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IN BERLIN

IN BERLIN

Regie Ciro Cappellari
Michael Ballhaus
Kinostart 14.05.2009

Kritiken • IN BERLIN

14. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Eine Liebeserklärung an die Metropole sah Andreas Conrad. "Freilich ist es kein irgendwie autobiografisch gehaltenes Bekenntnis des Regieduos, sondern ein Kaleidoskop aus Orten und vor allem Personen, prominenten wie unbekannten, die von ihrem Leben in der Stadt erzählen, von ihren Wünschen, Träumen, dem Alltag in Berlin, dieser unvergleichlichen Stadt. Fast eine moderne Fortschreibung von Walther Ruttmanns berühmtem Film BERLIN. DIE SINFONIE DER GROßSTADT von 1927, nun ins Rhapsodische gewandelt, als locker strukturierter Streifzug durch das Leben der Stadt."

14. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • Die Tageszeitung

Sven von Reden sah einen braven Imagefilm für die deutsche Hauptstadt. "Selbst eingefleischte Berlin-Hasser werden zugeben müssen: Diese Hommage hat die Stadt nicht verdient. So langweilig kann sie doch gar nicht sein. Was ist da schiefgelaufen? ... Vielleicht hätte ein filmischer Vergleich seiner beiden Heimatmetropolen uns Deutschen ja die Augen geöffnet, die verklebt worden sind vom Süßholzgeraspel all der begeisterten Berghain-Easyjetsetter und anderer Hipness-Touristen. Vielleicht ist Berlin ja wirklich nur das, was es IN BERLIN (IN BERLIN Trailer) ist: eine im Weltvergleich mäßig aufregende, mäßig großstädtische Paradiesinsel für das Ausleben mäßig origineller Lebensentwürfe."

14. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • Berliner Zeitung

Das ist ein Film für die Tourismus- und Marketing-Branche, stellt Christina Bylow fest. "Es stimmt ja ein bisschen: In Berlin kann jeder mit jedem. Wenigstens quatschen. Geld gibt's keins. Aber die, denen viel zu vieles fehlt, kommen in diesem Film sowieso nicht vor. Wer arm ist, ist für die Kamera nicht sexy genug. Nicht in der Werbung. Nicht in der Hauptstadtkampagne des Berlin Tourismus Marketing. Wir warten auf das Berlin des Michael Ballhaus. Langweiliger kann es nicht sein."

05. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • film-dienst 10/2009

Jens Hinrichsen steht dem Film eher kritisch gegenüber. "Der Film geriert sich als Großstadtsinfonie und müsste realistischerweise eine Kakofonie sein, kommt aber über das visuelle Pendant sanfter Fahrstuhlmusik nicht hinaus. So geht IN BERLIN (IN BERLIN Trailer) höchstens als Warteschleife für den anderen, erträumten Berlin-Film durch."

01. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • programmkino.de

Eric Horst kann sich für den Film erwärmen. "Berlin besteht aus vielen Mikrokosmen, zum Teil mit Schnittmengen zum jeweils anderen, zum Teil auch ohne. Gerade Kreative haben Berlin früh entdeckt, denn die Vorteile liegen darin, dass es dieses eine Berlin eben nicht gibt. Vereint war es ja lange Zeit sowieso nicht. Hier ist viel Platz für alles Mögliche und das Schöne dabei ist, dass es an Nischen nicht mangelt. Michael Ballhaus und Ciro Cappellari werfen mit IN BERLIN (IN BERLIN Trailer) einen persönlichen und liebevollen Blick auf die facettenreiche Metropole, wobei die prägnante visuelle Form in jeder Sequenz neue An- und Einsichten vermittelt."

01. Mai 2009 | IN BERLIN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist dem Film wohlgesonnen. "Es ist ein anschauliches, locker zusammengestelltes, gut erdachtes, teilweise künstlerische Ansprüche stellendes, Berlin-typisches, unterhaltsames Stadtbild geworden, das sicherlich auch seinen Werbeeffekt nicht verfehlen soll."

13. Februar 2009 | IN BERLIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald äußert sich zur Berlinale insgesamt positiv über den Film "Michael Ballhaus und Ciro Cappellari zeigen Berlin von oben, mit seinen breiten Schneisen, Wasserstraßen und Grünflächen, und sie nähern sich der Stadt aus der Sicht einiger Gesprächspartner, die sich – vom Kioskbesitzer bis zum Außenminister – allesamt unkompliziert und kommunikativ präsentieren. ... Dass Ballhaus und Cappellari versierte Kameramänner sind, zeigt sich jedoch vor allem in der Auswahl der Schauplätze und Perspektiven. ... Wenn man – Berlin-typisch – ein bisschen nölen will, könnte man den beiden vorwerfen, dass die östlichen Stadtteile ein bisschen zu kurz kommen. Mehr aber auch nicht."

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