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BIS SPÄTER, MAX!

BIS SPÄTER, MAX!

Regie Jan Schütte
Kinostart 09.04.2009

Kritiken • BIS SPÄTER, MAX!

09. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • Berliner Zeitung

Als Schlawiner ist Otto Tausig die Idealbesetzung, lobt Philipp Bühler. Der Regisseur ist "ein Außenseiter im Betrieb, hat sich von Singers Gedankenwelt anstecken lassen und reitet frei nach persönlichen Vorlieben sein literarisches Steckenpferd. Das Ergebnis ist ein wunderbar unspektakulärer, unzeitgemäßer Essay über das Alter und den Wunsch nach ein bisschen Liebe. Sein betagter Hauptdarsteller agiert darin, als wäre er im falschen Film. Man sagt auch Leben dazu."

09. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • Der Tagesspiegel

Peter von Becker denkt manchmal, "jetzt kommen gleich die Coen-Brothers um die Ecke oder ein spookiger John Malkovich. Aber es bleibt ein kleiner Film, ein sehr europäisch-amerikanisches Roadmovie ohne Wim Wenders-Prätention und dank Otto Tausigs komischer Melancholie und Jan Schüttes delikater, dezenter Erzählweise in Sachen Alterssex zugleich ein unterhaltsam nachdenklicher Gegenentwurf zu Andreas Dresens WOLKE 9 (WOLKE 9 Trailer).

09. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • Frankfurter Rundschau

Jörg Schindler stellt den Hauptdarsteller Otto Tausig näher vor.

09. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • perlentaucher.de

Der Tod ist laut Ekkehard Knörer "präsent auf seltsame Weise in diesem Film. Die Menschen sterben wie die Fliegen um Max/Simon/Harry herum. Den aber kümmert es kaum. Auch den Film kümmert es, denkt man, seltsam wenig. Er schiebt die Todesfälle ins hors cadre und macht immer nur weiter mit seiner mal leicht heranbrausend heiteren, mal leise melancholischen Streichermusik, mit seinen elegant ins Dunkle abblendenden Bildern, mit seinen Geschichten von alten Männern, denen Frauen in Betten begegnen, auf erfreuliche und unerfreuliche Weise."

09. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • Neues Deutschland

Diesen Film sollte man sehen allein schon wegen eines außergewöhnlichen Schauspielers, empfiehlt Gunnar Decker. "Es ist die souveräne Melancholie eines unverbesserlich optimistischen Menschen, die BIS SPÄTER, MAX! (BIS SPÄTER, MAX! Trailer) so sehenswert macht. Zunehmende Schwäche? Ist doch bloß eine Herausforderung an die Fantasie, verborgene Stärken an sich zu entdecken! "Wäre ich nur zehn Jahre jünger, ich würde ihnen ein unmoralisches Angebot machen." So kann man es auch sagen. Und wer es so zu sagen vermag, ist wohl ein glücklicher Mensch. Leben ist Frist, natürlich, aber dass das nicht unbedingt wie eine Drohung klingen muss, sondern mehr noch wie ein freundliches Angebot zur Intensivierung des gelebten Augenblicks, das zeigt dieser wunderbare Film."

07. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • film-dienst 07/2009

Alexandra Wach hat diese Nummernrevue emotionslos hingenommen. "Einziger Lichtblick ist Otto Tausig, der wunderbare Wiener Schauspieler ... In der Rolle des österreichischen Emigranten gelingen ihm anrührende Momente fern des Klischees. Sein Understatement, seine herzerwärmende Zerstreutheit und die Verwunderung über so viel erotisches Durcheinander helfen über manch einen Leerlauf des Drehbuchs hinweg. Otto Tausig gibt der Melancholie seiner mit jüdischem Humor gesegneten Figur ein Zentrum in einer allzu rauen, kalten Inszenierung, die den Zauber des Kosmos von Isaac B. Singer verfehlt."

02. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • br-online.de

Margret Koehler lobt besonders den Hauptdarsteller. Er "spielt das angejahrte Schlitzohr mit Freude an Flirt, Liebe und Sex überzeugend. Ihn reizte vor allem, wie in der Literatur Realität und Imagination Hand in Hand gehen. Trotz durchgehend trockenem Humor in dieser skurrilen Betrachtung von drei Männern und deren Beziehungen zum anderen Geschlecht und zum Schicksal holpert es zwischen den einzelnen Episoden etwas. Und so richtig weiß man nicht, was man mit dem netten Herrn mit Hut anfangen soll, der unbedingt dem Alter ein Schnippchen schlagen will und dabei über die Stränge schlägt."

02. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • programmkino.de

David Siems ist von dem Hauptdarsteller begeistert. "Inmitten brilliert der 86-jährige Österreicher Otto Tausig als Hauptdarsteller, der bei seiner dritten Zusammenarbeit mit Jan Schütte eine wahre Paraderolle übernimmt, in der sich auch der eingangs erwähnte Woody Allen ein wenig drin wiedererkennen dürfte. Auch wenn der Film die Vergänglichkeit der Liebe melancholisch beäugt – diesen Film trägt man nicht für immer, aber noch eine ganze Weile im Herzen."

02. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • programmkino.de

Zwei Elemente fallen Thomas Engel "besonders auf: Otto Tausig spielt diesen noch quicklebendigen Alten herrlich, mit ebenso viel Witz wie Melancholie. Und – zweitens – die literarische Vorlage stammt immerhin von einem Nobelpreisträger. Das bedeutet von vornherein, dass einige wunderbare Dialogstellen vorkommen."

01. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. April 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • kino-zeit.de

Peter Gutting ist begeistert. "Das ist nicht nur hohe Schauspielkunst. Das ist so auf den Punkt hin inszeniert, dass in der tragikomischen Nähe zu den Figuren das reale Leben aufscheint. Auf dass die Gefühle alter Menschen nun auch im Kino ihren Platz finden: Weniger dramatisch und weniger "jung" zwar als etwa in WOLKE 9 (WOLKE 9 Trailer) von Andreas Dresen. Dafür aber im unverwechselbaren Jan Schütte-Stil."

23. Februar 2009 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • critic.de

Birte Lüdeking ist etwas enttäuscht. "Trotz der wechselnden Schauplätze, die weitestgehend austauschbar und profillos erscheinen, wirkt Schüttes amouröse Literatenreise wie ein Roadmovie im Ruhestand. Es kommt nie wirklich in die Gänge, und wenn man zum ersten Mal den Eindruck gewinnt, es würde schließlich doch noch durchstarten, erreicht es plötzlich die Endstation."

18. Dezember 2008 | BIS SPÄTER, MAX! • Kritik • Der Standard

Für Dominik Kamalzadeh betont der Regisseur "das Fragmentarische dieser Geschichten, er inszeniert sie rau und widerborstig; es liegt nicht zuletzt an einer Reihe markanter Schauspielerinnen, dass sie am Ende existenzielle Glaubwürdigkeit behalten: Neben Rhea Perlman sind Elizabeth Pena, Barbara Hershey und Tovah Feldshuh der beste Beweis, das Max Kohn noch lebt."

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