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IM SOG DER NACHT

IM SOG DER NACHT

Regie Markus Welter
Kinostart 14.05.2009

Kritiken • IM SOG DER NACHT

14. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler entdeckt viel Gutes an dem Film. "So kann man sich ganz dem Auf und Ab der Ereignisse überantworten, den Sturz von poetischen Momenten in düsterste Abgründe auf sich wirken lassen und genießen. Vom geradezu mystischen Finale abgesehen hat der Film tatsächlich die Qualitäten des französischen Kriminalthrillers von anno dazumal; nur dass die leidenden Gangster keine Trenchcoats tragen, sondern Jeans und Turnschuhe. Er hat die Konzentration auf das Wesentliche, und er hat etwas, das deutschen Debüts so gerne abgeht: nämlich Rhythmus. Dieser Export hat sich gelohnt."

14. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • schnitt.de

Die besten Momente sind für Daniel Bickermann "nicht nur den Höhenflügen des Autors und dem durchgehend starken Bild- und Tondesigns geschuldet, sondern auch einem bemerkenswerten Schauspielertrio. Der Jungschweizer Nils Althaus hinterläßt mit seiner schwierigen Figur des depressiv-sensiblen Mitläufers vielleicht den größten Eindruck, aber auch der immer verläßliche Stipe Erceg als durchgeknallter Adrenalinjunkie und die Neuentdeckung Lena Dörrie, deren kantiger, aber auch erotischer Charme an eine junge Frances McDormand erinnert, empfehlen sich da, wo ihre Dialoge es zulassen, für größere Aufgaben."

11. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • br-online.de

Ronja Dittrich sah "ein aufreibendes, kammerspielartiges Psychogramm dreier Menschen zwischen Lebenshunger und Todessehnsucht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Thriller des norwegischen Autors Fredrik Skagen. Für das Drehbuch wurden einige Gewaltszenen aus der Vorlage gestrichen, der Fokus mehr auf die emotionalen und psychischen Spannungen innerhalb der Gruppe gelenkt. Während der Flucht verschieben sich die Machtverhältnisse konsequent, Chris agiert zunehmend radikaler und zieht die anderen mit in einen Sog aus Gewalt und Angst."

10. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann mag den Film. "Nachvollziehbar ist auch, welchen Alptraum die Protagonisten durchleiden, wie sich die Machtverhältnisse innerhalb der kleinen Gruppe verschieben, wie die Angst sie Dinge tun lässt, die mit Vernunft nicht zu erklären sind. Indem er wiederholt einen Hirsch aufkreuzen lässt, schafft Markus Welter zudem eine von der Realität abgekoppelte Ebene. Am Ende sorgt aber genau dieses Tier für ein Ende aller Träume. Der Held, der so gerne alleine sein wollte, ist es nun wieder."

05. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • film-dienst 10/2009

Laut Julia Teichmann wechselt der Regisseur "wechselt in seinem Roadmovie zwischen atemloser Geschwindigkeit und Ruhepausen – auch jenseits der surrealen Szenen, in denen der Hirsch kurz auftaucht. Das abendliche Gespräch zwischen Roger und Lisa auf der Berghütte oder ihr einsamer Tanz im Luxushotel sind Tempuswechsel, die Spannung und Anspannung jeweils auf ein neues Niveau heben. An Stipe Erceg ist ein James Bond-Bösewicht verloren gegangen, so überzeugend spielt er den von lebenshungriger Todessehnsucht getriebenen Chris, mit tiefen Augenschatten und bleicher Haut. Die nächtlichen Bilder des Kameramannes Pascal Remond scheinen den Filmtitel wörtlichen zu nehmen, sie locken düster. Selbst wenn es draußen hell ist, bleibt es dunkel, es wird im Inneren der Holzhütte gefilmt oder es werfen wenigstens die Bäume im Hintergrund lange Schatten."

01. Mai 2009 | IM SOG DER NACHT • Kritik • filmz.de

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