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X-MEN ORIGINS: WOLVERINE

X-MEN ORIGINS: WOLVERINE

Regie Gavin Hood
Kinostart 29.04.2009
Genre Drama, Fantasyfilm

Kritiken • X-MEN ORIGINS: WOLVERINE

28. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Hier geht es nicht um die Geschichte, sondern um den Schauwert, weiß Nino Klingler. "Umso ernüchternder also wie konventionell X-MEN ORIGINS: WOLVERINE (X-MEN ORIGINS: WOLVERINE Trailer) hier geraten ist, teils sogar schon zu Grabe getragene Einstellungsmuster des Action-Kitschs hervorkramt. Gleich zwei Mal schafft es Gavin Hood, mit einer sich emporschraubenden Einstellung den am Boden vor einer Leiche knienden, verzweifelt brüllenden Hugh Jackman festzuhalten. Orchestraler Streichbombast inklusive. Auch die Großaufnahme seines grimmigen Gesichts vor dem Hintergrund einer bildschirmfüllenden Explosion kehrt wieder und erweckt Erinnerungen an den großen Schöpfer der Konventionen des 90er-Jahre-Action-Blockbusters."

30. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Berliner Zeitung

Bei Katja Lüthge haben sich die Fragen um das Mutanten-Universum gehäuft. "Die beherrschenden Action-Szenen schlingern nicht nachvollziehbar zwischen gelungener Ironie und pathetischer Ernsthaftigkeit, überdies sind nicht alle Effekte rundum gelungen. Andererseits wird den Charakteren in ihrer meist kurzen Lebensspanne nicht genug Entwicklungsmöglichkeit eingeräumt, um Empathie oder wirkliche Abscheu beim Zuschauer zu erzeugen. Zwar überbrückt das flotte Tempo von X-MEN ORIGINS: WOLVERINE (X-MEN ORIGINS: WOLVERINE Trailer) recht geschickt diese inhaltliche Leere, aber wir können Wolverine guten Gewissens versichern, dass sein finaler Gedächtnisverlust nicht allzu tragisch ist."

30. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Jörg Wunder sah einen spannenden Actionreißer mit psychologischer Grundierung. "Der südafrikanische Regisseur Gavin Hood zeichnet eine angemessen düstere Superhelden-Vita: Wolverine, dem der "sexiest Man alive" Hugh Jackman wie gewohnt enorme physische Präsenz verleiht, ist nicht nur der einsamste und existenziell verlorenste der Heldengewerkschaft. In seiner Skrupellosigkeit – Leichen pflastern seinen Weg – ist er das schiere Gegenbild moralisch integrer Maskenträger wie Spider-Man oder Batman, die ihren Gegenspielern höchstens ordentlich die Hucke vollhauen, um nur ja nicht zu werden wie sie."

30. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Für Jürg Zbinden repräsentieren die X-Men "den jungen Konsumentengeschmack, der sich aus blutsverwandten Populärgenres zusammensetzt: Science-Fiction-, Action- und Horrorfilm. Die Mutanten sind eigentlich klassische Kreaturen des Letzteren. Claude Rains wurde 1933 DER UNSICHTBARE MANN, Lon Chaney jr. verwandelte sich 1941 unter dem Einfluss des Vollmonds in DER WERWOLF. Die neuen Mutationen leben, assistiert von digitaler Technik, in einer Welt flirrender Spezialeffekte. Die Arbeit des Südafrikaners Gavin Hoods ist den beiden X-MEN-Filmen Bryan Singers ebenbürtig."

30. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler erinnert der Film an einen Wanderzirkus, in dem man das Meiste schon kennt. "Verlassen kann man sich leider auch darauf, dass Gavin Hood alle paar Minuten Feuer an die Lunte legt. Meist gibt das eine Action-Explosion, nur geht ihm beim anschließenden Aufsammeln die Hauptfigur verloren. Das ist schon deswegen schade, weil Wolverine ein tragischer Held ohne Gedächtnis ist, und sich nun herausstellt, dass es nichts Erinnerungswürdiges an ihm gibt."

29. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Die Tageszeitung

Einiges geht hier zu Bruch, schreibt Dietmar Kammerer. Da bleibt "wenig Zeit, über seine Herkunft und Vergangenheit nachzudenken, die jede denkbare Katastrophe der letzten zwei Jahrhunderte umfasst, vom Amerikanischen Bürgerkrieg bis zu den niedergebrannten Reisfeldern von Vietnam, montiert in schneller Schnittfolge als morbide Geschichtslektion in einhundert rasanten Sekunden. Dazu kommt: der Mord am eigenen Vater, der Bruder, der ihn töten will und eine Geliebte, die in seinen Armen verblutet. Das ist weitaus mehr an niederschmetternden Schicksalsschlägen, als einer alleine ertragen kann."

29. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Der Spiegel

Für Andreas Borcholte scheitert der Regisseur an den Gesetzen des Action-Genres. "Für die eigentlich haarsträubende Geschichte, die Drehbuchautor David Benioff auf Grundlage der Comic-Erzählung "Waffe X" geschrieben hat, wirken sowohl Film als auch Hauptdarsteller viel zu glatt. ... Oberflächlich ist X-MEN ORIGINS: WOLVERINE (X-MEN ORIGINS: WOLVERINE Trailer) natürlich ein solides Hollywood-Produkt voller Suspense und Schauwerten. Aber es gibt eben auch viele verpasste Chancen. Viel zu schematisch werden die Eskalations-Stufen gezündet."

28. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Junge Welt

Peer Schmitt findet den Film nur dröge. "Gerade die wild wuchernde "X-Men"-Comicserie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus mutmaßlichem Trash für Halbanalphabeten über die Jahrzehnte eine komplexe Superliteratur geworden ist. Comics haben in diesem Zug anscheinend auch ihren großen Bruder Film längst schon überholt. Das Comic "Wolverine" ist alles andere als dröge. Der Film X-MEN ORIGINS: WOLVERINE (X-MEN ORIGINS: WOLVERINE Trailer) ist es leider."

27. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Simone Andrea Mayer entdeckt viele emotionale Züge an Wolverine: Er weint, schreit, leidet, liebt und vereint das "Monster" mit seiner romantischen Seite. "Wie die Vorgängerstreifen ist auch der neue Teil mit Spezialeffekten aufgeladen. Hervorragend umgesetzt ist etwa eine Kampfszene auf der Kante eines Atom-Kühlturms. Mit den Augen Logans wankt und schwankt der Zuschauer Hunderte Meter über dem Boden - wer in der Realität nicht schwindelfrei ist, wird im Kinosessel keinen Spaß haben."

27. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • evolver.at

Als zähe Geisterfahrt bezeichnet Marcus Wessel den Film. "Liefert die Geschichte zu Beginn immerhin noch passable Action - vor allem die gemeinsamen Einsätze der Mutantentruppe verbreiten gute Laune -, büßt der Film spätestens mit Wolverines "Auferstehung" und seiner Flucht aus dem Geheimlabor geradezu dramatisch an Dynamik und Unterhaltungswert ein. Obwohl danach mit Gambit sogar ein neuer Charakter die Bühne betritt, der von den beiden Drehbuchautoren David Benioff und Skip Woods leider ziemlich verheizt wird, ist der Leerlauf kaum zu übersehen."

26. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • filmsprung.at

Jämmerlich ist diese Comic-Verfilmung: "Höchstens mittelmässig ist auch die Besetzung. Die meisten Schauspieler gefallen mir zwar für gewöhnlich, aber in diesem Film werden sie arg wirkungslos eingesetzt. Das lässt sich besonders schön an Ryan Reynolds illustrieren, der in Komödien sein Talent wunderbar zur Entfaltung bringt. Als Mutant wirkt er jedoch trotz oder vielleicht gerade wegen den antrainierten Muskeln irgendwie fehlplatziert. Am Schluss wird ihm auch noch der Mund zugenäht. Wäre ihm diese durchschlagende Waffe zur Verfügung gestanden, hätte er Logan vermutlich sogar besiegt..."

20. April 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • Der Tagesspiegel

Lars von Törne berichtet von der Premiere in Berlin mit Hugh Jackman.

01. März 2009 | X-MEN ORIGINS: WOLVERINE • Kritik • filmz.de

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