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MUZIKA

MUZIKA

Regie Juraj Nvota
Kinostart 12.03.2009

Kritiken • MUZIKA

12. März 2009 | MUZIKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Seltsam findet Kerstin Decker den Film. "wahrscheinlich erzählt dieser seltsame Film die Geschichte einer ganzen Generation Ost, die hinter dem Eisernen Vorhang geboren wurde. Vielleicht hat keine besser gewusst, was Sehnsucht ist. Anfangs scheint MUZIKA keinen Rhythmus zu finden, jeder Ton wirkt falsch. Aber dann ist plötzlich alles so richtig, wenn Martin Saxofon spielt."

07. März 2009 | MUZIKA • Kritik • critic.de

Thorsten Funke sah eine tragikomische Nostalgie, in der viele Zuschauer ihre eigene Vergangenheit wiedererkennen können. "Die Musik besteht aus gefälligen und häufig auch originellen, im Westen jedenfalls völlig unbekannten Schlagern, Volksweisen und Jazz-Stücken. Sie gehört zu den Stärken des Films. Eine andere Stärke ist Dorota Nvotová, die in der Rolle der nonkonformistischen Anca viel Frische in die Geschichte bringt. Ihr Spontan-Striptease auf einem Hausdach ist ein wirklich gelungenes Kabinettstückchen."

05. März 2009 | MUZIKA • Kritik • film-dienst 06/2009

Katharina Zeckau lobt einige schöne Szenen anarchisch-schrägen Humors. "Doch es bleibt bei solchen gelegentlichen Glanzlichtern, die sich nicht zu einem schlüssigen Ganzen verbinden, da es dem Film an einem stringenten Erzählkonzept mangelt, an einem übergreifenden Spannungsbogen und klar konturierten Figuren – und damit an nichts weniger als einer Mitte, einem Kern. Ein Defizit, das letztlich auch der hörenswerte Jazz-Soundtrack nicht kompensieren kann."

02. März 2009 | MUZIKA • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann nennt den Film eine melancholische Parabel. "Unbestritten ist jedoch: die Aufbruchstimmung unter jungen Menschen im Nachklapp des Prager Frühlings ist noch zu spüren. Martin (Lubos Kostelny) steht dabei für jenen Typ Mensch, der zwar von der Freiheit und Unabhängigkeit träumt, sich in letzter Konsequenz aber nicht zum zielerreichenden Schritt durchringen kann."

02. März 2009 | MUZIKA • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel ist nicht ganz begeistert. "Das Ganze ist eine halbwegs originelle Tragikomödie, in der ein Individuum inmitten eines unbrauchbaren Gesellschaftssystems seinen Traum vom Leben verwirklichen will, auch wenn das nur halb gelingt. Gefällige bis gute Musik gibt es obendrein."

01. Februar 2009 | MUZIKA • Kritik • filmz.de

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