Inhalt • DESPEREAUX - DER KLEINE MÄUSEHELD
Das ehemals strahlende Königreich Dor ist nur noch ein Schatten seiner selbst, eine Welt der gebrochenen Herzen. Die Sonne untergegangen, das Lachen vergangen und alle Hoffnung vergebens - bis zur Geburt des kleinen Mäuserichs Desperaux Tiling, der nicht bereit ist, ein Leben in Angst und Schwäche zu leben. Er mag Papier nicht zum Knabbern, sondern die Worte darauf, er lauscht der Musik am Hof und er liebt die Menschenprinzessin Erbse.
Crew • DESPEREAUX - DER KLEINE MÄUSEHELD
Regie: Sam Fell, Robert Stevenhagen
Verleih/Copyright: Universal Pictures
Kritik • DESPEREAUX - DER KLEINE MÄUSEHELD • 19. März 2009 • Frankfurter Rundschau
Der Zuschauer erlebt eine denkbar komplexe Erzählung, schreibt Daniel Kothenschulte. "Der Zuschauer darf sich auf eine höchst irritierende Seherfahrung freuen, die mit unendlicher Liebe zum Detail in zauberhaften Bildern drei denkbar lieblose Welten zeichnet. Jede einzelne ist ein Zerrbild unserer Kulturgeschichte, man könnte Stunden darüber debattieren. Leider nicht mit den Sechsjährigen, für die dieses wunderbare Schreckensszenario fatalerweise freigegeben ist. Zehn bis zwölf sollte man schon sein, um 90 Minuten in dieser verstörenden Kunstwelt zu verbringen, aber es lohnt sich, allein schon, um danach aus dem Dunkeln des Kinosaal hinaus zu treten."