| Regie | Steve Carr |
| Kinostart | 26.03.2009 |
Der Film ist nie mehr als die Summe seiner Teile, meint Philipp Bühler: "Eine Komödie von der Stange, die sich zunächst in leidlich witzigem Slapstick ergeht, um anschließend mit STIRB LANGSAM (1988) ein berühmtes Vorbild zu parodieren. Bruce Willis wand sich durch Luftschächte, Kevin James bleibt darin stecken. Aber der knuddelige Kurierfahrer aus "King of Queens" hat sein Rollenbild mittlerweile so perfektioniert, dass es eben doch über sich hinausweist. Schnell sieht man in Paul den dicken weißen Durchschnittsamerikaner. Doch das Bild wankt. Tatsächlich hat Paul in der Mitte der Gesellschaft nichts mehr zu suchen. Durchschnitt sind alle anderen."
Lukas Foerster findet den Film nicht gelungen: "Paul Blarts Losertum ist, abgesehen von einer masochistischen Schlagseite, der der Film viel zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten bietet, eines ohne Abgründe und Widerhaken. Es beginnt und endet im Körperlichen. Dazwischen leidet der Film nicht zuletzt unter seiner unbedingten Familientauglichkeit, die insbesondere dem Sprachwitz enge Grenzen setzt. Andererseits sorgt womöglich gerade diese Orientierung am breiten Publikum dafür, dass DER KAUFHAUS-COP (2009) (
) aus dem Nachnamen seiner Hauptfigur so wenig Kapital schlägt. Und das ist vielleicht doch wieder eine gute Sache."
Katharina Stumm wurde von den lahmen Gags wenig unterhalten: "Leider aber wiederholen sich Szenen übers Essen als Liebesersatz und die körperlichen Limitationen Blarts einfach zu oft. Und auch der Slapstick verliert schnell seinen Reiz, besteht dieser hier doch überwiegend darin, ihn umfallen oder gegen räumliche Widerstände laufen zu sehen. Ein paar durchaus witzigen Momenten zum Trotz weiß DER KAUFHAUS-COP (2009) (
) im Ganzen nur bedingt zu beglücken."
Linksammlung zum Film.
Gregor Wossilus gefallen die vergeblichen Mühen des Möchtegernhelden: "Es sind diese Szenen, die als "Stirb Langsam"-Parodie das teils wirklich blöde Treiben auf der Leinwand derart vorantreiben, dass der Film trotz aller dramaturgischen Mängel richtig Spaß macht. Wer sich darauf einlässt und seine Erwartungen an die Handlung zurückschraubt, der wird bei DER KAUFHAUS-COP (2009) (
) viel zu Lachen haben."
Tendenziell positiv fällt das Urteil von Jens Hinrichsen aus. Er meint, die Geschichte sei “flüssig und umstandslos erzählt, eine Art kinematischer Knabberspaß, der in keiner Minute mit Über-Ehrgeiz über die Glaswände der Popcorn-Maschine hinausdrängt. ... DER KAUFHAUS-COP (2009) (
) bleibt brave Familienunterhaltung, und auf dieser Schiene hat man schon Schlimmeres gesehen.”