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ILLUMINATI

ILLUMINATI

Regie Ron Howard
Kinostart 13.05.2009

Kritiken • ILLUMINATI

07. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Es geht hier um ganz große Themen, stellt Nino Klingler fest. "ILLUMINATI (ILLUMINATI Trailer) ist kurzweilige Unterhaltung, oberflächlich und anmaßend. Die zahlreichen Ungereimtheiten in Plot und Figurenentwicklung tun ihr Übriges. So tut man vielleicht gut daran, sich schlicht dem Größenwahn des Filmes zu ergeben, Langdon und Vetra als die Charakterhüllen zu akzeptieren, die sie sind und den beiden auf vergessenen Geheimpfaden durch Hollywoods Rom zu folgen. Und auch wenn die Jagd nach dem mysteriösen Geheimbund stilistisch und narrativ solches Vertrauen nicht immer würdigt, wenn sie sich manchmal zu sehr in Genrekonventionen des Serienkiller- und des Abenteuerfilms verliert, so inspiriert der Film dennoch in manchem Moment durch seine rohe Imagination."

14. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Die Tageszeitung

Spaß macht die Verfilmung dem, der die Pracht des Vatikans liebt, meint Dirk Knipphals. "Solange die Handlung mit Blaulicht vom Pantheon zum Petersdom hetzt und dann weiter zu Piazza Navona und Engelsburg, ist alles gut. Wenigstens was los! Absehbar bleibt alles leider dennoch. Schon die Schauplätze hätte man ja auch vorher aus einem beliebigen Touristenführer bestimmen können, ohne sich wie Tom Hanks als Professor Langdon den nächsten Ort immer umständlich aus Religions- und Kunstgeschichte zurechtkombinieren zu müssen. Nur für das Kolosseum scheint das Team keine Drehgenehmigung bekommen zu haben."

14. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • telepolis

Das Gebräu schmeckt süßlich, aber verursacht Kopfschmerzen bei Rüdiger Suchsland. Die Bildsprache hat "ein Niveau das von jeder Oberammergauer Passionsinszenierung an Doppelbödigkeit und Subtilität übertroffen wird. Ruß, Asche, Scheiterhaufen, ein paar Folter- und Gemetzelszenen, wie die Katholiken halt so sind, Blitz und Donner am Ende, dazwischen etwas religiöser Hokuspokus, Hosianna, Jehova und Ave Maria. Das alles hat das Kino von Carl Theodor Dreyer bis Mario Bava schon so viel besser gekonnt. Dieser Film ist ein wahrhaft teuflischer Plan. Ein Angriff Satans auf unsere Geschmacksnerven. Denn der Teufel sitzt schon längst in Hollywood. Vielleicht ist er evangelisch? Der Rest ist Schweigen."

14. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • epd-film 05/2009

Rudolf Worschech stellt fest: "Das Obskure und Diffuse macht sich der Film auch zum Stilprinzip und lässt die beiden Wissenschaftler ihre Sightseeing-Tour durch das katholische Rom mit Vatikan, Pantheon und Engelsburg als eine Welt aus Dämmerlicht und geheimen Gängen und Orten erleben. Nebenbei wird noch ein unbekanntes Werk von Galileo Galilei gefunden und dieser selbst als Illuminat enthüllt. Witz und Ironie ist dem Film leider fremd. Mit Ausnahme einer Szene: da müssen die zum Konklave schreitenden Kardinäle ihre Handys abgeben wie die Journalisten vor Pressevorführungen."

12. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer sah eine Schnitzeljagd mit Pyro- und Bildungseffekten. Hier handelt es sich "um zweieinhalb Stunden heiteren Stuss, der am meisten Spaß macht, wenn man gar nicht erst zu verstehen versucht, was die gehetzten Typen auf der Leinwand da beim Hin- und Herrennen, aber auch Hin- und Herfahren, Hin- und Herfliegen und Hin- und Herhüpfen gerade von Konklave, Bernini, Illuminati, Galileo - und wie diese ganzen anderen komischen lateinischen Fachausdrücke noch so heißen - erzählen."

12. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Christiane Peitz entschärft der Regisseur die Vorlage. "Seltsam, von Ron Howard ist man Virtuoseres gewöhnt. Wenigstens die Kamera bewegt sich rasanter durch das Alte Europa als bei "Sakrileg". Die Einheit von Ort und Zeit (ein einziger Abend in Rom) intensiviert die Spannung, trotz tempodrosselnder Lektionen über die Illuminaten, die Kriminalgeschichte des Christentums, den Urknall, die Teilchenbeschleunigung und die Vereinbarkeit von biblischer Schöpfung und Evolution. Dennoch ermüdet die mechanisierte Dramaturgie auf Dauer."

12. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh ist enttäuscht. "Leider ist Ron Howards Regie insgesamt zu ernsthaft, zu verkrampft ob der hohen "production values" , denn ILLUMINATI (ILLUMINATI Trailer) bietet Szenen, die in ihrer grellen Symbolik durchaus Unterhaltungswert besitzen. Der glaubenskritische Aufklärer Langdon muss beispielsweise selbst die ein oder andere Feuertaufe bestehen, als er auf etwas göttliche Fingerkraft angewiesen ist. Oder: ein päpstlicher Camerlengo (Ewan McGregor), der selbst zum Himmelflug antritt. Ob solcher Momente versteht man den Argwohn der Kirche gar nicht mehr."

12. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Der Spiegel

Für Christian Buß ist der Film frommer, als es die Bestsellervorlage verdient hätte. "Ron Howard degradiert das Bild der im Teilchenbeschleuniger erzeugten Bombe jedoch zum Erzählgimmick im 007-Stil. So verliert der Religionsschocker jede Sprengkraft; bei aller genrebedingten Zerstörungswut haftet dem von ihm entfachten Feuerwerk am Ende sogar etwas Frömmelndes an. Für den Vatikan geht von ILLUMINATI (ILLUMINATI Trailer) keine Gefahr aus. Im Gegenteil, zum Abschluss tritt der Kirchenstaat im Film derart gefestigt aus der Krise hervor, dass seine Vertreter eigentlich sagen müssten: Gesegnet sei dieser Blockbuster!"

09. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Etwas mehr Metaphysik hinter der krachenden Action-Materie hätte Ron Howards Film in jedem Falle nicht schaden können, konstatiert Alexandra Stäheli. "Der gesamte wissenschaftsgeschichtliche Hintergrund der Handlung, den Dan Brown auf seinen 700 Seiten lustvoll (und zuweilen etwas umständlich) ausleuchtet, schnurrt in Ron Howards Film auf ein paar Belehrungen und comichafte Gadgets zusammen. Dafür darf sich Prof. Langdon diesmal ein wenig sarkastischer geben, wie auch sonst der ganze Film mit ein paar kleinen Splatter-Einlagen buchstäblich etwas spritziger als die letzte Symbol-Jagd daherkommt, wobei die Dramaturgie ihren weiten Spannungsbogen bemerkenswert gut zu halten vermag."

07. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • filmsprung.ch

"Ron Howard stellt erneut seine Fähigkeiten als Regisseur von tadellosen Unterhaltungsfilmen unter Beweis. ILLUMINATI (ILLUMINATI Trailer) ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und schwungvoll inszeniert. Das Drehbuch ist gleichsam elegant und zweckdienlich. ... Vermisst habe ich allerdings die opulenten Visusalisierungen der historischen Ereignisse, die in THE DA VINCI CODE einfallsreich eingestreut wurden. Ob wohl die Gage von Tom Hanks das Budget für diese Spezialeffekte aufgefressen hat?"

06. Mai 2009 | ILLUMINATI • Kritik • br-online.de

Durchaus spannend findet Heidi Reutter die dechiffrierende Schnitzeljagd. "In den Hauptrollen glänzen diesmal Armin Mueller-Stahl, der herrlich vielschichtig den Kardinal Strauss gibt. Außerdem der Brite Ewan McGregor als Camerlengo, eine Schlüsselfigur in jeder Hinsicht, zumal er als Kardinal für die Nachfolge des Papstes verantwortlich ist. Und welche Rolle spielt eigentlich der Chef der Schweizergarde (Stellan Skarsgard)? Ron Howard legt viele falsche Fährten; wer der Strippenzieher sein könnte muss erst noch im Dunkeln bleiben... Und so ist ILLUMINATI (ILLUMINATI Trailer) ein unterhaltsam geratenes filmisches Spektakel, das actionreich, etwas kitschig und wortgewaltig daherkommt, aber glücklicherweise nicht allzu ernst genommen werden muss."

01. Februar 2009 | ILLUMINATI • Kritik • filmz.de

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