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COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT

COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT

Regie Anne Fontaine
Kinostart 13.08.2009

Kritiken • COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT

12. August 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • Der Spiegel

Ganz schön schnittig, findet Daniel Haas die ganze Sache. Die Regisseurin konzentriert sich "auf die Beziehung Chanels zum britischen Industriellen Boy Capel (Allessandro Nivola), zu dem sie eine Affäre unterhielt, obwohl er standesgemäß eine britische Adlige heiratete. Das unerfüllte Begehren, dann der Tod des Liebhabers - Boy starb bei einem Autounfall -, sie weben in die Biografie die bestimmenden Motive ein: Verzicht, Trauer, Disziplin. "Niemand hat härter gearbeitet als ich!", sagte Chanel einmal, und Tautous Darstellung ist durchdrungen von dieser Moral. Aus der niedlichen Aktrice ist genau jener Charakterkopf geworden, für den die größte Modeschöpferin der Moderne ihre Hüte entwarf. Chapeau!"

11. August 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker ist enttäuscht: Die Regisseurin "hat eine Hommage abgeliefert, die im Hause Chanel für Freude sorgen dürfte, da nichts Ehrenrühriges darin vorkommt. Dass Coco Chanel eine notorische Lügnerin war und die Kindheit im Waisenhaus umdichtete zum Leben in Obhut wohlsituierter Tanten: spielt keine Rolle. Dass sie so frei lebte, wie ihr beliebte: das muss sittsam zu einer Beziehung mit einem eher väterlichen Freund und der einen großen, tragischen Liebe verknappt werden."

11. August 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann entdeckt das Problem: zu große Sympathie für die Hauptfigur. "Was vor allem an Audrey Tautou liegt. Sie hat zwar nicht mehr die Süße, die Kindlichkeit von Amélie, aber dafür einen durchdringenden, stolzen Blick, ein Gesicht voller Willenskraft, eine unbändige Energie und eine androgyne Gestalt, die wie geschaffen ist für Chanels Kreationen. Nicht nur, dass sie der historischen Coco verblüffend ähnlich sieht und immer ähnlicher, je mehr diese ihren Stil findet – der Film ist eine einzige Liebeserklärung an seinen Star."

11. August 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • Der Standard

Das ist der Stoff, aus dem Ikonen sind, meint Isabella Reicher. Die Regisseurin "praktiziert mit Coco ein visuell uninspiriertes, chronologisches Aneinanderreihen von Episoden, die entscheidende Momente lieber in handlichen Aussagen vermitteln, als sich auf sichtbare Eindrücke zu verlassen. Wie man es angesichts einer Thematik, die ganz wesentlich von der (Hand-)Arbeit an und mit Materialien und Formen handelt, schaffen kann, einen derart unsinnlichen Film zu machen, das bleibt ein Rätsel. Fünf, sechs Großaufnahmen von Stoffbahnen und Zuschnitt reichen leider nicht."

28. Mai 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Eigenwillig nennt Alexandra Stäheli das Porträt. "Es ist bemerkenswert, wie es Anne Fontaine und Kameramann Christophe Beaucarne gelingt, die Materialien und Stoffe, Taft, Seide und Spitzen eben auch ohne unnötigen Firlefanz in ihren ganzen haptischen, akustischen, ja fast sogar olfaktorischen Qualitäten unaufdringlich ins Bild zu rücken und damit den noch nicht ganz bei sich selbst angekommenen Blick der jungen Näherin wiederzugeben. Ebenso fast beiläufig werden uns die stilistischen Neuerungen Chanels präsentiert, wenn diese etwa anlässlich eines Balls mit Capel en passant das berühmte «Kleine Schwarze» (oder zumindest ein Vormodell davon) erfindet. Audrey Tautou gibt die Chanel mit dunklen Kirschenaugen in einer stimmigen Mischung aus stolz und fragil, hart, desillusioniert und romantisch, und man nimmt ihr gerne ab, dass Coco einen Satz über ihr Leben nie variiert haben soll: dass Arthur Capel ihre "einzige grosse Liebe" gewesen sei."

01. Mai 2009 | COCO CHANEL - DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT • Kritik • filmz.de

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