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IN DIE WELT

IN DIE WELT

Regie Constantin Wulff
Kinostart 28.05.2009

Kritiken • IN DIE WELT

26. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Daniel Nehm lobt diesen reflektierten Film über Geburt als Teil des Porträts einer Institution. "Es gelingt der Spagat zwischen einer direkten, ungeschönten Abbildung und einer dennoch sensiblen, respektvollen Behandlung des Sujets. IN DIE WELT (IN DIE WELT Trailer) ist ein Film mit klaren Grenzen: Wenn die Geburt vorüber ist und die Eltern den Kreißsaal verlassen, dann verharrt die Kamera im Raum und die Tür schließt sich ganz schlicht vor unseren Augen. Selten erschien das Wunder der Geburt so sachlich und so spektakulär zugleich."

20. November 2009 | IN DIE WELT • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh lobt die analytische Schärfe des Films. "Streng genommen ist IN DIE WELT (IN DIE WELT Trailer) aber weniger das Porträt einer Institution - trotz der Szenen, in denen es allein um interne Abläufe geht -, als ein Film über Schnittstellen, an denen ein Regelwerk Augenblicke von hoher Intensität bewältigen muss. Die aufmerksame Kamera von Johannes Hammel richtet sich so auch beständig auf Interaktionen, meistens natürlich jene zwischen Arzt und Patient. In den zentralen Geburtsszenen - ein Kaiserschnitt weicht von dieser Logik etwas ab - erreicht dieses Spannungsverhältnis den dramatischsten Ausdruck: Da reibt sich die Routine an einem ungemein physischen Akt, der einen bei aller Diskretion des Blicks nicht unberührt lässt."

29. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • Der Tagesspiegel

Faszinierend nennt Silvia Hallensleben die Dokumentation. "Es gelingt den Filmemachern beeindruckend, aus dem Mosaik einzelner Beobachtungen das Gegen-, Mit- und Ineinander von existenziellem Erleben der einzelnen Patienten und institutioneller Routine begreifbar zu machen. Dabei ist der Blick weder beschönigend noch anprangernd, es gibt keinen Kommentar und keine Musik. Der Film verweigert sich auch dem Trend, Stoffe mit künstlichen Dramatisierungen aufzumotzen. Das heißt aber keineswegs, dass Gefühle nicht vorkommen. Im Gegenteil."

27. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • perlentaucher.de

Ekkehard Knörer beschreibt, wie sich der Film zwischen Interesse und Distanz bewegt. "Die Kamera ist nie zudringlich, aber sie leugnet zugleich ihre Anwesenheit nicht. ... Man muss, wenn man das sieht, als Zuschauer gar nichts Besonderes fühlen oder denken. Man ist frei, neutral zu bleiben oder, ja, warum nicht, den Geburtsakt so schwer erträglich zu finden wie der Ehemann mit seinen Tattoos, der im Hintergrund des Bildes die Hände vors Gesicht schlägt. Diese Freiheit, die einem der Film lässt, ist keine Selbstverständlichkeit. Seine Klugheit in Abfolgen, Rhythmen, ins Spiel gebrachten Aspekten stellt er nicht aus. IN DIE WELT (IN DIE WELT Trailer) ist ein auf scheinbar bescheidene Weise richtiger Film, der nichts tun will, als etwas aus dem Leben zu zeigen."

19. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • film-dienst 11/2009

Reinhard Lüke stellt fest, dass in jeder Sequenz die Intimsphäre aller Beteiligten gewahrt bleibt. "So ist es in diesem souverän montierten, inzwischen mehrfach preisgekrönten Film, der den nüchternen Krankenhausalltag gleichwertig neben Momente größter Euphorie stellt, letztlich der unsentimental distanzierte Blick, der eine Geburt dann doch wieder als grandioses Wunder erscheinen lässt."

01. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz empfiehlt den Film als sensible beobachtende Dokumentation. "Das Ergebnis dieser sehr offenen und flexiblen Arbeit ist zwar möglicherweise in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten, erweist sich aber gerade bei Constantin Wulffs Film als wohltuendes Kontrastprogramm zum derzeitigen Trend, Dokumentarisches immer häufiger mit den Stilmitteln des Spielfilms zu "verfeinern"."

01. Mai 2009 | IN DIE WELT • Kritik • programmkino.de

Für Michael Meyns ist der Film eine Ausnahme-Dokumentation. "Die größte Stärke von Christian Wulffs Film liegt in seinem Gespür für scheinbar unwichtige Details. ... Zurückgenommen aber emphatisch, vielschichtig und unsentimental, den Menschen bei der Arbeit zeigend, das besondere im alltäglichen findend."

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