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FISH TANK

FISH TANK

Regie Andrea Arnold
Kinostart 23.09.2010
Genre Drama

Kritiken • FISH TANK

08. September 2010 | FISH TANK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke hat mit FISH TANK (FISH TANK Trailer) ein meisterhaftes Sozialdrama gesehen, das den britischen Kitchen-Sink-Realismus auf eine neue Ebene hebt. "Als ein Film der geschärften Wahrnehmung, der den Impressionismus mit dem Realismus versöhnt, gehört FISH TANK (FISH TANK Trailer) aber ganz [der Hauptdarstellerin]. Ein intimer Moment wie der, wenn Connor, ein möglicher künftiger Stiefvater, die auf der Couch eingeschlafene Mia ins Bett trägt, wird zu einer kleinen Studie in der visuellen und akustischen Darstellung von Geborgenheit – und vor allem der Sehnsucht nach ihr."

21. September 2010 | FISH TANK • Kritik • schnitt.de

Eva Tüttelmann ist begeistert. "Die Kamera scheint innezuhalten, hastet sie doch nicht wie sonst Mia auf ihren Streifzügen ruckelnd hinterher, sondern verweilt in bewegungsarmen Halbnahen. Überhaupt gibt es keinen Moment, in dem Andrea Arnold Informationen zurückhält, die Spannung von FISH TANK (FISH TANK Trailer) ergibt sich nicht aus dem, was man nicht weiß, sondern aus dem ständigen Bewußtsein darüber, wo die Fäden zusammenlaufen werden. Die Ehrlichkeit des Films macht den Zuschauer zum heimlichen Verbündeten, der gern vergessen wird, wie geschickt ihn diese ungeschönte "Nicht-Manipulation" in seiner Rezeption beeinflußt."

21. September 2010 | FISH TANK • Kritik • negativ-film.de

FISH TANK (FISH TANK Trailer) ist für Simon Frauendorfer "eine überaus gelungene Milieu- und Charakterstudie, die sich aufgrund hervorragender Darsteller in sicherer Distanz vor gängigen Stereotypen bewegt. Sowohl die emotionalen Bedürfnisse einer Heranwachsenenden als auch die Gepflogenheiten einer benachteiligten Schicht werden zu einem stimmigen Ganzen zusammengeführt. Der beobachtende Blick Andrea Arnolds entwickelt sich niemals zu einer wertenden Haltung und präsentiert realitätsnahe Emotionen, so dass der Zuschauer ein spannendes und gleichzeitig berührendes Kinoerlebnis erwarten darf."

15. September 2010 | FISH TANK • Kritik • 451.ch

Walter Gasperi sah das "packende Psychogramm eines innerlich zerrissenen, nach Halt suchenden Teenagers. Ganz auf die Protagonistin fokussiert der Film, folgt ihr hautnah und macht in unruhigen Handkamerabewegungen, im Zurückweichen und Nachhetzen Mias Unsicherheit ebenso erfahrbar wie später mit Zeitlupe Momente der Ruhe. Kraftzentrum des dynamisch inszenierten und in der Tradition des britischen Sozialrealismus hervorragend ins Milieu eingebetteten Films ist dabei die von Katie Jarvis mit viel Körpereinsatz und nervöser Intensität gespielte Protagonistin. Nur im Finale büsst FISH TANK (FISH TANK Trailer) durch das Zurücktreten der genauen Beobachtung gegenüber sich überschlagenden dramatischen Wendungen Einiges an Authentizität und Glaubwürdigkeit ein."

15. September 2010 | FISH TANK • Kritik • schnitt.de

Eva Tüttelmann ist begeistert. "Überhaupt gibt es keinen Moment, in dem Andrea Arnold Informationen zurückhält, die Spannung von FISH TANK (FISH TANK Trailer) ergibt sich nicht aus dem, was man nicht weiß, sondern aus dem ständigen Bewußtsein darüber, wo die Fäden zusammenlaufen werden. Die Ehrlichkeit des Films macht den Zuschauer zum heimlichen Verbündeten, der gern vergessen wird, wie geschickt ihn diese ungeschönte "Nicht-Manipulation" in seiner Rezeption beeinflußt."

14. September 2010 | FISH TANK • Kritik • br-online.de

Ein Film, der in einen Strudel von Emotionen eintaucht, bilanziert Margret Köhler. "Britisches Proletarierelend ist hier kein Grund zur larmoyanten Sozialkritik und mitleidsvollem Blick auf bildungsferne Schichten als fremdes Universum, sondern Eintauchen in einen Strudel unkontrollierter Emotionen. In bester Ken-Loach- und Mike-Leigh-Tradition erzählt FISH TANK (FISH TANK Trailer) von den so genannten kleinen Leuten und ihren kleinen und großen Kämpfen um einen Zipfel Glück, vom alltäglichen und zähen Ringen um Selbstachtung und Selbstbehauptung. Am Ende lässt die Regisseurin einen Hauch von Hoffnung: auf ein Stück Identität, ein bisschen Leben und Lieben. Mehr als nur für einen Moment."

10. September 2010 FISH TANK • Kritik • doppelpunkt.de

Laut Martin Schwarz hat der Film zu Recht so viele Preise erhalten. Er entwickelt "trotz der zurückhaltenden Erzählweise eine enorme Intensität. Andrea Arnold orientiert sich an der Wirklichkeit, hält sich mit dramaturgischen Kniffen zurück und überlässt das Feld lieber den glänzenden Akteuren. Das Faszinierende: Der quasi-dokumentarische Ansatz hat echte Spannung zur Folge. Denn innerhalb eines so offenen Konzepts kann in Mias Welt alles passieren, zudem scheint dieser Teenager zu allem fähig."

02. September 2010 | FISH TANK • Kritik • programmkino.de

Marcus Wessel schaut auf die Hauptdarstellerin. "Die Newcomerin Katie Jarvis gibt hier ihr Filmdebüt. Von Andrea Arnold wurde sie durch Zufall auf der Straße entdeckt, als sie sich angeblich lautstark mit ihrem Freund stritt – für die Rolle in FISH TANK (FISH TANK Trailer) keine schlechte Vorbereitung. Katie Jarvis verkörpert Mia mit unbändiger Energie und Hingabe. Man hat sofort das Gefühl, dass sie weiß, was sie da spielt. Ihre Souveränität wird lediglich noch von ihrer Präsenz übertroffen. Gegen ihre Mia hat es selbst ein gestandener Schauspieler wie Michael Fassbender schwer. Schon allein um diese Rotzgöre in Aktion zu erleben, lohnt ein Besuch von FISH TANK (FISH TANK Trailer)."

03. Dezember 2009 | FISH TANK • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Susanne Ostwald sah eine engagierte Milieu- und Charakterstudie. "Ein Ausbruch aus dem titelgebenden FISH TANK (FISH TANK Trailer) ist also möglich – der Ausdruck kommt im Film nicht vor, ist aber wohl als Metapher für den Wohnblock zu verstehen, in dem man auf Gedeih und Verderb und engstem Raum mit anderen eingeschlossen ist. Man kann hinausschauen, aber nur durch einen Sprung ins Ungewisse hinausgelangen. Das Kinopublikum wiederum schaut wie in ein Aquarium hinein, in dem Gefangene ihrer sozialen Umstände um ein selbstbestimmtes Leben ringen und nicht wissen, was sie am Ende in Freiheit erwarten könnte."

02. Dezember 2009 | FISH TANK • Kritik • Weltwoche

Wolfram Knorr nennt FISH TANK (FISH TANK Trailer) Spülstein-Realismus. Der Film "ist ein fulminantes Opus, ganz in der Tradition der kitchen sink-Filme (Spülstein-Realismus), die in den Nachkriegsjahren die Kümmerlichkeit in den Industriezonen mit sozialkritischer Optik anprangerten. Andrea Arnold, Autorin und Regisseurin von FISH TANK (FISH TANK Trailer), greift weniger ideologisch zu dem alten Brit-Konzept als vielmehr emotional. Sie schildert, mit semidokumentarischem Blick, eine Tragödie der Verzweiflung."

17. Mai 2009 | FISH TANK • Kritik • outnow.ch

"FISH TANK (FISH TANK Trailer) ist ausserdem ein über die ganze (doch beträchtliche) Länge sehr spannender Film mit einem Soundtrack, dessen Songtitel die Story parallel mit erzählen. Dazu gehören Titel wie Baby Girl, California Dreamin', Life's A Bitch und Down 4 U. In welcher Reihenfolge, sei hier natürlich nicht verraten."

14. Mai 2009 | FISH TANK • Kritik • sennhauser.ch

Michael Sennhauser hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Die Stärke des Films ist die Konzentration auf die Perspektive des Teenagers, zu den Schwächen gehört aber leider auch, dass Arnold sich der Fussfallen ihrer Inszenierung bewusst ist und hin und wieder überkompensiert. ... Andrea Arnold bleibt ein Ausnahmetalent. Aber man wünschte ihr eine Produzentin, welche die Ambitionen bremst und ihre Geschichten reduziert. Peter Greenaways Produzent Kees Kasander und das Team von BBC-Films haben ihr vielleicht nach ihrem Cannes-Gewinn etwas zu viel Freiraum gelassen. Oder zu wenig Zeit für eine gründlichere Drehbuchentwicklung."

01. Mai 2009 | FISH TANK • Kritik • Fish Tank

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