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OBSESSED

OBSESSED

Regie Steve Shill
Kinostart 11.06.2009

Kritiken • OBSESSED

12. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Wenigstens etwas Gutes entdeckt Silke Roesler. "Sehenswert ist OBSESSED (OBSESSED Trailer) allein wegen der Schlusssequenz, die das vorstädtische Traumhaus in ein Schlachtfeld verwandelt. Erst jetzt wird der Film seiner Genrebezeichnung als Thriller gerecht. In den USA konnte OBSESSED (OBSESSED Trailer) dennoch hohe Zuschauerzahlen verbuchen. Vielleicht wegen Beyoncé Knowles, die ihre Musikfans in die Kinos lockt, vielleicht wegen der grundsätzlich in der schwarzen Community beliebten Hauptdarsteller. Vielleicht auch wegen des Themas, das in einer Zeit der Überwachung öffentlicher Räume und der damit einhergehenden Beschneidung von Freiheitsrechten, Raum verdient, diesen jedoch in Obsessed nicht bekommt."

11. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas fragt, ob so afroamerikanischer Feminismus aussieht. "OBSESSED (OBSESSED Trailer) ist auf schräge, ideologisch fragwürdige Weise also ein Frauenfilm; er thematisiert soziale Konflikte unter dem besonderen Vorzeichen von Weiblichkeit und wie sie sich repräsentieren lässt: als entfremdetes, libidinös verstörtes Einzelwesen (weiß) oder als Part einer sittenfesten Gemeinschaft (schwarz). ... Sieht man das Ganze dann noch im Licht der Ära Obama, dann bekommt man eine trashige, aber zugleich in sich stimmige Auseinandersetzung der schwarzen Mittelschicht mit den bestehenden Verhältnissen vorgeführt."

11. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • Berliner Zeitung

Noch öder als ein konfliktscheuer Held ist nur ein konfliktscheuer Regisseur, meint Markus Schneider. "Vor diesem Hintergrund arbeiten die Hauptdarsteller und Handwerker wohl angemessen: Es gibt genug Licht, die Bilder sind korrekt kadriert und zeigen gern das vierlettrige Akronym einer bekannten Anlagefirma. Die Kleider, meist Businessmode, sitzen gut, die Körper sind durchtrainiert. Larter sieht einmal in Qualitätswäsche nicht übel aus, und Elba flext die Oberkörpermuskeln. Beyoncé Knowles spielt, wie sie singt: Enorm ehrgeizig, aber völlig uninspiriert. Was mehr ist, als man vom Film sagen kann."

11. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • Der Tagesspiegel

Einfallslos nennt Martin Schwickert den Film. "Da kann sich Ali Larter noch so sehr als blondes Gift in der Nachfolge von Glenn Close oder Sharon Stone abmühen, das Drehbuch gönnt dem treuen Familienvater nicht den kleinsten Moment der Versuchung. Schließlich wartet auf den Mann zu Hause Beyoncé Knowles. Wer sollte sich da schon mit psychopathischen Aushilfssekretärinnen abgeben wollen? Immerhin lockt ein Finale, in dem Beyoncé Knowles die militante Blondine nach allen Regeln aufreizender Kampfkunst erledigen darf. Die Fans werden begeistert sein."

03. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • arte.tv

Lahmes Stalker-Drama, das nichts Neues zu erzählen weiß, nennt Nana A.T. Rebhan den Film. "In diesem Film ist alles perfekt geplant und genauso vorhersehbar wie die Karriere des Afroamerikaners Derek. Sängerin Beyoncé Knowles hat nach gar nicht so üblen filmischen Auftritten in DER ROSAROTE PANTHER und DREAMGIRLS die undankbare Rolle der eifersüchtigen Frau an der Seite von Derek (Idris Elba) abbekommen. Den ganzen Tag tummelt sie sich in - für jeden Anlass passenden Designerklamotten - in ihrem schönen Traumhaus und kümmert sich ums Baby."

02. Juni 2009 | OBSESSED • Kritik • film-dienst 12/2009

Holger Römers steht dem Film kritisch gegenüber. "Warum das US-Publikum den Film trotzdem zu einem Hit werden ließ, kann man daher nur erahnen, wenn man ihn im Kino einer amerikanischen Großstadt gesehen hat: Als Pop-Star Beyoncé Knowles, die Darstellerin der Sharon, zum Showdown gegen ihre Rivalin antrat, waren während einer Nachmittagsvorstellung in einem Washingtoner Kino die lauten, zustimmenden Kommentare einer jungen Afroamerikanerin nicht zu überhören."

01. Juni 2009 OBSESSED • Kritik • doppelpunkt.de

Laut Dieter Oßwald soll Beyoncé Knowles die Fans ins Kino locken. "Die kühl kalkulierte Vermarktungs-Rechnung geht auf: Nummer 1 in den amerikanischen Kino-Charts - allerdings zugleich auch die Nummer 1 in Sachen Klischees, Geschmacksverstärker und Fast-Food-Feeling! Selten waren Obsessionen so leidenschaftslos, hölzern und ohne Spannung."

01. Mai 2009 | OBSESSED • Kritik • filmz.de

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