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THE LAST HOUSE ON THE LEFT

THE LAST HOUSE ON THE LEFT

Regie Dennis Iliadis
Kinostart 14.05.2009

Kritiken • THE LAST HOUSE ON THE LEFT

11. Mai 2009 | THE LAST HOUSE ON THE LEFT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Rochus Wolff bleibt der Film nur ein weiterer "brutaler Horrorfilm an der Grenze zum torture porn à la HOSTEL (2006) in Erinnerung. So wird aber auch die unglaubwürdige, blutige und ungemein dumme Schlussszene des Films verständlich. Bei oberflächlicher Betrachtung wirkt sie wie ein Fremdkörper, der dem Film angehängt wurde, um das nach spritzenden Eingeweiden gierende Splatterpublikum vollends zu befriedigen. Letztlich ist sie aber das finale Satzzeichen eines Films, der vorher ein Interesse für die Fragen seiner Vorbilder nur vorzutäuschen wusste."

14. Mai 2009 | THE LAST HOUSE ON THE LEFT • Kritik • perlentaucher.de

Das Blut fließt in Strömen, aber gleichzeitig auch in Hochglanz, stellt Lukas Foerster fest. "Immer wieder verrät der Film einen fürs Genre seltenen Stilwillen. Ein Bad im Swimming Pool zu Beginn löst sich fast in Lichtreflektionen auf, die atemlose Hetzjagd im Wald, der das erste gute Drittel des Films gehört, ist schlichtweg technisch meisterliches Genrekino: düster pulsierende Farben, dynamische Wechselspiele aus Licht und Schatten, Lärm und Stille, dazwischen Blutspritzer. Freilich ist da auch noch die Vergewaltigung. Auf die hält die Kamera genauso unbarmherzig drauf wie 1972. Und trotz der genrehandwerklichen Solidität der gesamten Unternehmung sind diese Minuten auch im Remake angemessen unerträglich."

14. Mai 2009 | THE LAST HOUSE ON THE LEFT • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers empfiehlt, das Gemetzel links liegen zu lassen. "Wo das Original durch formale und inhaltliche Brüche verunsicherte, werden hier routiniert Spannungsmomente abgehakt und die üblichen Sehgewohnheiten befriedigt. Dies gilt insbesondere für die Gewaltszenen, die nun für das erprobte Publikum problemlos goutierbar sind und kein Potential für eine ernsthafte Diskussion des Darstellbaren bieten. Die vollständige Sinnentleertheit des Unterfangens offenbart sich jedoch am Schluss, wenn das unauflösliche, moralisch-ethische Dilemma von 1972 einem triumphalen Plädoyer für die wehrhafte Kernfamilie weicht."

05. Mai 2009 | THE LAST HOUSE ON THE LEFT • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

05. Mai 2009 | THE LAST HOUSE ON THE LEFT • Kritik • film-dienst 10/2009

Solange der Spannungsbogen klassisch durch die Interaktion der Darsteller erzeugt wird, besitzt der Film seine guten Momente, schreibt Jörg Gerle. "Doch sobald "Gore"-Elemente ins Spiel kommen, gerät die Inszenierung völlig aus der Balance. Diese wirken nämlich dermaßen übertrieben, dass sie fast schon ihre Parodie in sich bergen. Offensichtlich haben die Produzenten gemerkt, dass der Film dem augenblicklichen Härte-Standard nicht entspricht, und sich dann planlos entschlossen, Gewaltspitzen einzubauen. Dieses "Aufpimpen" gipfelt in einem absurden Epilog, wobei es noch fraglich ist, inwieweit man dieser in der deutschen Fassung erhalten bleibt. Einmal mehr markiert THE LAST HOUSE ON THE LEFT (THE LAST HOUSE ON THE LEFT Trailer) einen traurigen Höhepunkt in der Ausschlachtung amerikanischer Underground-Kultur und belegt aufs Neue die fatale Ideenarmut des amerikanischen Mainstream-Horrors."

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