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PELHAM 123

PELHAM 123

Regie Tony Scott
Kinostart 24.09.2009

Kritiken • PELHAM 123

12. Juli 2009 | PELHAM 123 • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lukas Foerster ist etwas enttäuscht. "Tony Scotts Formalismus ist prägnant wie eh und je, er äußert sich allerdings in diesem Fall weniger im stilistischen Exzess als in einem sonderbaren aber durchaus interessanten Mainstream-Minimalismus. ... der Hubschrauber, der in einer freeze-frame-Serie über die Wolkenkratzer gleitet, das Motorrad, das frontal auf den PKW knallt, der LKW, der frontal in den Polizeiwagen kracht. Einmal eine kurze Verbeugung in Richtung William Friedkin und die legendäre Verfolgungsjagd aus French Connection (1971), aber das ist nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Noch nicht einmal mehr dekonstruiert werden muss dieser urbane Raum vom Film; er ist es von Anfang an."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist trotz Lieblingsschauspieler enttäuscht. "Alles muss irgendwie supercool aussehen, und die Finanzwelt darf auch nicht fehlen. Denn es geht um größere Zusammenhänge, universale Korrumpierbarkeit auch was die Karrieren - oder vielmehr sozialen Abstiege - der Protagonisten anbelangt. Das Ergebnis ist weniger ein spannender als ein hysterischer Film voller systemischer Kritik und Hollywood-typischer Einsichten. Immerhin: Für einen Thriller, der mehr oder weniger in der U-Bahn spielt, gibt es hier verblüffend viele Verkehrsunfälle."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • Die Tageszeitung

Für Barbara Schweizerhof ist New York "der eigentliche Hauptdarsteller dieses Films, obwohl sich die Handlung praktisch nur in der Führerkabine eines U-Bahn-Waggons und im fensterlosen Büro des Zugmanagers abspielt. "Die Stadt" wird hier repräsentiert durch ein ungleiches Ensemble von Männercharakteren. Sie bilden als raffiniert gesponnenes Netz die aktuellen Hierarchie- und Wertestrukturen ab."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • Der Tagesspiegel

Routiniert ist der Thriller für Martin Schwickert. "Immer wieder verwendet Scott die Parallelmontage, in der die Manipulationsversuche der Gegner in Szene gesetzt werden. Das ist weitaus aufregender, als es auf dem Papier aussehen mag – und erinnert an Michael Manns nervenzerrenden HEAT mit Robert De Niro und Al Pacino. Tony Scotts routinierter Thriller mag nicht an dieses Werk heranreichen, hält aber seine Spannung bis zum Schluss – schnörkelloses, kompaktes und professionell inszeniertes Popcornkino."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler entdeckt die Moral von der Geschicht. "Niemand ist vor einem moralischen Fehltritt sicher, lautet die Botschaft dieses Films, aber am Ende trennt sich doch die Spreu vom Weizen. Schade, dass John Travoltas Schurkenmodus der schauspielerischen Präsenz von Denzel Washington dieses Mal so wenig entgegenzusetzen hat und dass Tony Scott wenig Interesse zeigt, daran etwas zu ändern. Man könnte sich die drei gut als infernalisches Trio vorstellen. Stattdessen rollen sie routiniert aufs Abstellgleis."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • Neue Züricher Zeitung

"Die Rolle von Walter Matthaus superb verschnupftem Bahnpolizeioffizier ist nun auf den seriösen Denzel Washington und den intensiven John Turturro aufgeteilt, während Robert Shaws Bösewicht zum Ex-Wall-Street-Termingeschäft-Gauner John Travolta mutiert hat. Das Drehbuch von Brian Helgeland ist sich nicht zu schade für Blödsinn wie die Ratte, die einem Scharfschützen im Hosenbein hochklettert ..."

24. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • filmsprung.ch

"Die Ausgangslage ist simpel, die Inszenierung packend. Wer schon den einen oder anderen Action-Film gesehen hat, wird die Handlung schnell durchschauen. Viel Substanz hat der Film nicht. Doch das ist nicht weiter störend. Tony Scott verpackt das Katz-und-Maus-Spiel in angenehm knisternde Bilder."

02. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • br-online.de

Gebhard Hölzl findet die beiden Hauptdarsteller arg unterfordert. "Zwei Drittel des Films lang wird palavert. Zwei Profis messen sich im Geistreichsein. Der eine hat in besseren Tagen ass-models zum Weekend nach Island eingeladen, der andere (vielleicht) von einer japanischen Transportfirma Schmiergelder angenommen. Zwei Opfer der Weltwirtschaftskrise, die zufällig auf verschiedenen Seiten des Gesetzes stehen. Wenig prickelnd, da mag Tobias Schliesslers nervöse Kamera Washington noch so heftig umkreisen bzw. John Travolta aus bedrohlicher Untersicht aufnehmen."

02. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • epd-film 09/2009

Birgit Glombitza nimmt den Kinostart zum Anlaß, um den widersprüchlichen Schauspieler John Travolta zu porträtieren.

01. September 2009 | PELHAM 123 • Kritik • filmz.de

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