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IM NÄCHSTEN LEBEN

IM NÄCHSTEN LEBEN

Regie Marco Mittelstaedt
Kinostart 28.05.2009

Kritiken • IM NÄCHSTEN LEBEN

28. Mai 2009 | IM NÄCHSTEN LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker gefallen Marco Mittelstaedts "Szenen von großer Verdichtung, gemacht aus lauter Alltäglichkeit und diese mühelos übersteigend. ... Es ist das tief menschliche Porträt eines Mannes geworden, der mit Mitte fünfzig verzweifelt versucht, nicht den Anschluss an das Leben zu verlieren...."IM NÄCHSTEN LEBEN ist zugleich ein Porträt des zeitgenössischen Journalismus geworden – kein sehr schmeichelhaftes."

28. Mai 2009 | IM NÄCHSTEN LEBEN • Kritik • Neues Deutschland

Gunnar Decker geht weitestgehend mit dem Film mit. "Kerber wittert das große Verbrechen – und kommt nun nicht nur in Tatort-verdächtige Situationen, sondern auch seiner Tochter wieder näher. Das ist dann der (entbehrliche) Boulevardanteil in Marco Mittelstaedts ansonsten auf schöne Weise tragikomischem Film über vergessenes Leben, das die Neigung besitzt, sich immer im ungeeignetsten Augenblick wieder in Erinnerung zu bringen."

19. Mai 2009 | IM NÄCHSTEN LEBEN • Kritik • film-dienst 11/2009

Katharina Zeckau gefällt die nüchterne Haltung des Regisseurs gegenüber der eigenen Familiengeschichte. "Die Vergangenheit der Familie Kerber ist eine Geschichte ohne klare Opfer-, Täter- oder Heldenprofile, ohne klar zu definierende Schuld, weder auf politischer noch privater Ebene. Die Vergangenheit der Kerbers ist aber auch die Vergangenheit des Autors und Regisseurs Marco Mittelstaedt, ... Präzise Alltagsbeobachtungen, schöne, ruhige Bilder (Kamera: Michael Kotschi) und ein ebenso zurückhaltend wie überzeugend aufspielendes Ensemble rund um den wie stets herausragenden Edgar Selge prägen diese Studie über die Narben, die die Wende hinterlassen hat."

01. Mai 2009 | IM NÄCHSTEN LEBEN • Kritik • kino-zeit.de

Marie Anderson findet den Film interessant. "Feinfühlig inszeniert stellt IM NÄCHSTEN LEBEN ein persönlich motiviertes Drama über die stark ambivalent geprägte Anpassung einer beinahe tragischen Figur an die neuen Gegebenheiten dar, die Regisseur Marco Mittelstaedt streckenweise seinem eigenen Vater nachempfunden hat, für dessen entsprechende Entscheidungen er selbst lange nur wenig Verständnis aufbrachte. So repräsentiert der Film in doppelter Hinsicht eine Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der deutschen Einheit, die nach zwanzig Jahren nur wenig an Aktualität eingebüßt haben."

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