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ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN

ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN

Regie Fumihiko Sori
Kinostart 14.05.2009

Kritiken • ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN

14. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • schnitt.de

Inszenatorisch findet Daniel Bickermann den Film interessant, "weil Editor Mototaka Kusakabe den modernen japanischen Schnittstil auf die Spitze treibt: Er hält geduldig die gemäldeartigen Einstellungen, die den Zuschauer in falscher Sicherheit wiegen und den Kontrast zum zwangsläufig kommenden Jump Cut noch verstärkt (der in diesem Genre idealerweise gleich auch von einem tatsächlichen Schwertschnitt begleitet wird); er springt bevorzugt vom Close Up in die Total und vom langen Panorama ins minutiöse Detail, von kalter weißer Schneelandschaft in rotgefärbte Schlafzimmer, von Dunkelheit zur blendenden Überbelichtung, von Romantik zu Demütigung und zurück. Es ist das Kino der Kontraste, das den westlichen Zuschauer manchmal schockiert und manchmal erleuchtet."

14. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • Junge Welt

Ein unvergeßliches Kinoerlebnis ist ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN (ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN Trailer) für Anja Trebbin "nicht. Dem Plot fehlt es an Dichte und Stringenz. Er hat seine Längen. Ichi und Toma sind keine interessanten Charaktere. Zu schlicht ist die Begründung ihrer Handlungen mit Traumata aus Kindheit und Jugend. Als holzschnitt­artige Schablonen ziehen beide durch den Film. Da kann auch die Attraktivität der sie verkörpernden Darsteller nichts mehr retten."

13. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • kino-zeit.de

Laut Marie Anderson widmet der Regisseur "der Entfaltung seiner Charaktere reichlich Raum und Zeit, ausgefüllt mit ruhigen, intensiven Bildern voller Schmerz und Poesie, häufig begleitet von der stimmungsvollen Musik Lisa Gerrards. Die gewaltige Trauer Ichis, verlassen und ortlos zu sein, findet einen eindrucksvollen visuellen Ausdruck, und die philosophische Betrachtung von Wahrnehmung und Blindheit, die den Film durchzieht, erweckt eine ansprechende Hintergründigkeit. ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN (ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN Trailer) verbindet die Elemente eines alten Mythos mit moderner dramaturgischer Gestaltung und einer differenzierten Figurenzeichnung zur gelungenen Komposition einer offenen Form des klassischen Martial Arts Films."

05. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • film-dienst 10/2009

Rüdiger Suchsland ist überaus angetan. "Ganz lyrisch, ohne Dialoge, nur mit Musik, ist dies zwar manchmal nahe am Kitsch inszeniert, aber doch intensives, weil visuell starkes Kino. Die obligatorischen Kampfszenen bleiben zum Teil weniger in Erinnerung, was auch dem lakonischen Kampfstil japanischer Martial-Arts-Filme geschuldet ist, die im Vergleich zu chinesischen Inszenierungen die Kämpfe weniger elegisch dehnen und in Zeitlupe darbieten, sondern auf den kurzen Höhepunkt konzentriert sind. Die Elegie liegt hier eher in der Vorbereitung."

02. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • programmkino.de

Des Regisseurs Augenmerk gilt laut Marcus Wessel "weniger den zweifellos elegant choreographierten Action-Sequenzen als den Figuren. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang wieviel Zeit der Film aufbringt, um das Seelenleben seiner beiden Helden zu erkunden. Vor allem Toma, der als sympathischer Pechvogel und Pointenlieferant eingeführt wird, durchläuft eine beachtliche Wandlung, deren kathartisches Element weit über den Abspann hinauswirkt. Auch schenkt Sori seinen Helden eine zarte und deswegen besonders anrührende Liebesgeschichte, die ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN (ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN Trailer) im Zusammenspiel mit seinen harten Kampfszenen zu einer ausgereiften Balance verhilft."

02. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist des Lobes voll. "Episch und elegisch, in typisch fernöstlicher Manier wird dies erzählt. Mittelalterliche Epoche und ländliches Leben wechseln ab mit Szenen der einsamen Ichi und ausladendem Kampfgetümmel. Ein Charakteristikum des Genres ist der zerdehnte Rhythmus. So auch hier. Schöne Landschaftsbilder sind zu sehen und passende Musik ist zu hören."

01. Mai 2009 | ICHI - DIE BLINDE SCHWERTKÄMPFERIN • Kritik • filmz.de

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