Inhalt • BRÜNO
Brüno (Sacha Baron Cohen) - teils Model, teils Celebrity-Reporter und vollständig schwul - macht sich aus Österreich auf, die Vereinigten Staaten und damit auch die Welt zu erobern. Auf seiner internationalen Tour der Provokationen schreckt Brüno vor nichts und niemandem zurück, um sich ins Rampenlicht zu drängeln. Ob mit einem Guerilla-Auftritt im Klettkostüm bei einer Modenschau in Mailand, ob mit kruden Auftritten und Reality-Reportagen oder eben mit seinem schwarzen Adoptivbaby, das man als angesagter Star einfach dabei haben muss.
Crew • BRÜNO
Regie: Sacha Baron Cohen, Larry Charles
Darsteller: Sacha Baron Cohen
Verleih/Copyright: Universal Pictures
Kritik • BRÜNO • 09. Juli 2009 • perlentaucher.de
Für Ekkehard Knörer hat der Film "ein paar lustige Stellen, funktioniert insgesamt aber nicht. Das hat strukturelle Gründe. Ohne eine überzeugende Antwort nämlich auf die Frage, was die lustvoll tabuverletzende Brachialkomik von Sacha Baron Cohen bezweckt, wäre diese nicht mehr als eine Nummernrevue, die mit dem Gelingen einzelner Szenen mal steht und mal fällt. Ohne eine solche Antwort wäre, schlimmer noch, die Tabuverletzung nichts weiter als ein Mittel zum Zweck der Belustigung, der dann die Überschreitung aller Geschmacksgrenzen heiligt. Gewiss liegt in aller Überschreitung immer auch ein Moment der Befreiung."