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AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS

AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS

Regie Petra Seeger
Kinostart 25.06.2009

Kritiken • AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS

30. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte spricht mit US-amerikanischen Hirnforscher und Nobelpreisträger Eric Kandel nicht nur über den Kampf gegen das Vergessen.

30. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • telepilos.de

Laut Peter Mühlbauer schwankt der Film zwischen ZDF-Reenactment und Wissenschaftsdokumentation. "Petra Seegers Film weist aber auch Symptome einer weiteren Krankheit auf, die bei Film- wie Fernsehdokumentationen heute häufiger auftritt als früher: Es fehlt ihm an Struktur. Nicht nur im Filmablauf, sondern auch in der Erklärung des Gegenstandes der dokumentiert werden soll. Tatsächlich sind seine strukturiertesten Momente kurze Ausschnitte aus einem Amateurfilm zweier Kinder, die mittels des Dornröschen-Märchens und Plastilin-Neuronen die Entdeckungen Kandels in einem Grad veranschaulichen, den das über weite Strecken aus Trivialem und Interessantem wild zusammengewürfelt wirkende Rahmenwerk selten erreicht."

27. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • Berliner Zeitung

"Petra Seegers Film erforscht die Geographie dieses Lebens zwischen New York und Wien bei aller Akribie mit großer Spontaneität. Bei einem Besuch in Brooklyn fragt Kandel Passanten, ob sie sich an seinen Vater erinnern, der in diesem New Yorker Stadtteil ein Herrenmode-Geschäft führte. Dabei trifft er einen Schwarzen, der sich als "Prophet" bezeichnet und ähnlich ungestüm lachen kann wie Kandel. Der Dialog zwischen beiden ist große Komödie. Worum es ging? Leider vergessen."

23. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • perlentaucher.de

Thierry Chervel hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Manche Szenen sind als Spielszenen nachgestellt und bebildern in der für Fernsehdokumentationen heute üblichen verschmockten Weise Kandels Erinnerungen. Man sieht ein Kind, das auf einem Stuhl sitzt und mit den Beinen baumelt. Und man meint die Fernsehredakteure oder Förderfunktionäre förmlich vor sich und auf Einbau solchen Materials beharren zu sehen. Aber vielleicht war es auch nur die Regisseurin, die nach Bildern für das Trauma suchte, das Kandel schildert. Diese musikalisch untermalten und absichtsvoll illustrativ wirkenden Szenen stören in dem Film eher."

17. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • br-online.de

Ronja Dittrich sah einen "konventionellen Dokumentarfilm, der jedoch von der Genialität seines schier unermüdlichen Hauptdarstellers lebt. Kandel beweist in jeder Minute des Films Humor und Charisma - unabhängig davon, ob er über Synapsen referiert oder die Erinnerung an seine Kindheit in Wien aufleben lässt. "Ohne die Erinnerung", so Eric Kandel im Film, "würde unsere Erfahrung in Bruchstücke zersplittern. Wir sind, wer wir sind, auf Grund dessen, was wir lernen und woran wir uns erinnern." Der Zuschauer sollte sich an eine Sache mehr erinnern: an diesen Film."

16. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • film-dienst 13/2009

Informativ, sehr kurzweilig nennt Reinhard Lüke den Film. "Doch das eigentliche Pfund, mit dem der Film wuchert, ist sein Protagonist, der die Autorin auch als Privatmann nah an sich herangelassen hat, ohne dass dieses Porträt irgendetwas Voyeuristisches hätte. Eric Kandel würde man vermutlich auch dann fasziniert zuhören, wenn er nur auf einem Stuhl säße und von sich und seinen Forschungen erzählte. Zumal seine Art, mit der sich dieser durchweg sympathische und liebenswerte Intellektuelle zwischendurch immer wieder – auch über sich selbst – vor Lachen geradezu ausschüttet, in hohem Maße ansteckend wirkt."

02. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • Der Spiegel

Nikolaus von Festenberg beschäftigt sich mit Eric Kandel zwischen Synagoge und Synapse.

01. Juni 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns sieht das "konventionellste Stilmittel, das Petra Seeger in ihrem Film einsetzt, einer Dokumentation, die ganz erheblich vom Charme ihres Subjekts lebt. Wäre Kendel nicht so ein faszinierender Charakter, voller Lebensfreude und Begeisterung für seine Arbeit, vor allem aber für andere Menschen, dazu ohne den Hauch von Verbitterung ob des Schicksals seiner Familie, die Schwächen des Films würden deutlicher zum Vorschein kommen. So ist AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS (AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS Trailer) an sich ein durchschnittlicher Dokumentarfilm, der vom Charisma einer Persönlichkeit lebt, die wie gemacht für das Medium Film ist."

27. Mai 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • Die Presse

Thomas Kramer berichtet von der Premiere.

01. Mai 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Mai 2009 | AUF DER SUCHE NACH DEM GEDÄCHTNIS • Kritik • ray-magazin

Für Roman Scheiber zeigt sich der Wissenschaftler "als herzlicher, fröhlicher Mensch und wird als Person greifbar. Kandel lacht gern und viel, auch während er im Labor des Howard Hughes Medical Institute sein Lieblings-Versuchstier Aplysia Californica vorstellt ­ eine große Meeresschnecke. Doch deutlich wird im Film auch, woher Kandel sein späteres Faible für das menschliche Erinnern und Vergessen bezog, und wenn er darüber spricht, lacht er nicht: Es waren die Erfahrungen des Jahres 1939 in Wien."

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