| Regie | Tarek Ehlail |
| Kinostart | 09.04.2009 |
Katharina Zeckau ist enttäuscht. "Die Interviews werden in derartigen Minihäppchen serviert, dass kaum jemals Interessantes zu erfahren ist. Natürlich ist der schnelle, aggressive Schnitt Programm, und hin und wieder geriert er in Kombination mit der collagenhaften, "dreckigen" Ästhetik eine stimmige Übertragung der Musik- in die Bildsprache – doch bleibt diese rein äußerlich, inhaltlich vermittelt sich darüber wenig. Zumindest eine Erkenntnis lässt sich doch noch mitnehmen: Wo sich Faschos und Punks gegenseitig in nichts nachstehen, jedenfalls wenn man diesen Film zugrunde legt, ist das Frauenbild. Das definiert sich im einen wie im anderen Milieu über den rein sexistischen Blick."
Linksammlung zum Film.
Joachim Kurz macht es kurz: "CHAOSTAGE (
) ist kein guter Film – zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Und will es vermutlich auch nicht sein. Getreu der Punkdevise des Do it yourself, die den Dilettantismus zum Wirkprinzip erhob, sucht - und findet – der nobel besetzte Film den Trash und wird so seine Zielgruppe sicherlich erreichen. CHAOSTAGE (
), so Tarek Ehlail in einem Interview mit Jan Sedelies der Peiner Allgemeinen Zeitung, "sollte entweder mit einem Augenzwinkern oder mit drei Promille geschaut werden." Na denn Prost!"