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TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG

TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG

Regie McG
Kinostart 04.06.2009

Kritiken • TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Lukas Forster verspürte wenig Gemütaufruhr bei dem Film. "Was bleibt, sind harte, manchmal buchstäblich stahlharte Männer umgeben von Öl, Schlamm und rostigem Stahl: Wer sich mit damit abzufinden vermag, dass McG seinen Terminatorfilm auf die klassischen Formen der trashigen Endzeitstreifen der siebziger und achtziger Jahre reduziert, der wird in diesem Film seinen Spaß haben. Die Kamera liebt diese Männer und sie verweilt immer wieder deutlich länger als für den Erzählfluss notwendig auf ihren Gesichtern und Körpern. In einer frühen Szene gleitet sie ganz langsam, Stück für Stück, an Sam Worthingtons Körper empor. Zwar hat diese Einstellung, soviel kann hier verraten werden, durchaus eine narrative Funktion, aber ihr eigentlicher Zweck liegt zweifellos in der Kondensation von Männlichkeit, die sie einfängt."

05. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Die Zeit

Laut Jens Jessen fehlt dem Film die Ironie und die philosophische Konstruktion der Vorgänger-Filme. Was bleibt, ist Schrott und Feuerwerk. "Eisen kracht nur mehr auf Eisen, die Roboter, mögen es nun gute oder böse sein, machen ihren Kampf unter sich aus, die Menschen sind zur entbehrlichen Staffage geworden. Vielleicht gibt es Fans der komplizierten Science-Fiction-Erzählung, die vor allem an den Belastungsproben der Technik interessiert sind; sie werden mit reichlich splitternder Feinmechanik belohnt."

05. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • telepolis.de

Die Maschine ist hier das Menschlichste, meint Rüdiger Suchsland. Der Film ist "zwar nicht übermäßig originell, aber durchaus dynamisch und abwechslungsreich inszeniert. Die Zukunftswelt, die der Film zeigt, ist dabei nicht gleißend technoid und futuristisch, sondern schmutzig und dreckig, der Heavy Metal des alten fordistischen Industriezeitalters, bevölkert von unrasierten Menschen mit Öl unter den Fingernägeln. Eine Welt, die an die Filme BLADE RUNNER und vor allem MAD MAX erinnert. Darin zumindest unternimmt also auch "T4" eine Zeitreise: Zurück in die Achtziger Jahre. So ist dies ein dystopischer Science-Fiction, der vor allem im Design mehr einem Kriegsfilm ähnelt."

04. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte musste "nicht auf das Filmende warten, das schamlos weitere Fortsetzungen ankündigt, um sich gründlich zu ärgern über den Etikettenschwindel. Dabei ist ja niemand wirklich unersetzlich, nicht einmal Arnold Schwarzenegger als Terminator. Irgendein menschliches Element hätte schon gereicht, und wir wären zufrieden gewesen. Doch wie es scheint, werden nicht erst im Jahre 2019, der Spielzeit dieses Films, die Roboter die Menschheit beherrschen. Mit dem Drehbuchschreiben haben sie schon jetzt angefangen. Oder was sie dafür halten."

04. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Als humorlose Gewaltorgie bezeichnet Jürg Zbinden den 4. Teil der TERMINATOR-Reihe. "Charme, auch nur das kleinste bisschen, sucht man im Kriegsspektakel vergebens. Der Regisseur Joseph McGinty Nichol ergeht sich vielmehr in einer Pornografisierung der Gewalt. Hunderte von Explosionen zerreissen den Film, endlos die Munition. Doch für die ohrenbetäubende Knallerei ist sinnlos Pulver verschossen worden. Und die hineinmontierte Nacktsequenz mit einem digital verjüngten Arnold Schwarzenegger ruft kein Schmunzeln hervor, sondern wirkt genauso seelenlos wie der Rest des Maschinenwerks."

04. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Der Standard

Der Reiz der Fortsetzung geht laut Dominik Kamalzadeh im Kriegsgetümmel verloren. "Zugleich macht er aber auch das Grundproblem dieses vierten Teils anschaulich, der für sich selbst zu wenig Rechtfertigungen findet. Die Action-Setpieces sind zwar effizient gestaltet, und sie mögen die zunehmend monotone Welt grimmiger Männer, die sich Befehle zubellen, mit ein paar visuellen Sensationen durchkreuzen. Der eigentliche Reiz der Terminator-Serie bestand jedoch darin, dass der Cyborg stets zu uns in die Gegenwart kam; dass er mit einem seltsamen Akzent zu uns sprach, und dass es mit ihm eine besonders harte Nuss zu knacken galt. Aber all das Grau dieser trostlosen Zukunft? Geschenkt."

04. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Jungle World

Es geht um Stahl und Viecher, stellt Jürgen Kiontke fest. "Was hier fehlt, ist schlicht und einfach der Überbau. Stattdessen ist der Film ein Patchwork hergebrachter Sehgewohnheiten: Die Mensch-Maschine-Synthese wird im Schlamm zum Leben erweckt, das erinnert an die Geburt des Leit-Orks in HERR DER RINGE. 20 Meter hohe Roboter mit Schulterkanonen: kennt man von TRANSFORMERS (TRANSFORMERS Trailer). Diese Stahlungeheuer werden mittels Störsignalen überwunden: der Trick aus INDEPENDENCE DAY. Die Maschinen haben sich ihre eigene Zentrale gebaut: MATRIX REVOLUTIONS."

03. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Wirr gehäkelt und schwer nachvollziehbar findet Jens Balzer den Action-Schund. "Der Einzige, der hier wirklich erlöst werden müsste, ist der Kinozuschauer, und zwar nicht nur von den ewig gleichen Roboterballereien und Verfolgungsjagden im Post-Doomsday-Dauernieselwetter aus der BLADE RUNNER - und FINAL FANTASY-Schule. Schlimmer noch als das tumbe Herumgeholze sind die Versuche der rundum überforderten Drehbuchautoren um den DREI ENGEL FÜR CHARLIE-Regisseur McG, zwischen zwei Gefechten dem ganzen Quark auch noch ein glasiertes Mitdenk-Kirschchen aufzusetzen in Gestalt eines über seine Herkunft im Unklaren gelassenen Cyborgs."

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Bei Christina Tillmann weckt der Film einige "Assoziationen: Die gefangenen Menschen, die im Harvester wie im Viehwagon transportiert werden und ahnunglos zur Schlachtbank der Endverwertung geführt werden – Holocaust-Bilder, die hier evoziert werden, und die den Diskussionen über den notwendigen Widerstand, die im Wagon geführt werden, einen perfiden Unterton verleihen. Es gibt keinen Widerstand gegen die Übermacht – bis auf John Connors Versprechen: "I'll be back"."

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • frombeyond.de

Wie der Autor findet, ist der Stoff nun endgültig freigegeben für die totale Verwurstung durch Studio und Produzenten. "Folgerichtig erschließt dieser neue TERMINATOR keinerlei neuen Raum, bedeutet keinen Neuanfang der Serie und ist überhaupt in jeder Beziehung nicht neu. Er spinnt auch James Camerons Geschichte nicht weiter, sondern spinnt ganz generell ein wenig. McG bebildert jene postnukleare Zukunft, von der Kyle Reese alias Michael Biehn schon im 1984er-Original mit großem Schrecken berichtet – und die uns James Cameron in einigen Zeitsprüngen auch zu vermitteln versuchte."

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Der Spiegel

Abgefrackt wird das Franchise, meint David Kleingers: Er sah eine stumpfe, kraftlose Materialschlacht. "Die Kulisse bietet keinerlei Reiz mehr, ist es doch ein beliebiges post-apokalyptisches Ödland, durch das ebenso gut MAD MAX streifen könnte. Als kraftloses Landsermärchen hangelt sich dieser "Terminator" so von einem Set zum nächsten, lässt mal laufende, mal fliegende, fahrende oder schwimmende Roboter auf die Helden los und findet keinen einzigen interessanten Zwischenton im ermüdenden Krawall. ... Die unerbittliche Zielstrebigkeit des Terminators, die den Filmen immer Tempo und Rhythmus diktierte, fehlt nun völlig. So zerfasert die Geschichte mit ihren behäbigen Parallelhandlungen, und potente Figuren werden zu Stereotypen degradiert."

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • Die Tageszeitung

Der Film ist gespickt mit liebevollen Reminiszenzen an seine Vorgänger, lobt Bettina Allamoda. "McGs wahre Leidenschaft jedoch gilt dem heavy mecha: der schweren Technologie von Schusswaffen, Fahrzeugen, Flugzeugen und Robotern. Das futuristische Kriegsgerät von Skynet war zwar in jedem Film präsent, aber stets gut kontrastiert durch einen echten Fuhrpark, durch Laster oder Bagger der jeweiligen Gegenwart. Im Vergleich zur neuen Version des "Terminators" wirkt diese Ausstattung putzig."

02. Juni 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • film-dienst 12/2009

Der Film rast laut Kathrin Häger "gegenüber den Vorgängerfilmen zwar auf der Zeitlinie nach vorn, geht ästhetisch jedoch einen Schritt zurück. Mattschwarz und verrostet knarzen die Stahlplatten aneinander, Menschen hasten durch triefende Fabrikanlagen, werden von Hydrobots gejagt, die ebenso wie gesamte Szenen aus Ridley Scotts und James Camerons ALIEN-Filmen entsprungen scheinen – weit entfernt vom glatten High-Tech der STAR WARS-Prequels eines George Lucas, aber ähnlich überflüssig auf der Erfolgswelle einer Trilogie reitend, der sie erzählerisch nichts hinzuzufügen haben. Letztlich wirken diese Filme wie ihre eigene Programmierung zum Sci-Fi-Franchise. Das ist die wahre Untergrabung der ehemals finster und beunruhigend auf die Leinwand gemalten Dystopien."

26. Mai 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • filmstarts.de

Für Jan Hamm scheitert der Regisseur. "Seine inszenatorische Schwäche offenbart sich im bestenfalls skizzenhaften Versuch einer involvierenden Handlung. Die für die Teilhabe am großen Krachen so unerlässliche Figurenzeichnung bleibt in TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG (TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG Trailer) völlig auf der Strecke und die Dialoge arten in den schlimmsten Momenten in unfreiwillige Komik aus. ... Übrig bleibt ein kühl (ver)kalkulierter Blockbuster ohne Charisma – und einer der witzigsten und unfreiwilligsten Promo-Clips der vergangenen Jahre."

22. Mai 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • filmsprung.de

Von der Machart her kann Thomas Hunziker nicht viel aussetzen. "Einige digitale Effekte, insbesondere die Motorräder, wirken nicht in jeder Aufnahme ganz ausgereift, und eine Szene auf einem Hausdach in Los Angeles sah einfach unfertig aus. Zudem ist in manchen Szenen die Kamera so nahe am Geschehen, dass die Übersicht verloren geht. Aber die Maschinen und Effekte sind ansonsten ganz ordentlich. Was dem Streifen aber eben ganz besonders fehlt – um bei einem Thema des Films zu bleiben –, ist das notwendige Herz. ... TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG (TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG Trailer) ist eindeutig der schwächste Film aus der TERMINATOR-Serie. Da er aber eben Bestandteil von diesem Universum ist, lässt er sich dennoch geniessen."

20. Mai 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • San Francisco Chronicle

Mick LaSalle ist etwas erbost. "McG ist ein Regisseur mit einem überdurchschnittlichen Auge und einem originellen Sinn für die Stellung der Kamera. Zu seinen Ehren muss ich sagen, dass er keiner dieser Faulpelze ist, die meinen, Spannung in Actionszenen generieren zu können, indem sie mit der Kamera wackeln oder dagegentreten. Aber er hat eine große Schwäche als Filmemacher und diese Schwäche zeichnet auch TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG (TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG Trailer) aus: Sein bedeutender, elaborierter Sinn für Visualität ist vollkommen losgelöst von seinem Gehirn."

20. Mai 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • USA Today

Verhalten reagierte Claudia Puig und bescheinigt dem Regisseur sich vorwiegend dem Visuellen zu widmen. Er "kreiert ein enormes Gefühl der Orientierungslosigkeit, aber er ist nicht begabt im Erzählen der Handlung oder darin, Schauspieler zu fordern. Nur wenige Figuren sagen je mehr als ein paar Sätze auf einmal und wenn sie es tun, bestätigen sie das Offensichtliche. Die vorhersehbare Story fühlt sich an, als sei sie von einem Computerprogramm namens SEQUEL geschrieben worden."

01. Februar 2009 | TERMINATOR 4 - DIE ERLÖSUNG • Kritik • filmz.de

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