Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

FLASH OF GENIUS

FLASH OF GENIUS

Regie Marc Abraham
Kinostart 25.06.2009

Kritiken • FLASH OF GENIUS

06. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Andreas B. Krüger ist enttäuscht. "Mit pathetischem Schlussplädoyer und einem nicht allzu überraschenden Ende bleibt aber auch hier der Film zu sehr am Klischee haften – das hat Steven Soderbergh mit einer ähnlichen Story in Erin Brockovich (2000) interessanter erzählt. Dort stellte sich tatsächlich die Frage nach Gerechtigkeit und Justiz, nicht das Streben nach persönlicher Bestätigung des Protagonisten stand im Mittelpunkt. So bleibt Flash of Genius (Flash of Genius Trailer) ein leicht verdauliches Familiendrama eines daily heros, unterfüttert mit ideenloser Kritik an der Übermacht eines Industriekonzerns."

25. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • Der Tagesspiegel

Der aktuelle Bezug zur Krise der Autoindustrie ist dabei eher zufällig, stellt Martin Schwickert fest. "Marc Abrahms arbeitete schon seit den Neunzigern an diesem Stoff und hatte vor allem ein psychologisches Drama im Sinn. Dennoch zeigt sein Ausflug in die goldene Ära dieser Branche, mit welch unglaublicher Arroganz jene Großkonzerne, die heute mit der Sammelbüchse von einem Regierungsgebäude zum nächsten ziehen, jahrzehntelang Geschäfte machten. Dass Ford und Chrysler dem hartnäckigen Erfinder schließlich einige Millionen Entschädigung zahlen mussten, ist allenfalls vordergründig als Happy End zu verstehen. „Flash of Genius“ zeigt vielmehr deutlich, dass man bereit sein muss, das eigene Leben zu ruinieren, wenn man den Kampf gegen einen Großkonzern gewinnen will."

24. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • Berliner Zeitung

Dies ist der Film der Stunde, meint Bert Rebhandl. "Er nennt ein Motiv dafür, woran die Automobilindustrie in den USA gescheitert sein könnte (Arroganz!), und er weist einen Ausweg in kleinere Strukturen. ... Leider übertreibt Marc Abraham mit zunehmender Dauer das Drama zugunsten der Auseinandersetzung im Gericht. ... In Situationen wie diesen sind Hollywood-Filme immer noch berechenbar: Sie halten die Position des heldenhaften Individuums gerade deswegen um jeden Preis hoch, weil sie damit darüber hinwegtäuschen, dass sie selten an jener differenzierteren Individualität interessiert sind, die das richtige Leben prägt."

23. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • arte.tv

Ein wenig fad findet Nana A.T. Rebhan den Film. "Aber das macht nichts, denn er passt so gut in unsere bewegte Zeit, ist ein so guter Kontrast zu den täglichen Nachrichten. Greg Kinnear hat als Bob Kearns eine so beruhigende Ausstrahlung. Bob ist ein Mann, der besessen ist von seinem Idealismus, ein Mann - so integer wie ein Heiliger. Er hat, was viele nicht mehr haben: ein Ziel. Er kämpft gegen FORD - ganz allein. Und fährt dennoch bis zuletzt selbst einen Ford - auch das ist ein Zeichen seiner Loyalität, auch wenn dies auf den ersten Blick paradox erscheinen mag."

16. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • film-dienst 13/2009

Jörg Gerle fiel es schwer, "mit Robert Kearns mitzugehen, der mehrfach außergerichtliche, finanziell lukrative Vergleiche ausschlägt, um weiter für die "Wahrheit", also die offizielle Anerkennung seiner Erfindung, zu streiten. Greg Kinnear in der Rolle des 2005 verstorbenen Wissenschaftlers schafft es dann aber doch immer wieder, den Zuschauer mit abgekämpftem Äußeren und sturer Entschlossenheit auf die Seite dieses Antihelden zu ziehen. Greg Kinnear ist genau der starke, facettenreiche Schauspieler, den eine solche, an äußerer Action arme Story braucht."

04. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • br-online.de

Was bei aller Spannung fehlt, ist ein Stück Herzblut, kritisiert Margret Koehler. "Greg Kinnear in seinem verbissenen Kampf um Anerkennung präsentiert sich zu Anfang noch als liebender Familienvater, verliert dann sukzessive die sozialen Beziehungen, ein Sonderling, der es schwer hat, den Zuschauer für sich zu gewinnen – trotz des berechtigten Anliegens. Zwischendurch erscheint er als Held, wenn er stolz 250.000 Dollar als Vergleich nicht akzeptiert. Ein Genius, der für viele steht, die von Konzernen übers Ohr gehauen wurden."

01. Juni 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • programmkino.de

Außer dem Hauptdarsteller hat der Film laut Marcus Wessel "leider nicht wirklich viel (Neues) zu bieten. Die guten Absichten sind zwar jederzeit unverkennbar, allein das nützt wenig, wenn selbst die als Klimax inszenierte Gerichtsverhandlung sich nur allzu brav in das erprobte Schema vergleichbarer David-gegen-Goliath-Dramen wie ERIN BROKOVICH oder INSIDER einfügt. Marc Abrahams Regiedebüt mangelt es somit vor allem an Eigenständigkeit und Wagemut. Beides Dinge, für die Bob Kearns Zeit seines Lebens stand."

01. Mai 2009 | FLASH OF GENIUS • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,61479