| Regie | Mark Neveldine |
| Brian Taylor | |
| Kinostart | 16.04.2009 |
Lachen konnte Sascha Keilholz nicht, aber sah auch "weit und breit keine Spannung oder Begeisterung in den Sitzreihen. Selbst die Freunde des Groben und Direkten, des Lauten und Vulgären, leiden an der Redundanz und Einfallslosigkeit des Dargebotenen. Immer wieder muss Chelios sein Elektroherz – das natürliche ist ihm gestohlen worden – schocken, immer wieder gerät er in lieblos gestaltete und aneinander gereihte Schießereien, Prügeleien und Verfolgungsjagden. Selbst das Zielpublikum ist sichtbar enttäuscht. Den Outtake im Nachspann, Highlight alter Burt Reynolds-Filme, sehen nur noch die wenigsten."
Laut Thomas Klein versuchen die Filmemacher, sich stärker an ihre Zielgruppe zwischen Schulhof und Stammtisch anzubiedern. "Tempo und Gewalttätigkeit des ersten "Crank" konnten die Filmemacher nicht nennenswert steigern. Also machen sie den Tonfall härter und die Details unappetitlicher ... CRANK 2: HIGH VOLTAGE (
) kokettiert mit seinem Zynismus und zeigt kurz einen blutjungen Chelios in der TV-Talkshow, begleitet von der überforderten Mutter. Dem Teenager kann man da nicht zureden, der Schritt zum Pistolero scheint klar."
Wie Michael Kohler feststellt, haben es die Regisseure "tatsächlich geschafft, das Tempo noch einmal anzuziehen. Die Geschichte gibt das nicht unbedingt her, weshalb sich jetzt einfach noch mehr Handkameraleute ins Getümmel stürzen und dabei Kopf und Kragen riskieren. Chelios jagt prügelnd, schreiend und schießend durch einen Hindernisparcours aus schweren Jungs und leichten Mädchen, wobei dem Schnittmeister die härteste Prüfung vorbehalten blieb: Insgesamt 285 Stunden Bildmaterial kamen während der Dreharbeiten zusammen, und das bei einem Film, dessen Handlung sich kaum von einem Slapstick-One-Reeler unterscheidet."
Linksammlung zum Film.