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DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO

DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO

Regie Frédéric Choffat
Kinostart 04.06.2009

Kritiken • DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO

11. Mai 2009 | DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Felix von Boehm zufolge "gelingt dem Ensemble um Frédéric Choffat eine elegante Komposition mit harmonischem Rhythmus... Frédéric Choffat, der das Projekt ohne ein festes Drehbuch realisierte, suchte gemeinsam mit seiner Kamerafrau und seinen Schauspielern nach jenen kleinen Momenten und Gesten, um sie dann in dokumentarischer Manier einzufangen. Und er erlaubte seinen Figuren, ihre Reisen als Kapseln außerhalb des wahren Lebens zu begreifen."

05. Juni 2009 | DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film stimmt Detlef Kuhlbrodt recht wehmütig, unter anderem auch, weil er in einer Zeit gedreht wurde, in der man im Zug noch rauchen durfte. "Der Film ist mit geringem Aufwand, oft mit der Handkamera, gedreht, was manchmal, auch wegen der improvisierten Dialoge, an Dogma-Filme denken lässt. Vor allem ist es angenehm, dass vieles im Halbdunkel spielt. Der Titel, ein Rimbaud-Zitat, ist sehr passend, beschreibt er doch die Entfernung und die Nichteinholbarkeit des wahren Lebens. Das wahre Leben ist nicht hier und nicht dort, sondern immer schon woanders, auf Reisen."

04. Juni 2009 | DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz spricht von einer federleichten, schwebenden Melancholie dieses Films "Wer reist und nicht gleich dort ankommt, wo er hin will, ist unvermittelt allein, verloren, ausgeliefert. Angst haben sie alle: Die Geschäftsfrau vor ihrem Termin, der Vater vor dem Vatersein, die Italienerin vor ihrer italienischen Zukunft. Die Zeit dehnt sich auf dieses langen Lebens Reise in eine einzige Nacht, und dann geht plötzlich alles ganz schnell, wenn der Mann im Hotel die Geschäftsfrau berührt, wenn das schöne tschechische Mädchen vor dem Güterzug auf die Gleise springt und wenn es dem Schaffner auf dem Bahnsteig in Neapel doch noch die Sprache verschlägt."

02. Juni 2009 | DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO • Kritik • film-dienst 12/2009

Jens Hinrichsen findet den Film gelungen. "Dank des breiten Gefühlsspektrums zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Ekstase, das Frédéric Choffat entfaltet, erweist sich DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO als gelungene Weiterentwicklung seines Kurzfilms GENÈVE-MARSEILLE (2003), in dem sich ein Mann und eine Frau im Zug näherkommen – und wie die sechs Protagonisten im Nachfolgefilm einen kostbaren Moment "wahren Lebens" kosten dürfen."

01. Juni 2009 | DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO • Kritik • kino-zeit.de

Silvy Pommerenke bezeichnet DAS WAHRE LEBEN IST ANDERSWO als "ein modernes Märchen, das die Grenzen der bürgerlichen Normen niederreißt und verdeutlicht, wie sehr sich der Mensch selbst in ein Korsett zwängt, aus dem er allerdings jederzeit ausbrechen kann. Und sei es auch nur für die Dauer einer Nacht."

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