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2012

2012

Regie Roland Emmerich
Kinostart 12.11.2009

Kritiken • 2012

05. November 2009 | 2012 • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler fragt sich, wie es mit dem Blockbusterqualitäten von 2012 (2012 Trailer) steht. "Die Antwort fällt zwiespältig aus: So beeindruckend-größenwahnsinnig einige der Katastrophenaufnahmen sein mögen, so geht dem ganzen CGI-Brimborium doch eine haptische Qualität ab. Den Bildern der Flutwellen mangelt es an Textur, an Rauheit. Die (fiktive) Kamera mag noch so sehr wackeln, wenn Flugzeugträger Regierungssitze zermalmen: Irgendwie bleibt all das doch eher niedlich als furchteinflößend. Roland Emmerichs naives Menschenbild findet sein Gegenüber in einer kindlichen Freude am Kaputtmachen, und beides rauscht an der Leinwandoberfläche entlang, ohne merklich Spuren zu hinterlassen. Aber, und das muss gesagt sein: Seine Vision ist in ihrer klinischen Schlichtheit derart schlüssig, dass für Entertainment allemal gesorgt ist."

12. November 2009 | 2012 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Schadenfreude ist die schönste Freude, wenigstens im Katastrophenfilm, stellt Daniel Kothenschulte. "Wenn kümmert da, dass nicht alles, was diesmal für Heiterkeit sorgt, auch so gemeint sein dürfte. Wenn etwa ganze Kontinente nach der globalen Naturkatastrophe längst verschoben sind, Strom- und Handynetze aber bis zum Schluss tadellos funktionieren, entbehrt das nicht einer gewissen Komik: Selbst die letzten Überlebenden, die sich auf raumschiffartige Riesenboote flüchten, können den Untergang ihrer Welt noch über prächtige Satellitenbilder verfolgen. Darin steckt aber auch die Liebe des Tüftler-Regisseurs zur Technik."

12. November 2009 | 2012 • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Unterhaltsam geht hier die Welt zugrunde, schreibt Susanne Ostwald. "2012 (2012 Trailer) setzt sich somit an die Spitze einer Tradition, wobei er das Genre keineswegs neu erfindet. Es gibt wohl keins der gut eingeführten und immer wiederkehrenden Motive, das hier fehlte. Das Personal umfasst die üblichen Typen, die sich in gängigen Storymustern bewegen: das geschiedene Elternpaar, das in der Krise wieder zueinanderfindet; den Loser, der sich als Held beweisen wird; den Wissenschafter, dem kaum jemand Glauben schenkt; den irren Spinner, dessen Phantastereien sich als wahr herausstellen sollen; den weisen und edel handelnden Staatschef, der sich gegen ehrgeizige Untergebene durchsetzen muss, und schliesslich den Schurken mit Herz."

12. November 2009 | 2012 • Kritik • telepolis.de

Rüdiger Suchsland ist irgendwie sprachlos. "Tatsächlich lässt der Regisseur am Ende die Erde in einem Spektakel aus Spezialeffekten untergehen, Hiroshima ist nichts dagegen: Erdspalten öffnen sich, Flutwellen ergießen sich über Metropolen, lauter, größer, wahnsinniger als hier geht es nicht. Deswegen muss man noch nicht von Größenwahnsinn sprechen - man fragt sich aber, wie Roland Emmerich im nächsten Film noch einen draufsetzen will. Diese Bilder sind interessant. Zwar ist am Computer inzwischen alles möglich, aber mal zugucken, wenn die Welt untergeht, möchte man dann schon, zumal Roland Emmerich nicht Roland Emmerich wäre, gäbe es nicht auch das kleine Glück im großen Unglück, gäbe es nicht die diesmal chinesische Arche Noah in der Sintflut."

11. November 2009 | 2012 • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas sah mit 2012 (2012 Trailer) die Apokalypse als bildmächtigen Untergangsporno mit der schlichten Botschaft. Der Film "weitet die Grenzen des Genres jedoch ins Extrem. Denn diesmal sterben nicht nur ein paar tausend Amerikaner oder Ägypter, diesmal sterben Milliarden. Und mit ihnen die Institutionen, die Kulturen, die Glaubenssysteme. In Italien zerbirst der Petersdom, kurz vorher geht ein Riss durch Michelangelos "Erschaffung des Adam". Das ist die Kernszene des Films: Die Schöpfung wird rückgängig gemacht, das Kino ist eine gigantische Kulturrückbaumaßnahme und Roland Emmerich ihr oberster Stratege."

11. November 2009 | 2012 • Kritik • Die Tageszeitung

Der Mythos der Maya ist nur ein Vorwand, meint Cord Riechelmann. "Der Film wäre, wenn er so enden würde, ein ernst zu nehmender Kommentar zu aktuellen apokalyptischen Sintflutvisionen. Die zweite Chance, die ja zum Kern jeder apokalyptischen Geschichtsschreibung gehört, wäre abgeschnitten, und man könnte mit dem angenehmen Gedanken aus dem Kino gehen, dass hier einer die nihilistische Option der Menschenweltgeschichtsschreibung so ernst genommen hätte wie Walter Benjamin und Michel Foucault. Aber dem ist natürlich nicht so. Bei Roland Emmerich wird gerettet, was das Zeug hält: humanistisch und spirituell."

11. November 2009 | 2012 • Kritik • Der Tagesspiegel

Kurz vor dem Start von Roland Emmerichs 2012 (2012 Trailer) dementiert die US-Weltraumbehörde Nasa eine Kollision mit dem Planeten Nibiru.

11. November 2009 | 2012 • Kritik • Die Presse

Völlig frei von Ironie ist der Film, behauptet Markus Keuschnigg. Roland Emmerich "macht durchaus revolutionäres Kino: nicht nur tricktechnisch, sondern auch erzählökonomisch. Seine Figuren werden nicht mehr eingeführt: Sie sind einem sofort bekannt, weil sie Wiedergänger aus anderen Filmen sind, weil man sie schon Dutzende Male begleitet hat. Man kennt ihre Geschichten, ohne dass sie einem erzählt werden müssten. 2012 (2012 Trailer) kann es sich deshalb leisten, ihre Erlebnisse auf Entscheidungssituationen wie "Entweder ich rette das Kind oder mich selbst!" zusammenzustauchen."

09. November 2009 | 2012 • Kritik • Der Freitag

Jan Pfaff findet die Story simpel, aber es ging schon immer bei dem Regisseur um den Schauwert der Katastrophenbilder.

07. November 2009 | 2012 • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Christina Tilmann beginnt 2012 (2012 Trailer) "mit einem Riss und endet mit einem Weltbeben – und verfolgt dabei das Motto: Mit Höchstgeschwindigkeit starten und dann rasant beschleunigen. Das zeigt sich schon in der Wahl der Fortbewegungsmittel. ... Kompliment an die Tricktechnik: Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, mit Katastrophenszenarien zu Wasser, zu Luft und im Feuer, in denen die Spezialeffekte endlich mal nicht billig aussehen, sondern so teuer, wie sie bei einem Produktionsbudget von 260 Millionen Dollar wohl auch waren."

05. November 2009 | 2012 • Kritik • F.lM

Stefan Höltgen sah lustvolle Zerstörung. "Lässt man sich erst einmal auf diese Prämissen ein, kann man nicht nur ohne Befürchtungen in 2012 (2012 Trailer) gehen, sondern das ästhetische Ereignis eines Kinobesuchs ganz neu bewerten. Wie eingangs geschrieben sind gerade Filme, die mit dem Erhabenen operieren, für die Präsentation im Kino gefertigt. Dazu zählen Roland Emmerichs Katastrophenfilme allemal. Sie sind deshalb auch weniger Opern (die nach dem Wagner'schen Dictum des "Gesamtkunstwerks" eben ihren Primat nicht allein auf einen Aspekt – den des Optischen – setzen sollen), sondern vielmehr bewegte Gemälde."

01. Juni 2009 | 2012 • Kritik • filmz.de

Linksammlung zum Film.

01. Juni 2009 | 2012 • Kritik • 3Sat

Die Special Effects sind die Stars, wie Roland Emmerich in einem Interview erzählt.

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