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SUNSHINE CLEANING

SUNSHINE CLEANING

Regie Christine Jeffs
Kinostart 21.05.2009

Kritiken • SUNSHINE CLEANING

29. April 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Ulrich Ziemons ist SUNSHINE CLEANING um einen ernsten Stil bemüht. "Zwar versucht sich Regisseurin Christine Jeffs auch in Slapstick und Ekel-Humor, wenn die beiden Schwestern ihre ersten Aufträge übernehmen und sich mit blutgetränkten Matratzen, Maden und Brechreiz auseinandersetzen müssen. Viel mehr Platz nehmen in der Geschichte jedoch die leisen Momente ein, in denen die beiden ihre Probleme wälzen."

21. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • Der Tagesspiegel

André Weikard sah eine amerikanische Loser-Komödie. "Alle hängen dem American Dream nach. Alle scheitern. Vor den Gewinnern hat man Respekt, für die Verlierer Sympathie. Liebenswert sind die schrulligen Loser aus Albuquerque allemal. Das liegt auch an den Darstellern. Amy Adams und Emily Blunt geben als putzende Schwestern ein unwiderstehliches Leinwandpaar ab, und Jason Spevack verbreitet als putziger Oscar genauso viel gute Laune wie die bebrillte Abigail Breslin in LITTLE MISS SUNSHINE. Eine ausgewogene Mischung aus schwarzem Humor und echter Betroffenheit macht den Nachfolger zu einer stimmigen Komödie."

20. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn spricht im Kontext des Films von Kino-Bildern, die heilen können. "SUNSHINE CLEANING spiegelt den Verdrängungsprozess einer ganzen Nation, die den Tod ins Kino und die TV-Nachrichten ausgelagert hat. Als Hochdruckreiniger für traumatisierte, der unausweichlich tödlichen Konsequenz des Lebens entfremdete Seelen, setzt der Film auf die große Kunst, in zynischen Sprüchen oder Blickwinkeln hilflose Trauer zu erkennen."

20. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • kino-zeit.de

Joachim Kurz ist unsicher, ob der Film in Deutschland ankommt, ihm zufolge "tritt SUNSHINE CLEANING trotz der beiden exzellenten Hauptdarstellerinnen des Öfteren auf der Stelle und lässt eine plausible Entwicklung der Hauptcharaktere leider vermissen. Und dass der amerikanische Traum vom Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen seit langem bereits obsolet ist, ist nun wahrlich keine Kernbotschaft mehr, auf die man im Kino gewartet hat."

19. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • Der Spiegel

Heiter-perfide nennt Birgit Glombitza die Komödie. Wenn sie dem Film etwas vorwerfen könnte, dann "neben seiner Harmlosigkeit vielleicht die Durchschaubarkeit, mit der er seine Protagonistinnen an den Herausforderungen wachsen lässt und sie für eine potentielle Karriere ausrichtet. Am besten funktioniert SUNSHINE CLEANING dann, wenn er das eigene Staunen über die ungewöhnlichen Arbeitsplätze einmal vergisst. Wenn er nicht im Unrat stochert, sondern in der monströsen Einsamkeit hinter all dieser Verwahrlosung und sich traut, vom grotesken Detail zum großen Ganzen zu schwenken; zum Traum vom individuellen Wohlstand und dem Glücksversprechen eines Landes für alle - und dem stumpfen Wahnsinn dahinter."

19. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • film-dienst 11/2009

Für Felicitas Kleiner "lebt SUNSHINE CLEANING von der stimmigen Entwicklung seiner Figuren und fein austarierten Handlungssträngen genauso wie von zahlreichen goldenen Momenten und inszenatorischen Details, die lange in Erinnerung bleiben."

19. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • arte.tv

Nana A.T. Rebhan zufolge ist der Film "genauso abwechslungsreich wie der Job der beiden, macht aber weniger Arbeit und mehr Freude."

08. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • br-online.de

Margret Koehler findet an dem Film mit Tiefgang Vergnügen. "Christine Jeffs gelingt die Verbindung von Leben und Tod, Trauer und Fröhlichkeit, Alltag und kleiner Utopie. Und wenn sich zarte Bande zwischen dem einarmigen Reinigungsmittelverkäufer und der taffen Rose ahnen lassen, weiss man, dass das Glück und Mr. Right können überall sein."

01. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • programmkino.de

David Siems zufolge "überzeugt der Film eher als kurzweilige sowie schwarzhumorige Tragikomödie, die aus klassischen Verlierern für einen kurzen Moment Gewinner macht und ein weiteres Mal die naive Interpretation des amerikanischen Traums infrage stellt. Wahrlich großartig sind dafür die beiden Hauptdarstellerinnen ..."

01. Mai 2009 | SUNSHINE CLEANING • Kritik • strandgut.de

Georg Seeßlen würdigt zumindest das Fundament des Films. "Ein richtig guter Film ist SUNSHINE CLEANING, glaube ich, nicht. Dazu fehlt es ihm an inszenatorischem Furor, an Doppelbödigkeit, an narrativer Raffinesse. Aber man sieht zu, wie eine Regisseurin ihre Personen und ihre Lebensumstände liebt, ohne sich und uns allzu viel vormachen zu wollen. Man sieht wirklich gute, ganz uneitle und ensemble-dienliche Schauspieler, einen ungewöhnlichen Grad an Authentizität noch in den Details der Ausstattung. Und man spürt einen winzigen Hauch der Hölle, in die wir uns kollektiv hinein manövriert haben."

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