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Regie Michael Glawogger
Kinostart 18.06.2009

Kritiken • CONTACT HIGH

20. Mai 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lukas Foerster glaubt, der Film dient als "Metapher für die globalisierte Weltwirtschaft, beziehungsweise für das Welterleben, das diese Globalisierung mit sich bringt. Michael Glawogger reibt das dem Publikum nicht unter die Nase, sein Film bleibt in erster Linie eine Drogenkomödie – eine, die leider nicht über die gesamte Länge so umwerfend komisch ist wie in den Szenen mit Georg Friedrich als Schorschi, und eine, der ein bisschen mehr Distanzierung vom pubertären Blick ihrer Hauptdarsteller auf das weibliche Geschlecht gut getan hätte."

18. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler entdeckt die Anleitung zum Drehen "eines psychedelischen Films: Man stecke ein paar Gestalten in bunte Hawaiihemden und pflastere die Wände mit irren Schmetterlingstapeten, um dann mit ein paar simplen Tricks die Muster zum Tanzen zu bringen beziehungsweise sich daran zu freuen, wie es im Film heißt, wie "die Atome fangen spielen". Sehr zu begrüßen ist diese Billigversion von Terry Gilliams FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, denn Gilliams eindrucksvoller Drogenfilm war nun einfach mal zu teuer. Man möchte dieses sympathische Machwerk auch unbedingt mögen und Michael Glawogger in die buntesten Himmel loben, aber dafür hat sein (nach SLUMMING (SLUMMING Trailer)) wieder mal sehr österreichischer Ausflug in die Groteske ein paar Längen und ein paar alberne Witzchen zu viel."

18. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Die Tageszeitung

Eine irre Verwechslungsfarce sah Christoph Huber. "Während merkwürdige Visionen und schwachsinnige Irrtümer für heiteres Chaos sorgen, schwelgt Michael Glawogger im (Farben-)Rausch. Die üppige Ausstattung ist liebevoll mit Kitschaccessoires verziert, es gibt psychedelische Trickeffekte aller Art: von der Tanzfläche einer Disco voller Menschen mit Hundeköpfen bis zum bitteren Erwachen im unerklärlicherweise auf Miniaturgröße geschrumpften Hotelzimmer, dazu hochkomische internationale Sprachverwirrung zwischen Graz, Mexiko und dem polnischen Ort Drogomysl. Und exakt in der Filmmitte läuft zu Captain Beefhearts "Mirror Man" dann überhaupt alles verkehrt."

18. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Christian Schröder fehlt den Figuren "das Abgründige, sie bleiben Abziehbilder. Detlev Buck schwuchtelt als Gangsterboss etwas viel herum, Georg Friedrich ist als sein Adlatus so blöd, dass er nicht einmal Blondinenwitze begreift, und Michael Ostrowski und Raimund Wallisch als Max und Johann stilisieren sich zwar mit Cowboyhut und Sonnenbrille zu Asphalt-Djangos, doch in brenzligen Situationen fällt ihnen bloß der Stoßseufzer "Was würde Chuck Norris jetzt machen?" ein. Chuck Norris, so viel steht fest, würde weniger reden. Sondern gleich schießen."

18. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Dies gibt für Michael Kohler nur eine halbe Dröhnung. "Hin und wieder droht der Absturz in den Wahnsinn, aber auch da erweist sich der Schlendrian als probater Rettungsschirm. Detlev Buck als tuntiger Ganove und die begnadete Nervensäge Georg Friedrich sind auch mit von der Partie, für die leicht abgewandelt gilt, was Umberto Eco über die James Bond-Romane schrieb: Ein Kalauer ist kläglich, tausend Kalauer sind eine andere Dimension."

16. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • film-dienst 13/2009

Verstrahlt und outragiert nennt Ulrich Kriest die Leistungen der Darsteller. "Einzigartig geschmeidige Dialoge grooven auf unterschiedlichstem Niveau – zwischen Carlos Castaneda, Jerry Rubin und pubertären Cheech & Chong-Witzchen – am Ohr vorbei und verschwinden auf Nimmerwiedersehen durch den Notausgang des Kinos. Je weiter die Reise gen Osten geht, desto kruder und/oder fantastischer gerät die Handlung. Aber es gilt auch umgekehrt: Der Film hält zwar nicht allzu lange das brillante Niveau seines Anfangs, hat aber immer wieder große Momente im Klamauk – wobei auch diese lässige Unbekümmertheit über das Niveau, auf dem man sich amüsieren möchte, Teil bzw. Reflex des Versuchsaufbaus sein könnte."

01. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns sah eine "Kifferkomödie, wie man sie vor allem aus dem amerikanischen Kino kennt. Gerade zum Ende hin gelingen Michael Glawogger unter tätiger Mithilfe der Computertechniker hier einige schöne, surreale Bilder, die den Bewusstseinszustand der Figuren treffend abbilden. Hier verlässt sich der Film endlich nicht mehr auf seine nicht immer pointierten Dialoge und seine grenzwertigen Albernheiten (polnische Polizisten etwa, werden im wahrsten Sinne des Wortes als Schweine dargestellt), sondern versucht die Drogenerfahrungen der Protagonisten in Bilder umzusetzen. Schade das dieser originelle Stil erst so spät Eigang in einen ansonsten eher derben, konventionellen Film findet."

01. Juni 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • programmkino.de

Laut Thomas Engel sprenget der Regisseur "absichtlich die dramaturgischen Grenzen. High-sein ist Trumpf. Es wäre wahrscheinlich falsch anzunehmen, dass es dafür keine Zuschauer gibt. Auch für derlei besteht sehr wohl eine "Gemeinde"."

12. April 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh sprach mit dem Schauspieler Georg Friedrich über Michael Glawoggers Drogenkomödie CONTACT HIGH (CONTACT HIGH Trailer), Humor, Hendlstallgeruch und andere Extremzustände.

11. April 2009 | CONTACT HIGH • Kritik • Die Presse

Hier wird die halluzinogene Kraft des Kinos gefeiert, meint Christoph Huber. "Die üppige, liebevoll mit Kitschaccessoires verzierte Ausstattung und psychedelische Trickeffekte tragen ebenso zum internationalen Flair bei wie die heiter eskalierende Sprachverwirrung zwischen Graz, Mexiko und Drogomysl in Polen. Während sich das Bewusstsein der Protagonisten laufend verändert, wandelt sich ihr Redefluss gleich mit, öfters ändert sich mitten im Satz die Sprache: "Cheap and g'sund", heißt es einmal über die Vorteile des Phänomens, das dem Film den Titel gibt. Unter "Contact High" versteht man, dass eine nüchterne Person die Wirkung der Drogen spürt, die ein anderer genommen hat."

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