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KINATAY

KINATAY

Regie Brillante Mendoza
Kinostart 15.07.2010
Genre Thriller, Drama

Kritiken • KINATAY

14. Juli 2010 | KINATAY • Kritik • schnitt.de

Jochen Werner ist überaus angetan. "Die trügerische Ruhe der langen Plansequenzen, die unprätentiöse und doch unter seltsamer Spannung stehende Handkamera, die Verweigerung noch der grundsätzlichsten Momente des Kinos bis hin zur Auflösung des Bildes im Schwarz, das die Kinoleinwand überflutet, das überaus affektive Sound Design – all das machen KINATAY (KINATAY Trailer) zum wohl gewagtesten und in künstlerischer Hinsicht radikalsten filmischen Trip, der derzeit im Arthousekino zu haben ist."

09. Juli 2010 | KINATAY • Kritik • critic.de

Birte Lüdeking "kann dem Regisseur vorwerfen, dass er die diversen sozialen Missstände in seinem Heimatland wie schon in einigen seiner früheren Werke zu stark mit dem Holzhammer und im Rundumschlag kritisiert. Zugutehalten sollte man ihm aber, dass er es überhaupt tut, wofür der Film auf den Philippinen vermutlich nicht nur wegen seiner Gewaltszenen zunächst ein X-Rating kassiert hat, das inzwischen auf ein R-Rating reduziert wurde. Brillante Mendoza stellt die Tat der Polizisten nicht als Einzelfall dar, sondern als Symptom eines Systems, in dem man sich mit einem Polizistengehalt die Integrität wohl nur sehr schwer bewahren kann."

01. Juni 2010 | KINATAY • Kritik • Kinatay

Überblick zum Film auf moviepilot.de

18. Mai 2009 | KINATAY • Kritik • Merkur

Vom blutigen Sinn des Titels "Kinatay", "Schlachten", hat Josef Lederle zunächst wenig gespürt. Der Film "handelt vom Leben in Manila, vom Katholizismus der Gesellschaft, von der Korruption der Polizei, dem schmalen Grat zwischen Rechtschaffenheit und Prosperität, und von der Zwangsläufigkeit eines Nihilismus, der sich hinter Hierachien und Gefolgschaften tarnt. In den Wettbewerb von Cannes gehört ein solcher Film, weil er das Töten wie selten im Kino einerseits aufs (schwer erträgliche) Handwerk des Schlachten "reduziert", andererseits aber durch eine geniale Dramaturgie des Nichtwissens bzw. Nichtwissenwollens zur (kaum aushaltbaren) Höllenqual macht."

18. Mai 2009 | KINATAY • Kritik • arte.tv

Nana A.T. Rebhan sah den Film nicht gerne. "Die beiden letzten Drittel des Films erleidet man eher mit Peping. Genau das lässt dieses intelligente Werk - das auch eine hervorragendes Tondesign besitzt - physisch erfahrbar machen. Man kann sich der Gewaltspirale nicht entziehen. Der Zuschauer sitzt mit Peping im Bus, er überlegt mit ihm ob er fliehen soll (und vielleicht den Kinosaal auch früher verlassen soll) und er erleidet mit ihm den grausigen Mord an dem schönen Mädchen. Madonna wird nicht nur ermordet, ihr Körper wird in Einzelteile zerlegt und in der ganzen Stadt verstreut. Die Geschichte beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, die ein Polizeiakademiestudent Brillante Mendoza einmal erzählt hat."

17. Mai 2009 | KINATAY • Kritik • outnow.ch

KINATAY (KINATAY Trailer) "thematisiert den Verlust der Unschuld aufgrund von simpler Naivität. Zudem gibt er einen Einblick in die Art und Weise, wie kriminelle Banden auf den Philippinen offenbar operieren (gemäss dem Regisseur ist das Zerstückeln und Verteilen von Leichen dort im Milieu eine durchaus gängige Praxis). Die drastische Weise, wie dies der Film dem Zuschauer vor Augen führt, ist durchaus nachhaltig und bleibt im Gedächtnis haften. Doch ein filmischer Genuss ist dieser krude Mix aus Grossstadt-Langeweile, Blair-Witch-Flair und Slasher-Grusel wahrlich nicht."

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