Inhalt • DURST
Sang-hyun (Song Kang-ho), ein katholischer Priester, der daran glaubt, dass das Leben wertvoll ist, meldet sich freiwillig für ein Projekt zur Impfstoffentwicklung gegen einen tödlichen Virus. Aber während des Experiments wird er mit dem Virus infiziert und stirbt. Als ihm Blut aus unbekannter Herkunft transferiert wird, erwacht er wie durch ein Wunder wieder zum Leben. Aber das Blut hat ihn in einen Vampir verwandelt. Sang-hyun steht nun in einem Konflikt zwischen der Gier nach Blut und seinem Glauben, der ihm verbietet zu töten. Aber wenn er nicht überleben kann, ohne menschliches Blut zu trinken, wie kann er es bekommen ohne töten zu müssen?
Kritik • DURST • 15. Mai 2009 • sennhauser.ch
Wie Michael Sennhauser feststellt, kann die Geschichte "gar nicht anders als grotesk und damit bisweilen auch urkomisch daherkommen. Aber Park Chan-Wook hält perfekt die Balance zwischen der Ernsthaftigkeit des Genrefilms und der Groteske. ... Seit Millionen von Teenagern vom keuschen Vampirismus nach TWILIGHT träumen, sehnt sich jeder Liebhaber des Genrekinos nach so einer zynisch-vernünftigen Aufräumaktion in Sachen Blutsauger und Zubeisser. Dass es Park Chan-Wook dann aber gleichzeitig auch noch gelingt, wieder neue romantische Momente einzubringen, beweist die Vitalität des Mythos und die Kunstfertigkeit des Regisseurs."