS DEN FROSCH) ist schon jetzt einer der meist diskutierten Disney-Filme. Denn Prinzessin Tiana ist schwarz. Aber niemand stellt in Abrede, dass die Zeiten reif für eine schwarze Prinzessin sind, wie Moritz Baumsteiger berichtet.

12. Juni 2009 | Neue Züricher Zeitung

Andrea Köhler berichtet vom Streit um Disneys erste afroamerikanische Prinzessin.

03. Juni 2009 | Die Süddeutsche Zeitung

Tobias Kniebe schreibt über die Konditionierung im Kinderzimmer und die Kontroversen, die die erste afroamerikanische Disney-Prinzessin auslöst.

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