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DRAG ME TO HELL

DRAG ME TO HELL

Regie Sam Raimi
Kinostart 11.06.2009

Kritiken • DRAG ME TO HELL

26. Mai 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Liebevoll gemacht sind nicht nur die Effekte, lobt Lukas Foerster. "Handwerklich ist der Film auch in dem Sinne, dass nur wenige Effekte auf Unterstützung durch Computeranimation angewiesen sind. Die meisten – und die effektivsten – Tricks sind solche, die in und vor der Kamera entstehen. Und die funktionieren ausnahmslos, auch aufgrund der Unterstützung durch das großartige Sounddesign, hervorragend. Auch die Handlung selbst ist nur auf den ersten Blick rein funktional. Sam Raimi staffiert seine Erzählung, wo er nur kann, mit ironischen Brechungen – man achte auf die Katzen im Film – und bizarren Seitensträngen aus. Christine beispielsweise erhält eine deutlich aufwändigere Familiengeschichte, als für die Handlung notwendig gewesen wäre."

16. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • film-dienst 13/2009

Jörg Gerle hat mehr erwartet. Der Film "ist, wenn überhaupt, ein ernster Horrorfilm für Jugendliche, der seinem Klientel indes einiges abverlangt und vor allem im Prolog und Finale für heftige Schockmomente sorgt. Für Erwachsene bleibt zumindest ein sanftes Déja-vu mit Sam Raimis Horrorkomödien. Und die Hoffnung, dass der Regisseur mit dem angekündigten Remake von TANZ DER TEUFEL 2010 tatsächlich noch einmal auf den wirklich dunklen Pfaden seiner Vergangenheit wandelt."

13. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Berliner Zeitung

Den ultimativen Horrorfilm zur Bankenkrise sah Jens Balzer. "Zwischen jeweils zwei brutalen, mit einem nervenzerfetzenden Soundtrack noch unerträglicher gemachten Szenen lässt Sam Raimi dem Betrachter immer wieder genügend Reflexionsraum, um sich über die eigene Verstricktheit ins ungerechte Wirtschaftssystem klar zu werden. Hätte ich selbst anders gehandelt? Oder wäre mir die hässliche Alte vor meinem Bankschalter nicht ebenso lästig gewesen wie dem armen Ding, dem es hier vom Teufel und seinen Vasallen gerade nochmal RICHTIG besorgt wird?"

13. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh ist begeistert. Der Regisseur "vergisst aber auch auf die moralische Grundierung seiner Geschichte nicht (das Drehbuch stammt von seinem Bruder Ivan Raimi und ihm): Fehlende Empathie, Karrieredruck, Minderwertigkeitskomplexe auf der einen Seite, auf der anderen Mrs.Ganush, die grauenerregende Verkörperung all derer, die übergangen werden. DRAG ME TO HELL (DRAG ME TO HELL Trailer) ist auf der Höhe der Zeit."

12. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers lobt die Sauerei, weil sie Spaß macht. "Anders als Christine steht das Publikum vor der Wahl, ob es lieber Schreien oder Lachen soll. Da das vorgelegte Tempo ohnehin keine Zeit zum Überlegen lässt, macht man im Zweifelsfall am besten beides. So beeindruckt neben dem lustvollen Spiel mit den Erwartungen vor allem die Dynamik: DRAG ME TO HELL (DRAG ME TO HELL Trailer) ist pures Kino, die reine Lehre aus Licht, Schatten und Bewegung. Auf diese Wiederkehr der entfesselten Kamera - geführt von Peter Deming, der schon EVIL DEAD II fotografierte - , des rasanten Push-Pull-Zooms und der schwindelig-steilen Bildwinkel hat man lange gewartet."

11. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Die Tageszeitung

Christoph Huber entdeckt ein Wechselspiel von Horror und Komödie. "Mit sichtlichem Vergnügen serviert Sam Raimi nun seine antikapitalistische Attacke aus dem Geiste der traditionsreichen "EC Comics": eine grausame Geschichte mit rabenschwarzer moralischer Pointe. Vielleicht exorziert er auch ein wenig schlechtes Gewissen wegen des anstehenden vierten Teils der Spinnen-Franchise, wenn er seine Heldin hingebungsvoll ausgemalten Peinlichkeiten und Torturen unterwirft. Ah, süße Subversion! Nasenblutfontänen auf Bankformularen oder eine verschluckte Fliege, die zum unpassendsten Zeitpunkt wieder auftaucht: Gern lässt Sam Raimi die virtuos inszenierten, mit konventionellen Schocks garnierten Geisterattacken im gesellschaftlichen Fauxpas enden."

10. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte lobt den Komponisten Christopher Young. "Er hat eine wunderbare sinfonische Filmmusik geschrieben, würdig eines Bernard Herrmann, doch ein Soundtrack wird erst durch das künstlerische Sounddesign daraus. Wie sich der Klangraum allmählich verändert, wie die Bewegung des Filmtitels, "Zieh mich in die Hölle", den ganzen Film aus dem Gleichgewicht hebt, das ist große Kunst. Wie im klassischen Horror entspinnt sie sich gerade in Konkurrenz zur archaischen Erzählung. Der Film ist selbst wie die Prophezeiung, von der er erzählt: Wir wissen zwar, was passieren wird, aber nie wann oder wie."

04. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • Die Presse

Laut Christoph Huber vollzieht der Regisseur eine grundehrliche, wenn auch in den Schockeffekten weniger krasse Rückkehr zur bewährten Mixtur aus Schrecken und schwarzer Komödie. "Das Zeitgemäße entspringt der Zeitlosigkeit des Konzepts: eine Art antikapitalistische Variation auf die klassischen "EC Comics", die grausame Geschichten mit bösen moralischen Pointen am Ende erzählten. Und der Schlussgag bei Sam Raimi, so viel sei verraten, ist schlicht unbezahlbar."

01. Juni 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • ray-magazin

Der Film zeigt wieder einmal laut Ralph Umard, "dass sich Gruselstimmung nicht einfach durch möglichst krasse Ekelbilder und knallige Soundeffekte erzeugen lässt. Man muss das Geschehen ernst nehmen können, und das gelingt hier nur in wenigen Szenen. Wie in der Sequenz, wo die Bankerin mit ihrem Verlobten zum Abendessen mit dessen neureichen Eltern geht. Dabei erweist sich die alte Dame als derart dünkelhaft und giftig, dass man es beim Gedanken, so eine Schreckschraube als Schwiegermutter zu haben, wirklich mit der Angst zu tun bekommen kann."

21. Mai 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • sennhauser.ch

Das ist eine kompetent und effizient gemachte Variation bekannter Vorbilder, stellt Michael Sennhauser fest. "Die Poltergeist-, Schattenspiel-, Wind-, Zombiemasken-, Schleim-, Blut- und sonstigen Erscheinungen sind sauber gemacht, ein paar kleine Gags, dass die junge Vegetarierin zum Beispiel voller Angst ihre junge Katze als Geisteropfer mordet, sind auch recht effizient. Aber alles in allem ist DRAG ME TO HELL (DRAG ME TO HELL Trailer) Dutzendware aus der Produktionsschmiede eines Mannes, der zur Zeit laut ImdB rund zwanzig Projekte in Entwicklung hat."

20. Mai 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • arte.tv

Verena Dauerer ist enttäuscht. "Leider sind auch bei Sam Raimis neustem Streich zu viele Dialoge zu plakativ, tumb und leider zu oberflächlich an wichtigeren Themen vorbeischrammend, als das man sie Ernst nehmen könnte. Gedacht war DRAG ME TO HELL (DRAG ME TO HELL Trailer) zunächst als direkte Antwort auf die andauernde Immobilienkrise in den USA, seit der tausende Menschen wegen ihrer Schuldenberge die Behausungen verloren haben. Es ist nämlich Christines Job zu entscheiden, wem noch eine Gnadenfrist gewährt wird und wessen Haus gleich zwangsversteigert wird. Das wäre der kritische Aspekt an Raimis Werk, der zum Anlass für eine gute Prise Horror wird - denn darin ist er nach wie vor Meister."

01. Mai 2009 | DRAG ME TO HELL • Kritik • filmz.de

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